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Planetenjäger "Tess" gestartet
n-tv.de, ino/dpa  -   19. April 2018
Das Weltraumteleskop "Tess" ist zur Planetensuche ins All gestartet..
Quelle: www.n-tv.de/wissen/Planetenjaeger-Tess-gestartet © Red Huber / Orl
Einen Tag später als geplant ist "Tess" auf die Reise gegangen. Das Weltraumteleskop von der Größe eines Kühlschranks soll nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems suchen.
Das Weltraumteleskop "Tess" ist zur Planetensuche ins All gestartet. "Tess" (Transiting Exoplanet Survey Satellite) habe in der Nacht zum Donnerstag erfolgreich an Bord einer "Falcon 9"-Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit. "Wir sind begeistert, dass "Tess" jetzt auf dem Weg ist, uns dabei zu helfen, Welten zu entdecken, die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können - Welten, die möglicherweise bewohnbar sind oder Leben in sich haben", sagte Nasa-Manager Thomas Zurbuchen. "Tess" könnte sowohl kleine steinige Planeten als auch riesige Himmelskörper finden - und soll insgesamt ein deutlich größeres Gebiet abdecken als das Teleskop "Kepler", das seit rund neun Jahren im All ist, aber dem in wenigen Monaten der Sprit ausgehen dürfte. "Die Ziele, die "Tess" findet, werden fantastische Objekte zur wissenschaftlichen Erforschung für die kommenden Jahrzehnte sein", sagte Nasa-Wissenschaftler Stephen Rinehart. "Es ist der Beginn einer neuen Ära für die Exoplaneten-Forschung."
Rückfragen & Kontakt:  n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH
www.n-tv.de/wissen/Planetenjaeger-Tess-gestartet
Weltraumteleskop TESS startet am Dienstag ins All
Kronen Zeitung, Red  15. April 2018 07:28 Uhr
Das Observatorium TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) .
 © NASA - Goddard Space Flight Center
Tausende mögliche Exoplaneten hat das Weltraumteleskop „Kepler“,
das seit rund neun Jahren im All kreist, entdeckt. Jetzt geht ihm langsam
der Sprit aus. Doch die US-Raumfahrtbehörde NASA hat bereits einen Nachfolger parat: Das Observatorium TESS (Transiting Exoplanet Survey Satellite) soll die Planetensuche übernehmen. Klappt alles wie geplant,
soll es Dienstagfrüh MESZ ins All starten.

Wenige Monate geben NASA-Experten dem Weltraumteleskop „Kepler“ (Bild unten) noch, dann ist wohl endgültig der Tank leer. Rund neun Jahre hat der nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler (1571 bis 1630) benannte Planetenjäger bereits im All verbracht, dabei Hinweise auf Tausende mögliche Planeten außerhalb unseres Sonnensystems gefunden - und Wissenschaftler weltweit begeistert.
Damit die Suche nach Exoplaneten ohne Pause weitergehen kann, hat die NASA schon einen Nachfolger für „Kepler“ in den Startlöchern: In der Nacht auf Dienstag (geplante Startzeit 0.32 Uhr MESZ) soll TESS vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida an Bord einer „Falcon 9“-Rakete starten. Es ist das erste Mal, dass die NASA die Dienste des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX für eine wissenschaftliche Mission in Anspruch nimmt. Bisher hatte SpaceX in erster Linie mit seinem „Dragon“-Frachter im Auftrag der NASA Nachschub zur Internationalen Raumstation ISS geschickt. Die rund 200 Millionen Dollar teure TESS-Mission ist erstmal auf etwa zwei Jahre angelegt. Das Teleskop ist ungefähr so groß wie ein Kühlschrank und hat vier Kameras. „In der ,Falcon 9‘-Rakete sieht es aus wie ein Spielzeug“, sagt NASA-Missionschef George Ricker. Nach dem Start soll es noch rund zwei Monate dauern, bis TESS in der geplanten Umlaufbahn ist und mit dem Sammeln von Daten beginnen kann.
