Spargel
Weißer Spargel © de.fotolia.com
Spargel © de.fotolia.com
Für die Zubereitung eines traditionellen Spargelgerichtes rechnet man pro Person mit 500 bis 700 g frischem, ungeputztem Spargel.
Spargel lagern:
Spargel sollte immer kühl, dunkel und feucht gelagert werden. Am besten im Kühlschrank und in ein feuchtes Tuch eingewickelt bleibt er ca. 10 Tage frisch.
Spargel schälen:
Man schält den Spargel ab ca. 2 cm unterhalb des Kopfes beginnend nach unten. Am besten eignet sich dafür ein Gemüsesparschäler. Wichtig ist auch, dass keine ungeschälten Flächen übrig bleiben. Spargel sollte nach unten hin stärker geschält und am unteren Ende etwas gekürzt werden.
(wegen evtl. Verholzung).
Grünspargel:
eine Handbreit grün lassen und den verbleibenden Rest schälen.
Spargel kochen:
Geben Sie den geschälten Spargel in bereits kochendes Salzwasser. Spargelfanatiker binden den Spargel mit Faden zu einem Bündel und kochen ihn stehend im speziellen Spargelkochtopf. Sie können aber auch auf den Bindfaden verzichten und den Spargel lose im Liegen kochen. Garzeit ca. 10– 20 Min. (abhängig vom Durchmesser). Vergessen Sie die mit gekochte Semmel gegen bitteren Spargel – frischer Marchfeldspargel ist nicht bitter.
Spargel essen:
Feinschmecker essen den Spargel mit der Hand. Schon die alten Römer machten es so! – Es ist ein genüssliches Schlemmen, die Stangen in verschiedene Saucen zu tauchen und vom Kopf her – der besten Seite des Spargels – zu verzehren. Mit Messer und Gabel gelingt es auch sehr gut.
Dr. Ingrid Haslinger
Historikerin, Michael Wielandstr. 36, A-2232 Deutsch-Wagram (Spargelausstellung 1997, Buch: Marchfeldspargel, Pichler Verlag) Spargel im Marchfeld - „das Kaisergemüse“
Spargel © de.fotolia.com
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Da der Spargel ursprünglich nur in Gartenkultur gezogen wurde, ist es auch nicht einfach, seine Verbreitung in früheren Jahrhunderten anzugeben. Spargel tritt den Quellen zu Folge in Österreich erstmals in der Zeit um 1530 auf, wobei die Haupterntegebiete in Böhmen und Mähren lagen. (Friedrich Hampel, ehemal. Hofkoch, „Gemüsespeisen, Beilagen und Garnituren“, Wien, um 1925). Für die Zeit um 1565 ist für die Autoren des Buches „Asparagus“ (Englert, Grieser, Hastreiter, Heller, hsgg. von Peter Wodarz, Berlin 1993, S.24) der Spargelanbau um Wien nachweisbar. Diese Gemüsegärtner hatten sich immer großteils im Osten von Wien befunden. Fassbar wird der Spargel am Kaiserhof im Jahre 1743. Ab dieser Zeit wird den Kammerfrauen von Maria Theresia in der Saison an Fleisch- und Fasttagen beinahe täglich Spargel vorgesetzt (Haus-,Hof- und Staatsarchiv Wien, OMeA SR 368, 1743/13).
Wenn man die mangelnden Transportmittel und Kühlmöglichkeiten bedenkt, so kann der Spargel zu dieser Zeit nicht über große Distanzen transportiert worden sein. Auch die Existenz von Spargelkulturanleitungen, die in Wien herausgegeben wurden, weisen darauf hin, dass in unmittelbarer Nähe der Residenzstadt bedarf an Know-how für Spargel bestanden hatte (z.B. Der Wiener Küchengärtner, Wien 1798, „Von den Spargel“, S.53ff., Die Landwirtschaft nach ihren neuesten Ansichten, Wien 1816, Bd.IV.,S.78: „Vom Spargelbau“). Auch ist die Fülle von Spargelrezepten in den Wiener Kochbüchern Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert nicht zu übersehen.
Im Jahre 1809 befand sich Kaiser Franz I.(II.) auf der Flucht vor Napoleon auf Schloss Wolkersdorf: Täglich wurde ihm dorthin frischer Spargel geliefert (Haus-, Hof- und Staatsarchiv, Wien, HKA Nr. 30, 1809). Im Jahre 1836 erscheint in Wien (und Nordhausen) das Buch „Der gut unterrichtete Spargel- Gärtner“. Der Chronist des Bezirks Gänserndorf, Otto Schilder (Der politische Bezirk Gänserndorf in Wort und Bild, Gänserndorf 1970), betont, dass im 19. Jahrhundert die Gegend von Auersthal, Raggendorf und Groß Schweinbarth für den Spargelanbau von Bedeutung war.
