Die Gebäude der Taborstraße
Die Taborstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, verläuft zwischen Donaukanal und Vorgartenstraße, u.a. am Rand von Karmeliterviertel und Nordbahnviertel. Sie ist etwa 2,5 km lang.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 8 - Ufa-Theater-Kino Eingang; 1944.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße (2, Leopoldstadt; 20), Ausfallsstraße von der 1364 errichteten Schlagbrücke (Schwedenbrücke) in den Unteren Werd zum Tabor (ab 1439 Donaubrücken); 1406 urkundlich Kremser Straße (amtlich benannt 1893), im 17. Jahrhundert Hauptstraße. Im 16. Jahrhundert begann eine Zeilenverbauung, die im stadtnahen Bereich durch das Getto (Judenstadt (2, Unterer Werd) ) und die Klöster der Barmherzigen Brüder und der Karmeliten geprägt wurde. Die in Etappen voranschreitende Verbauung (Leopoldstadt) erreichte im späten 18. Jahrhundert etwa die Obere Augartenstraße. Als die Taborstraße durch die Errichtung der Nordwest- und Nordbahnanlagen unterbrochen und auch durch die Donauregulierung beeinträchtigt wurde, verlor sie an Bedeutung.
Nummer: 1 - 3
(Obere Donaustraße 103): Bis 1912 stand hier das "Kroatenhaus", in dem ab Jänner 1836 Ferdinand Raimund bei seiner Freundin Antonie Wagner wohnte. Das nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete Gebäude wurde von der sowjetrussischen Mineralölverwaltung verwendet, nach 1955 Österreichische Mineralölverwaltung (beziehungsweise OMV-)Haus; in den 1990er Jahren begannen Planungen Hans Holleins für ein Bürogebäude der Ersten Allgemeinen Versicherungsanstalt (mit markantem zur Tarborstraße hin geneigtem Büroturm); Abbruch des OMV-Hauses September-Oktober 1997; Bau des Media.tower durch die Generali-Versicherungs-AG.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Taborstraße 7 - Nahaufnahme von rechts.
Bild: Stauda, August 1906.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 2 - 6
Nach abgeschlossener Übersiedlung der Uniqua-Versicherung (ehemalige Bundesländerversicherung) in die neue Konzernzentrale 2, Aspernbrückengasse 2 (Uniqa und Uniqa-Tower) soll entschieden werden, ob das Gebäude umgestaltet oder abgebrochen wird.
Nummer: 2
Ecke Praterstraße 1–7: Uniqa Hotel- und Geschäftsgebäude (Hotel Sofitel und Stilwerk , Architekt: Jean Nouvel, Hauptadresse: Praterstraße 1), eröffnet 2010. 1770 brach hier in der Herberge zum „Goldenen Lamm“ ein Brand aus, bei dem Kaiser Joseph II. beinahe von einer einstürzenden Mauer erschlagen worden wäre. Mehrmaliger Besucher im 1873 an diesem Standort errichteten Hotel Continental, das bis 1945 bestand, war Otto von Bismarck.
Nummer: 4
ehemaliger Einkehrgasthof "Zum weißen Schwan".
Nummer: 8
ehemaliger Einkehrgasthof "Zum weißen Roß". 1825 wurde hier ein Bethaus der Spanischen Juden eingerichtet (durch den Tempel 2, Zirkusgasse 22 [erbaut 1860-1868] ersetzt). Der 1914 errichtete Neubau (nach Plänen von Siegfried Theiß und Hans Jaksch) findet seit 1921 als Central-Hotel Verwendung (während des zweiten Weltkriegs Reservelazarett). Ebenerdig befand sich im Gebäude das UFA-Kino (ein Electronic Arts -Kino; dann Taborkino). Das aufgelassene Tabor-Kino (im Gebäude des Hotel Central City) wurde 1997/1998 in eine Filiale der Lebensmittelkette Billa (Rewe-Konzern) umgestaltet (Eröffnung 4. November 1998).
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 8; Hotel Central (Budapester Orpheum) knapp vor dem Abbruch.