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„Mission to the Moon“
Red Bull setzt 2019 private Mondlandung in Szene
Kronen Zeitung, Red  11. April 2018 14:52 Uhr
Red Bull setzt 2019 private Mondlandung in Szene. © PTScientists
Am 21. Juli 1969 hat Neil Armstrong im Rahmen der „Apollo 11“-Mission
als erster Mensch den Mond betreten. Zum 50-Jahre-Jubiläum dieses Ereignisses will das Red Bull Media House in Zusammenarbeit mit mehreren Unternehmen und einer Gruppe ursprünglicher „Teilzeit-Forscher“ mit
starkem österreichischen Anteil in der zweiten Jahreshälfte 2019 ein mediales Ereignis steigen lassen, das mit der Mondlandung 1969 vergleichbar ist.
Unter dem Titel „Mission to the Moon“ will man die erste privat finanzierte Mondmission in Szene setzen.

Laut auf der Fernseh-Fachkonferenz MipTV in Cannes vorgestellten Plänen wird Red Bull als exklusiver Medienpartner für die weltweite Produktion und Vermarktung der von dem Berliner Unternehmen PTScientists für die zweite Hälfte des nächsten Jahres geplanten unbemannten Mondmission fungieren.
50 Jahre nach der ersten Mondlandung
An der Umsetzung des ehrgeizigen Ziels, den ersten komplett privat finanzierten Mondflug zu absolvieren, arbeiten Experten rund um Firmengründer Robert Böhme bereits seit rund zehn Jahren. „Wir wollen einen ,Apollo-Moment‘ für eine neue Generation erzeugen“, so Böhme in einer Aussendung...
Die rund 210 Kilogramm schweren Landeeinheit „ALINA“. © PTScientists
Nicht ohne medienwirksamen Hintergedanken hat PTScientists als Landeplatz am Mond auch das Taurus-Littrow-Tal ausgewählt. Diese Gegend war bereits das Ziel der „Apollo 17“-Mission im Dezember 1972 und damit der bisher letzte Platz, an dem Menschen den Mond betreten haben. Nicht weit von dem historischen Landeplatz entfernt sollen 2019 zwei Mond-Fahrzeuge mit der etwa 210 Kilogramm schweren Landeeinheit „ALINA“ (Autonomous Landing and Navigation Module) auf dem Mond abgesetzt werden. Geplant ist dann ein Besuch der Vehikel an jenem Platz, wo nach wie vor u.a. der Unterbau der „Apollo 17“-Landefähre und das Mondauto „Lunar Roving Vehicle“ steht, mit dem einst die US-Astronauten Gene Cernan (Bild unten) und Harrison Schmitt mehr als 30 Kilometer auf der Mondoberfläche zurückgelegt hatten.
Bilder vom Erdtrabanten in HD-Qualität
Übertragen will man dieses Medien-Ereignis und die wissenschaftliche Daten mittels eines von Vodafone eigens am Mond eingerichteten 4G-Netzwerks in HD-Qualität, heißt es. Als weitere Technologiepartner sind der Schweizer Uhrenhersteller Omega, Infineon und die Schweizer Schuhmarke On mit an Bord.
Drei Live-Sendungen und Doku geplant
Das Red Bull Media House wird das Vorhaben breit begleiten, um die „Story der Mission zu erzählen“: So sind etwa drei Live-Sendungen sowie eine von den Terra Mater Factual Studios produzierte dreiteilige Dokumentationsreihe geplant. Bespielt werden auch Online-Kanäle und die sozialen Medien. Darüber hinaus wird Red Bull etwa auch einen Missions-Soundtrack, Bücher und Magazine beisteuern.
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US-Unternehmen will 2022 Weltraum-Hotel eröffnen
Kronen Zeitung, Wilhelm Eder  07. April 2018 06:29 Uhr
Die „VSS Unity“ wurde in rund 15 Kilometer Höhe vom Trägerflugzeug „Eve“
abgekoppelt  und startet für 30 Sekunden ihr Triebwerk. © Orion Span
Das US-Start-up Orion Span will 2022 das erste Weltraum-Hotel eröffnen. Wie das Unternehmen am Freitag im Rahmen des Space 2.0 Summit im kalifornischen San Jose bekannt gab, wird man für die Reise ins All und den zwölftägigen Aufenthalt auf der „Aurora Space Station“ mindestens 9,5 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 7,75 Millionen Euro) hinblättern müssen. Ein exklusives Vergnügen also, das sich wohl nur die Reichsten der Reichen leisten werden können.