In einer Archivmappe der NÖ-Landwirtschaftskammer werden die Gebiete in Österreich angeführt, die bis 1938 im Spargelanbau eine Rolle spielten:
Es war dies vor allem der nordöstliche Teil Niederösterreichs. Aus dieser Archivmappe ist auch ersichtlich, dass es in Österreich vor 1938 rund 200 ha Spargel gegeben hat.
EU schützt den Marchfeldspargel
Im Jahr 1996 wurden die Bemühungen der Marchfelder Spargelbauern belohnt. Der Begriff „Marchfeldspargel“ wurde innerhalb der Europäischen Union als Ursprungsbezeichnung (g.g.A. = geschützte geographische Angabe) anerkannt.
Was ist das Besondere am Marchfeldspargel ?
Das günstige Klima (hohe Temperaturmittel) und die speziellen Bodenverhältnisse (lockere Au- und Schwemmlandböden mit hohem Humus- , Löß- und Sandgehalt) bekommen dem Spargel besonders gut. Dass diese Bedingungen ideal für Spargelpflanzen sind, zeigt sich auch darin, dass der Spargel in seiner Wildform hier heimisch ist. Durch langjährige Erfahrung (=Anbauversuche) werden von den Marchfelder Spargelbauern nur Sorten gepflanzt, die bei diesen speziellen Produktionsbedingungen am besten geeignet sind. Alle Mitglieder der ARGE Marchfeldspargel produzieren nach den IP Produktionsrichtlinien (= Richtlinien für die integrierte Produktion von Gemüse = umweltschonend) bzw. biologisch. Damit wird garantiert, dass die geerntete Ware von bester innerer Qualität ist. Marchfeldspargel zeichnet sich durch sein besonders typisches, feines Spargelaroma aus. Er enthält weniger Bitterstoffe und besticht durch seine Zartheit. Sofort nach der Ernte wird der Marchfeldspargel mit Eiswasser gekühlt (stoppt die Veratmung wertvoller Inhaltstoffe), genau sortiert und im Kühlhaus gelagert. Österreichweite Distribution binnen 24 Stunden garantiert eine erntefrische Ware. Aufgrund des hohen Wassergehaltes (ca. 93 %) sollte Spargel so frisch wie möglich verarbeitet werden.
Vom Wert des Spargels:
Spargel © de.fotolia.com
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Spargel hat nur wenig Kalorien (17 kcal/100g), ist aber trotzdem reich an Eiweiß, Kohlehydraten, den Mineralstoffen Phosphor, Kalium, Calcium, Natrium, Eisen, an Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C. Spargel ist nicht nur wegen seiner Kalorienarmut hochwertige Diabetikerkost, er regt auch allgemein den Stoffwechsel an, reinigt das Blut, schlemmt Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper, unterstützt die Leber-, Nieren- und Lungenfunktion und verhilft zu reiner Haut.
Wirtschaftliche Bedeutung des Marchfeldspargels
Zur Zeit besteht im Marchfeld eine Anbaufläche von ca. 280 ha Spargel
(2011). Die Erntemenge wird geschätzte 1000 Tonnen betragen. Die
Ernteschätzungen müssen aufgrund der letzten 3 Jahre (kühle Witterung)
nach unten revidiert werden. Vergleicht man die Produktionsmenge 2010
(1000 t) mit der gesamten Inlandsproduktion (2010: 1919 t) so ist ersichtlich,
dass ca. 50 % des österreichischen Spargels im Marchfeld erzeugt wird.
Vermarktet werden die 1000 Tonnen Marchfeldspargel ca. 1/3 ab Hof, ca. 1/3
direkt an die Gastronomie und ca. 1/3 an den Handel, wobei zunehmend
auch eine Handelskettenbelieferung erfolgt.
Jedes Mitglied des Vereins Genuss Region Marchfeldspargel g.g.A. ist
berechtigt, Spargel mit dem Etikett „MARCHFELD SPARGEL“ - Täglich frisch
aus den Marchfelder Spargelgütern und mit dem Namen "Genuss Region
Marchfeldspargel g.g.A." zu vermarkten.