Straßenbahn in Bildmitte; 1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 10
ehemaliges Einkehrwirtshaus "Zum goldenen Pfau"; Börse für landwirtschaftliche Produkte; Odeon. Restaurierung der Fassade der ehemaligen Landwirtschaftlichen Produktenbörse 2002 und 2004.
Nummer: 11
ehemaliges Einkehrwirtshaus "Zum schwarzen Adler".
Nummer: 12
ehemaliges Einkehrwirtshaus "Zur weißen Rose"; seit 1872 Hotel Stephanie, benannt nach Kronprinzessin Stephanie. Hier spielten die Budapester Orpheumgesellschaft und 1912-1918 die "Jüdische Bühne".
Nummer: 13
Zweigstelle der Bank Austria; die Reliefs in der Schalterhalle schuf Hubert Wilfan (1963) für den damaligen Standort (der Zentralsparkasse) im Haus Nummer 17. Nach der Realisierung der Fusion zwischen Bank Austria und Creditanstalt (Auflassung der Creditanstalt-Zweigstelle auf Nummer 7) musste die Filiale grundlegend umgestaltet werden; seither sind die Reliefs von Hubert Wilfan nicht mehr in der Schalterhalle angebracht.
Nummer: 16
Konventgebäude der Barmherzigen Brüder mit Klosterapotheke "Zum Granatapfel". Steinkruzifix von Anton Tabotta (1770) an der Fassade (ursprünglich [bereits 1689 erwähnt] stand ein ähnliches Kreuz in der Straßenmitte). Nach Auflassung eines Geschäftslokals (zuletzt Fleischer) wurde 1994 eine Rettungs-Zufahrt durch das Gebäude zum Krankenhaus der Barmherzigen Brüder (2, Große Mohrengasse 9) eröffnet. Außer dem Bau eines neuen Trakts des Krankenhauses Ecke Schmelzgasse 4-7 - Große Mohrengasse 15 kam es auch zu einem weiteren Umbau im Klostertrakt der Barmherzigen Brüder: Nach der Errichtung der Rettungs-Einfahrt in das Spital entstand 2003/2004 (Fertigstellung 11. März 2004) nach Auflassung eines weiteren Kleinhandelsgeschäfts im Erdgeschoß des schmalen Barockhauses nächst Nummer 18 ein Vortrags- und Seminarraum zum Eigengebrauch.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick in die Taborstraße mit der Kirche der Barmherzigen Brüder
sowie der Produktenbörse in einer Schrägansicht vorne rechts im Bild. ;um 1928
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bei Nummer: 16
Klosterkirche; Gedenktafel für Joseph Haydn (enthüllt 1932; Haydn-Gedenkstätten).
Ehemalige Nummer: 17
(heute Karmeliterplatz 1, Taborstraße Nummer 17, 17a, 17b, Lassingleithnerplatz 1-4): Großwohnhaus "Zum goldenen Hirschen" (unter anderem auch Wohnhaus [4 Wohnungen] von Johann Strauß (Vater)). Der 1911 errichtet Neubau (Karmeliterplatz 1. Taborstraße 17b) trägt an der Hausecke auf Firsthöhe einen Bronzehirsch (der im Original während der Jagdausstellung 1910 den deutschen Pavillon bekrönt hatte).
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Taborstraße 17 - Das 'Hirschenhaus'. Straßenfront von links.
Bild: Stauda, August 1909.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bei Nummer: 17
Renovierung der ehemaligen Karmeliterkirche und grundlegende Umgestaltung des Karmeliterplatzes zu einer verkehrsberuhigten Zone.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Karmeliterkirche - Schrägaufnahme von rechts; davor Taborstraße 19 (Pfarrhof).
Bild: Stauda, August 1909.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 18
(Schmelzgasse 2): ehemaliger Gasthof "Zum goldenen Ochsen", nach der Demolierung (1847) "Hotel National" (erbaut nach Plänen von Ludwig Förster und Theophil Hansen; figuraler Schmuck in.den Parapetfeldern, Karyatiden in der Mittelachse); heute Wohnhaus. Hier befand sich (spätestens ab 1444 bis 1546) eine Bürgerliche Schießstätte.
Nummer: 20
(Schmelzgasse 1): ehemiges Einkehrwirtshaus "Zum goldenen Brunnen" (abgebrochen 1908), mit dem sich die Brunnensage verbindet. Neufassadierung des Gebäudes 2003/2004.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 20 - Gasthaus 'Zum Goldenen Brunnen'.