Schon jetzt kann man sich auf der Website des in Houston in Texas beheimateten Unternehmens Orion Span einen Aufenthalt auf der „Aurora Space Station“,
die in einer Höhe von 320 Kilometern um die Erde kreisen soll, gegen eine
Anzahlung von 80.000 Dollar (rund 65.000 Euro) pro Person online reservieren.
2021, so der Plan von Orion Span, soll die Raumstation in ihre Umlaufbahn gebracht werden, im Jahr darauf soll sie die ersten zahlenden Gäste beherbergen,
die das Gefühl der Schwerelosigkeit erleben können.
Entwickelt und gebaut wird das Weltraum-Luxushotel laut Angaben von Orion
Span von Raumfahrt-Veteranen. Es bietet Platz für maximal vier Gäste sowie zwei Crew-Mitglieder und umrundet die Erde alle 90 Minuten. Wer das nötige Kleingeld für einen exklusiven Urlaubstrip ins Weltall aufbringt, muss aber auch Zeit haben.
Denn bevor man in Richtung der „Aurora Space Station“ abhebt, ist ein dreimonatiges Raumfahrttraining in Texas zu absolvieren, wo man unter medizinischer Aufsicht
auf den Aufenthalt im All vorbereitet wird...
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Bransons Raumgleiter absolviert erfolgreichen Test
Kronen Zeitung, Wilhelm Eder  06. April 2018 15:22 Uhr
Die „VSS Unity“ wurde in rund 15 Kilometer Höhe vom Trägerflugzeug „Eve“
abgekoppelt  und startet für 30 Sekunden ihr Triebwerk. Quelle: youtube.com
Knapp dreieinhalb Jahre nach dem Absturz des Raumgleiters „SpaceShipTwo“ von Richard Bransons privatem Luftfahrtunternehmen Virgin Galactic, bei dem am 31. Oktober 2014 ein Pilot ums Leben gekommen ist, hat das Nachfolgemodell am Donnerstag wieder einen Testflug mit laufenden Raketenmotoren absolviert. Die „VSS Unity“ wurde in rund 15 Kilometer Höhe vom Trägerflugzeug „Eve“ abgekoppelt, startet für 30 Sekunden ihr Triebwerk und kehrte anschließend im Gleitflug zur Erde zurück.
Dank des Raketenantriebs brachte es die „VSS Unity“, die äußerlich stark ihrem Vorgänger „SpaceShipTwo“ ähnelt, auf Überschallgeschwindigkeit und erreichte eine Endhöhe von über 25 Kilometern. Dann kehrte der Raumgleiter, der von zwei Piloten gesteuert wurde, im Gleitflug zur Erde zurück und landete am Ausgangsflughafen in der Mojave-Wüste in Kalifornien. Bei Virgin Galactic war man stolz - auf einen „wichtigen Schritt nach vorn“, wie es in einer Pressemitteilung hieß.
Virgin Galactic will in Zukunft zahlungskräftige Kunden ins All fliegen und die Erde aus rund hundert Kilometern Entfernung besichtigen lassen. Trotz des stolzen Preises von etwa 250.000 Dollar (umgerechnet rund 204.000 Euro) für einen Flug, haben sich laut Angaben des Unternehmens bereits mehr als 600 Menschen auf der Warteliste eintragen lassen, darunter Prominente wie der kanadischen Sänger Justin Bieber oder US-Schauspieler wie Tom Hanks, Leonardo DiCaprio und Ashton Kutcher. Die 18 Meter lange „VSS Unity“ bietet zwei Piloten und sechs Passagieren Platz. Der Raumgleiter soll bei den geplanten Weltraumflügen mit Raketenantrieb auf rund 100 Kilometer Höhe steigen. Die Passagiere sind dann einige Minuten schwerelos. Branson selbst will noch heuer mit der „VSS Unity“ ins All fliegen...