Presseinformation 2011
Verein Genuss Region Marchfeldspargel g.g.A.
www.marchfeldspargel.at
 
 
 
 
 
 
Gelati Alberti - Italienisches Eis seit 1906 © "Gelati Alberti", Praterstraße 40, 1020 Wien
Gelati Alberti - Italienisches Eis seit 1906 © "Gelati Alberti", Praterstraße 40, 1020 Wien
Gelati Alberti, gegründet von unserem Urgroßvater Giovanni im Jahre 1906, ist eines der ältesten bestehenden Eissalons Wiens.
Gelati Alberti - Italienisches Eis seit 1906 © "Gelati Alberti", Praterstraße 40, 1020 Wien
Sämtliche Eissorten sind in mittlerweile 110 Jahren von Generation zu Generation weiter entwickelt worden, und auch nach wie vor in unserem Eissalon selbst hergestellt.
Gelati Alberti - Italienisches Eis seit 1906 © "Gelati Alberti", Praterstraße 40, 1020 Wien
Neue Kreationen und Eisspecials werden auf Facebook laufend vorgestellt, damit unsere Gelati-Friends immer am neuesten Stand bleiben. :)
Wir freuen uns auf Sie!
Praterstrasse 40, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1-212 18 12
Öffnungszeiten:
Mo - So 10.30-22.30 Uhr
 
 
Lunzers Maß-Greißlerei
Alle Lebensmittel stammen aus biologischem Anbau
Statt im Bio-Großmarkt kaufen wir lieber bei regionalen Landwirten und kleinen Produzenten ein, die hervorragende Lebensmittel herstellen und mit denen wir in persönlichem Kontakt stehen.
Bio, aber nicht von ungefähr
Alle Lebensmitttel werden unverpackt und nach deinem Maß angeboten. So vermeiden wir unnötigen Verpackungsmüll.
Recycling ist nicht gleich Mehrweg
Entweder bringst du deine eigenen Behälter mit und lässt sie vor dem Befüllen an der Kassa abwiegen oder du kaufst unsere Lunzers Gläser oder du bedienst dich bei unseren Papiersackerl
Heinestraße 35, 1020 Wien
Tel: 01 2121387
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo-Fr 9-19 Uhr
Sa 9-17 Uhr
www.mass-greisslerei.at
 
 
The View - Restaurant
Erleben Sie den Einmaligen Donaublick und die Skyline auf unserer großzügigen Sonnen-Terrasse. Es erwartet Sie eine gelungene Pause vom Alltag in herzlich-familiärer Atmosphäre.
Unsere Bar bietet Ihnen Internationale Cocktails und Lounge Sound.
Zwei getrennte Räume und eine Terrasse mit Blick auf die Donau und Skyline. Für Ihre Kunden nur das Beste, wir garantieren Ihnen unvergessliche Events und Feste mit Top Service und rundum Wohlfühl Ambiente.
170 Sitzplätze Restaurant
150 Sitzplätze Terrasse
Restaurantparkplatz für ca. 40 Autos. Busparkplätze direkt vor dem Objekt
Stilvolles und individuelles Frühstücken, Mittagstisch und süße Verlockungen am Nachmittag, Aperitifs für einen entspannten Start in den Abend, wundervolles Abendessen und gefühlvoller Ausklang.
Handelskai 265, 1020 Wien
Tel: +43-(0)1- 890 83 74
ÖFFNUNGSZEITEN:
täglich 08.30-02.00 Uhr
 
 
Shan´shi Asia-Produkte
Mit der breiten Produktpalette von Shan´shi können Sie ganz Asien, ganz einfach zu Hause genießen.
Würzsaucen -  Würzpasten - Sojasaucen -  Kokosmilch - Woksaucen - Gemüse - Nudeln - Reis - Essig & Öl - Pilze - Suppen - Snacks - Asia Fix
Das sorgfältig ausgewählte Sortiment von Shan'shi umfasst ein breites Sortiment perfekt abgestimmter Produkte. Shan'shi bietet dabei alles, was Sie für die Zubereitung asiatischer Gerichte benötigen - sei es streng nach Rezeptvorlage oder im Sinne eines individuellen Kochstils, in dem Zutaten jederzeit je nach Geschmacksvorlieben und Experimentierfreudigkeit vielfältig kombiniert werden können.
Ganz Asien, ganz einfach
 