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"Tiangong 1" über Südpazifik abgestürzt
Wiener Zeitung  02. April 2018 07:54 Uhr
Chinas Raumstation "Tiangong-1. Quelle: youtube.com
Chinas Raumstation "Tiangong-1" ist über dem Südpazifik in die Erdatmosphäre eingetreten. Das acht Tonnen schwere Weltraumlabor sei dabei "größtenteils" verglüht, teilte die chinesische Raumfahrtbehörde CMSEO am Montag in Peking mit. Die übrigen Teile stürzen demnach ins Meer.
Kurz vor dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre hatte die chinesisches Raumfahrtbehörde mitgeteilt, dass die Station zwischen 02.42 Uhr und 03.01 Uhr (MESZ) in die Erdatmosphäre eintreten werde. Als erwartete Absturzstelle wurde zunächst ein Punkt im Südatlantik genannt: 40,24 Grad westlicher Länge und 27,4 Grad südlicher Breite, also vor der Küste der brasilianischen Stadt São Paulo. Unmittelbar nach der Ankündigung verglühte "Tiangong-1" bereits gegen 02.15 Uhr in der Erdatmosphäre. "Tiangong-1" war im All außer Kontrolle geraten.
Im März 2016 brach der Funkkontakt ab - das Raumlabor ließ sich nicht mehr
steuern und auch nicht mehr kontrolliert in die Erdatmosphäre manövrieren. China hatte "Tiangong-1" im September 2011 im Weltall ausgesetzt. Auf dem Außenposten im All koppelten mehrere bemannte und unbemannte Raumschiffe an, doch
seit 2013 hat kein Taikonaut mehr die Raumstation betreten. Im September 2016 schickte China den Nachfolger "Tiangong-2" ins All. Bis 2022 soll daraus eine
große, ständig bemannte Raumstation entstehen. Die Raumfahrtbehörden weltweit hatten den Sinkflug genau verfolgt. Die Experten versicherten aber, dass für
Menschen keine Gefahr bestehe. Bereits vor einigen Tagen hatte die chinesische Raumfahrtbehörde beteuert, niemand müsse befürchten, dass die Station "wie in einem Science-Fiction-Film wild auf die Erde stürzen wird".
Rückfragen & Kontakt: Wiener Zeitung GmbH
www.wienerzeitung.at/Tiangong-1-ueber-Suedpazifik-abgestuerzt
Wegen nationaler Sicherheit:
US-Behörde dreht SpaceX den Livestream ab
Futurezone   -    01. April 2018
Start einer Falcon-9-Rakete von SpaceX. © SpaceX
Die Live-Übertragung des Raketenstarts vom Freitag endete abrupt. Nicht wegen eines Fehlers, sondern wegen Bedenken über die nationale Sicherheit.
Wer am Freitag den Start einer Falcon-9-Rakete von SpaceX im offiziellen Livestream verfolgt hat, wird sich wohl gewundert haben, warum die Live-Bilder plötzlich beendet wurden. Etwa neuen Minuten nach dem erfolgreichen Start und zwei Sekunden vor der zweiten Raketenstufe war die Übertragung aus dem Weltall zu Ende.
Der Kommentator des Livestream betonte, dass es sich dabei nicht um Fehler oder gar um einen Unfall handelt, sondern dass die Übertragung absichtlich eingestellt werden musste. Und zwar weil es die US-Behörde National Oceanic and
Atmospheric Administration (NOAA) so verlangt habe. Die Kameras, die SpaceX
an den Raketen anbringt, fallen unter Zuständigkeit der NOAA. Da die Behörde
diese als Fernerkundungssysteme klassifiziert, muss vor jedem Start eine entsprechende Erlaubnis für eine Live-Übertragung eingeholt werden. Die Lizenz,
die SpaceX für den Falcon-9-Start am Freitag erhalten hatte, verlangte die
 Abschaltung der Kameras bzw. des Livestreams nach Stufe 2.
Keine Livestream-Lizenz
Eigentlich sollen die regulatorischen Bedingungen der NOAA, die eine Lizenz für Übertragungen aus dem Weltall verlangen, Privatpersonen daran hindern, ihre eigenen privaten Spionagesatelliten ins All zu schießen. Daher sei es unverständlich, warum die US-Behörde den SpaceX-Livestream derart streng reguliert, wie der Astrophysiker Jonathan McDowell auf Twitter schreibt. Es gäbe keine rationale Begründung, warum eine derartige Live-Übertragung die nationale Sicherheit gefährden könnte
Der Space-Reporter Peter B. de Selding führt eine weitere mögliche Begründung für die Regulierung der NOAA an. Demnach könnte die Behörde beim Umgang mit SpaceX-Streams nun wesentlich strenger vorgehen, da es für die Live-Übertragung
vom Tesla, der mit der Falcon-Heavy-Rakete ins All befördert wurde,
keine entsprechende Zulassung gegeben hat.
Rückfragen & Kontakt: Futurezone GmbH
futurezone.at/us-behoerde-dreht-spacex-den-livestream-ab
Sonne, Mond und Sterne im April:
Jupiter und Sternschnuppen erhellen Himmel
n-tv.de, Ulrich Keller, dpa  -   01. April 2018
Der Jupiter ist mit einem Äquatordurchmesser von rund 143.000 Kilometern der größte Planet
des Sonnensystems. Jupiter ist das dritt- bis vierthellste Objekt des Nachthimmels.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /  NASA/JPL
Am Abendhimmel zeigt sich ein auffällig heller Lichtpunkt im Südosten: der Jupiter, größter und massereichster Planet unseres Sonnensystems. Ein Blickfang sind Mitte des Monats auch die Sternschnuppen der Lyriden.
Nach Umstellung unserer Uhren auf Sommerzeit wird es nun deutlich später dunkel. Erst gegen 20.30 Uhr leuchten die ersten hellen Sterne auf. Als Allererstes macht sich im Westen die Venus bemerkbar, die gegenwärtig ihre Rolle als Abendstern spielt. Unser Nachbarplanet geht Anfang April gegen 21.40 Uhr unter, zu Monatsende erst kurz nach 23 Uhr. Venus wandert durch das Sternbild Widder und wechselt nach der Monatsmitte in den Stier. Ende April tritt sie in das Goldene Tor der Sonnenbahn, das von den beiden Sternhaufen Plejaden und Hyaden gebildet wird.
Jupiter wird langsam zum Planeten der gesamten Nacht. Nach Untergang der Venus ist er der hellste Planet am Nachthimmel. Der auffallende Riesenplanet hält sich im Sternbild Waage relativ weit südlich auf. Anfang April erscheint er im Südosten eine halbe Stunde vor Mitternacht, Ende April geht er schon eine Viertelstunde nach neun Uhr abends auf. Da wird es gerade dunkel genug, um Jupiter zu erkennen. Am 3. und am 30. zieht der fast volle Mond an Jupiter vorbei.
Mars kann in der zweiten Nachthälfte gesehen werden. Seine Helligkeit nimmt im Laufe des Monats deutlich zu. Ende Juli wird er sogar noch Jupiter an Glanz übertreffen. Der Rote Planet wandert durch das Sternbild Schütze und überholt am Ostermontag den Ringplaneten Saturn, der ebenfalls am Morgenhimmel zu sehen ist. Der abnehmende Halbmond gesellt sich am 8. zu Mars und Saturn, ein netter Anblick in Richtung Südost am Morgenhimmel gegen 4 Uhr.
Vom 16. bis 25. April sind die Sternschnuppen der Lyriden zu erwarten. Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild Leier. Das Maximum tritt in der Nacht vom 22. auf 23. ein. Dabei flammen bis zu 20 Meteore pro Stunde auf. Bei den Lyriden handelt es sich um schnelle Sternschnuppen, die mit Geschwindigkeiten um 50 Kilometer pro Sekunde - das sind 180.000 Kilometer pro Stunde - in die Erdatmosphäre eindringen und verglühen. Eine Reise von der Erde zum Mond würde bei dieser Geschwindigkeit nur zwei Stunden dauern...
Rückfragen & Kontakt:  n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH
www.n-tv.de/wissen/Jupiter-und-Sternschnuppen-erhellen-Himmel
Sonde "Juno" auf Erkundungstour
Sturm-Karusselle toben an Jupiter-Polen
n-tv.de - 07. März 2018
Am Nordpol des Jupiters umkreisen acht Wirbelstürme einen zentralen Sturm, am Südpol fünf.