 
Lassen Sie sich bei uns mit bester Küche verwöhnen.
Mit hochwertigen Produkten und frischen Zutaten bereiten wir Ihnen nicht nur exzellente Steakgerichte, sondern auch kreative Specials und Beilagen. Den würdigen Abschluss werden Ihnen unsere Patissiers versüßen.
After Work Steak
Starten Sie rundum glücklich in den Feierabend und genießen Sie von Mo-Sa in der Zeit von 17-18 Uhr unser After Work Steak! Dieses Special besteht aus einem Huftsteak (200g) mit einer Beilage nach Wahl und einem Glas Bier (0,3l) um €20,-!
Hasta Luego & Buenes Tardes im el Gaucho ...
Lassen Sie sich bei uns mit bester Küche verwöhnen.
Mit hochwertigen Produkten und frischen Zutaten bereiten wir Ihnen nicht nur exzellente Steakgerichte, sondern auch kreative Specials und Beilagen. Den würdigen Abschluss werden Ihnen unsere Patissiers versüßen.
Praterstraße 1, 1020 Wien
Tel: +43.1. 21 21 210
ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo.–Sa. 10–01 Uhr
Gegrillt wird bis 23:00 Uhr
www.elgaucho.at
 
 
Von 11.30 bis 14.00 Uhr kochen wir in unserer Kaffee- & Cocktail-Bar in Wien auch warme Gerichte.
Mittags-Teller
Ob Schinkenfleckerl, Faschierte Laibchen oder Hamburger, unser breites Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten lässt keine Wünsche offen.
Dazu erwartet Sie eine große Auswahl an alkoholischen und alkoholfreien Getränken.
Kaffee- & Cocktail-Bar
Gerne servieren wir Ihnen alle Kaffees auch koffeinfrei oder mit BIO-Sojamilch.
Jedes Frühstück servieren wir Ihnen mit Kaffee, Tee oder Kakao.
Wir freuen uns auf Sie!
Besuchen Sie uns im I.N. Haarstudio mit Kaffee- & Cocktail-Bar in Wien, nur zwei Gehminuten von der U-Bahn-Station (Linie U1) Nestroyplatz!
Praterstrasse 33, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 212 38 46
Öffnungszeiten:
Mo - Fr 07.30-23.00 Uhr
Sa 08.00-14.00 Uhr
 
 
Connectivity im Haushalt:
In der Küche von heute und noch deutlicher in der Küche der Zukunft wird gelebt, gelacht, gearbeitet, gesprochen und nebenbei auch gekocht und gegessen.
Hanni Rützler, Autorin des Food Reports 2016, über die Küche in der Zukunft.
Es ändern sich nicht nur die praktischen Funktionen der Küche, die neue Geräte wie Induktionskochfelder und Dampfgarer mitbringen, sondern auch die symbolischen Funktionen.
Küche der Zukunft fordert Connectivity-fähige Hausgeräte
Die Geräte sprechen mit den Konsumenten und untereinander und verstehen die Befehle, die ihnen mit Hilfe von Smartphones, Tablets oder Laptops zukommen.
 
 
Weinkühlung:
Für den Weingenuss ist bereits der Transport entscheidend: Die Flaschen müssen, beispielsweise vor Hitze im Auto, geschützt werden.
Wein wird oft falsch gelagert und schmeckt in weiterer Folge ungenießbar
Die anschließende Lagerung mit einem professionellen Klimagerät ist für den Top-Winzer ein weiterer wesentlicher Punkt.
Weinkühl- und Weinlagerschränke temperieren Weine gleichmäßig und sind gradgenau steuerbar.
Wird ein Wein länger gelagert, so ist eine konstante Lagertemperatur das Um und Auf – dieser Faktor kann mit einem Weinlagerschrank perfekt abgestimmt werden.
 
 
Cocktails
Coole Drinks für heiße Nächte
Die erste Definition
eines Cocktails in deutscher
Sprache findet sich in einem Kochlexikon aus dem Jahr 1886:
„Cock-tail. Ein in Amerika sehr beliebtes Getränk, eine Art kalter Grog, welchen man aus Brandy, Bitter-Liqueur, Eis und Zucker zusammensetzt; zuweilen wird anstatt des Bitters auch Pfefferminz Liqueur genommen."
Sehr häufig wird zwischen Shortdrinks und Longdrinks unterschieden. Als Shortdrinks gelten Mixgetränke, die bis zu 10 cl Flüssigkeit enthalten. Longdrinks sind dementsprechend größere Mixgetränke mit mehr als 10 cl.
 
 
197 neue erprobte Rezepte für jeden Haushalt
Suppen
Kleine Vorspeisen
Gesalzene Puddings und Aufläufe
Fische
Braten und Fleischspeisen
Saucen (gesalzen)
Beilagen
Warme Mehlspeisen
Torten, Mehlspeisen
Süßes Backwerk
Gesalzenes Backwerk
Der Inhalt (Texte, Rechtschreibung, Angaben, Grafiken etc...)  ist der Originalausgabe von 1926 entnommen. Die Rezepte entsprechen dem Koch- und Ernährungsstandard von 1926.
 
 
 
 
 
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