Quelle: www.n-tv.de/wissen/Sturm-Karusselle-toben-an-Jupiter-Polen © NASA/SWRI/JPL
Über die Polregionen Jupiters weiß man bislang wenig. Zum ersten Mal fliegt die Raumsonde "Juno" diese Gegenden nun gezielt an. Die Bilder, die sie macht, zeigen erstaunliche und bislang unerklärliche Phänomene auf dem größten Planeten unseres Sonnensystems.
In den Polarregionen des Riesenplaneten Jupiter toben überraschende Sturm-Karusselle: Am Nordpol des Gasriesen umkreisen acht Wirbelstürme einen zentralen Sturm, am Südpol sind es fünf. Entsprechende Beobachtungen der Jupitersonde "Juno" der US-Raumfahrtbehörde Nasa stellen Forscher um Alberto Adriani vom italienischen Astrophysikalischen Institut INAF im Fachblatt "Nature" vor. Drei weitere Teams berichten in derselben Ausgabe von weiteren Messungen der "Juno"-Mission.
Die Forscher hoffen mithilfe der neuen Date mehr über das Große Rote Auge,
das in Wahrheit ein gigantischer Wirbelsturm ist, zu erfahren.
Foto: NASA / JPL-Caltech / SwRI / MSSS / Roman Tkachenko / Gerald Eichstädt
Die Polarregionen des größten Planeten unseres Sonnensystems sind wenig erforscht, weil Jupiters Rotationsachse keine große Neigung besitzt und seine Pole daher von der Erde kaum zu sehen sind. "Juno" ist die erste Raumsonde, die gezielt die Jupiterpole überfliegt. Auf den Aufnahmen der ersten fünf Überflüge sind deutlich die Muster der Wirbelstürme zu sehen, die sich jeweils um einen zentralen Wirbelsturm bewegen, der direkt über dem Pol sitzt.
Überraschenderweise scheinen die kreisenden Wirbelstürme nicht in die Mitte zum zentralen Sturm am Pol zu driften, wie es die Atmosphärendynamik erwarten lässt. Die Art und Weise, wie die Zyklone nicht verschmelzen, sei ebenso unbekannt wie der Prozess, über den sie sich zu der derzeitigen Konfiguration entwickelt haben, schreiben die Wissenschaftler in "Nature"...
Rückfragen & Kontakt:  n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH
www.n-tv.de/wissen/Sturm-Karusselle-toben-an-Jupiter-Polen
Landung auf Jupiter: Eher nicht zu empfehlen!
Kronen Zeitung, Damita Pressl  27. Februar 2018 17:08 Uhr
Grafische Darstellung der Jupiterlandung: Quelle: youtube.com
Manche Ecken des Universums hat die Menschheit besser erforscht als andere - und das aus gutem Grund. Auf bestimmten Planeten sind Raumfahrtmissionen nämlich eher schwierig. Ein US-amerikanischer Astrophysiker hat jetzt beschrieben, wie ein Landeversuch auf Jupiter aussehen würde. Unser Fazit: Lieber nicht nachmachen!
Jupiter besteht vor allem aus Wasserstoff und Helium. Einen wirklichen Boden, auf dem man landen könnte, gibt es nicht - ähnlich wie bei einer Wolke.
Würde ein Astronaut versuchen, auf Jupiter zu landen, würde er also eine Zeit lang einfach mit der Schwerkraft fallen. Der Druck wäre enorm und der Wind erreicht Geschwindigkeiten von knapp 500 Stundenkilometern - unseren Astronauten
würde es also ordentlich durchschütteln.
Früher oder später wäre man also in einer Jojo-Bewegung
in der Mitte des Planeten gefangen. Quelle: youtube.com
Die Atmosphäre des Planeten lässt keine Radiowellen durch. Mit der Außenwelt könnte man also nicht kommunizieren. Im Innersten des Planeten befindet sich außerdem eine Hochdruckform von Wasserstoff, die den Astronauten nach oben katapultieren würde - kurz darauf würde ihn dann die Schwerkraft gleich wieder runterziehen. Früher oder später wäre man also in einer Jojo-Bewegung in der Mitte des Planeten gefangen. Ein Landeversuch ist also eine eher schlechte Idee.
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1652356
Signale der ersten Sterne im Universum entdeckt
Kronen Zeitung, Damita Pressl  27. Februar 2018 17:08 Uhr
Künstlerische Illustration: Einer der ersten Sterne nach dem Urknall
© N.R. Fuller, National Science Foundation
Astronomen haben zum ersten Mal Signale der allerersten Sterne
empfangen, die vor 13,6 Milliarden Jahren - 180 Millionen Jahre nach dem Urknall - entstanden sind. Die bahnbrechende Entdeckung sei mithilfe
eines kleinen Radioteleskops in Australien gelungen, teilten die Forscher
am Mittwoch im Wissenschaftsmagazin „Nature“ mit.

Das Ergebnis müsse noch durch weitere Untersuchungen und stärkere Instrumente bestätigt werden. Die Erkenntnis ist das Ergebnis von zwölf Jahren Forschung unter der Leitung des Astronomen Judd Bowman von der Universität von Arizona. Die Astrophysiker waren überrascht von der Intensität der Signale. Sie lassen vermuten, dass sich das Universum schneller als vermutet abgekühlt habe.
Die neuen Erkenntnisse könnten dabei helfen, das Geheimnis der Dunklen Materie besser zu verstehen, die für die Teleskope unsichtbar ist, aber mehr als ein
Viertel des Universums ausmacht. „Das ist die wichtigste astronomische
Entdeckung seit der Erkennung der Gravitationswellen im Jahr 2015“, sagte
 Karl Glazebrook von der Universität Swinburne in Australien. „Die mutmaßliche Erkennung der Signatur der ersten Sterne im Universum wäre eine revolutionäre Entdeckung, wenn sie sich bewährt“, erklärte auch der Physiknobelpreisträger
von 2011, Brian Schmidt, und räumte seine „Aufregung“ ein.
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1657521
Falcon Heavy:
Tesla Roadster schießt über Ziel hinaus
Futurezone   -    07. Februar 2018
Der Tesla Roadster, der mit der Falcon Heavy ins All geschossen wurde. © SpaceX
Der Tesla Roadster, der mit der Falcon Heavy ins All geschossen wurde, wurde weiter ins Sonnensystem befördert als geplant. Sein Schicksal ist unklar.
Eigentlich sollte der Tesla Roadster, der am Dienstag mit der Riesenrakete Falcon Heavy seine Reise ins All antrat, in einen elliptischen Orbit um die Sonne kreisen,
wo er auch immer wieder am Mars vorbeifliegen sollte. Nach dem Start gondelte er erstmals sechs Stunden durchs All, wie auch ein Livestream von SpaceX zeigt. Danach sollte ihn eine weitere Raketenzündung in seinen Bestimmungsorbit
befördern. Die Rakete dürfte aber, wie The Verge berichtet, über die geplante
Flugbahn hinausgeflogen sein. Der Roadster soll sich nun in einem Orbit befinden,
der sich in den Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erstreckt. Space X-Gründer Elon Musk bestätigte dies in einem Tweet, in dem er auch die Flugbahn
des Sportwagens skizziert. Wie es aussieht dürfte der Tesla Roadster relativ
nah an den Orbit des Zwerplaneten Ceres herankommen.
Schicksal unklar
Was mit dem Wagen passiert, ist unklar. Gut möglich, dass er auf seiner neuen Flugbahn mit anderen Himmelskörpern kollidiert. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter fragen Astronomen bereits nach genaueren Daten, um errechnen zu können, wie lange der Roadster seine Reise unbeschadet fortsetzen kann. Der Start der
Falcon Heavy war für Space X ein Riesenerfolg, der auch entsprechend bejubelt
wurde. Die beiden äußeren Antriebsraketen der Rakete kehrten am Dienstag planmäßig zur Erde zurück. Der zentrale dritte Antrieb landete hingegen nicht auf
einer Schwimmplattform, sondern im Wasser des Atlantiks.
Rückfragen & Kontakt: Futurezone GmbH
futurezone.at/falcon-heavy-tesla-roadster-schiesst-ueber-ziel-hinaus
   
 
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