Aufnahme über Eck mit Front Schmelzgasse 1.
Bild: Stauda, August 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 22
"Zum goldenen Adler" (reichte ursprünglich bis in die Große Mohrengasse 19, abgebrochen 1909); von hier fuhr in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts ein Stellwagen nach Zistersdorf (Niederösterreich) ab. Auf den 1893 errichteten Neubau wurde das Hauszeichen übernommen.
Nummer: 23
(Tandelmarktgasse 26): Barockhaus "Zum grünen Kranz"; im Hausflur barocke Johannes-Skulptur.
Nummer: 24
Hier befand sich 1864–1877 das heutige Sigmund-Freud-Gymnasium, damals eine städtische Schule; der Turnsaal war im Nachbarhaus Glockengasse 2. Freud hat hier 1873 maturiert.
Nummer: 24a
Straßenhofanlage; Zweiganstalt Leopoldstadt des Dorotheums
(eröffnet am 1. August 1912).
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 24 - Gesamtaufnahme frontal.
Bild: Stauda, August 1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 26
(Glockengasse, 1, Hafnergasse 2): ehemiges Einkehrwirtshaus "Zum schwarzen Bären"; Apotheke "Zum Bären" (ursprünglich "Zum weißen Einhorn"); Sterbehaus des Malers Johann Baptist Lampi (der Ältere). Vor dem Haus steht das Ofnerdenkmal (von Carl Wollek, 1932).
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 26, Meinl-Filiale mit Schlange stehenden Käufern; um 1918.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 27
Miethaus, errichtet 1849 von Ludwig Förster; hufeisenförmiges Stiegenhaus.
Nummer: 31
(Haidgasse 15): Hier stand im Getto das Judenbad.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Alte Ghettohäuser. Tandlmarktgasse, Aufnahme Richtung Große Sperlgasse - Taborstraße.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 32
Sterbehaus des Vaters von Arnold Schönberg, Samuel Schönberg.
Nummer: 34
Gründerzeitliches Wohnhaus (1881) mit Fassadenstatuen (Hl. Josef und Hl. Leopold).
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 32/34, Gesamtansicht von links.
Bild: Stauda, August; 1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nummer: 36
"Zum goldenen Widder". ehemals Helios-Kino (1913–1983 / 1988).
Nummer: 37
Sterbehaus von Alois Pichl.
Zwischen Nummer: 37 und 39
(Einmündung der Oberen Augartenstraße): 2003 wurde mit dem Bau der U-Bahn-Station "Taborstraße" (Verlängerung der U 2 vom Schottenring in den 22. Bezirk Donaustadt) begonnen (U-Bahn)
Nummer: 39-39a
 (Obere Augartenstraße 5, Castellezgasse 2): ehemaliges Einkehrwirtshaus "Zum weißen Hahn" (um 1700, nach Brand 1776 abgebrochen); als die Nordbahn erbaut wurde (Nordbahnhof), entstand hier der Gasthof "Zur Prager Eisenbahn" (1837) und anläßlich der Weltausstellung (1873) das Hotel "Bayrischer Hof" (in dessen Komplex auch das Meißische Stiftungshaus [ Carl Meißl ] einbezogen wurde). Während des Zweiten Weltkriegs befand sich hier ein Reservelazarett.
Nummer: 52
Waldheimsches Haus.
Nummer: 61
Stella-Klein-Löw-Hof, städtische Wohnhausanlage,
erbaut 1985-1987 von Franz Morawez
Nummer: 63
(Klanggasse 4, Pfeffergasse 3): Apotheke "Zum Hl. Josef"; an der Fassade in der Pfeffergasse großflächiges Sgraffito (Türkenkämpfe 1683 Am Tabor).
Nummer: 72
Sitz der Firma Johann Spiering, die 1865 die Wagen für die Pferdetramway herstellte.
Nummer: 76-76a
Relief-Stückarbeit des k. k. Hofbaumeisters Joseph Schmalzhofer (1898).
Nummer: 80
(Am Tabor 2): Mauthaus Am Tabor (am einst hier vorbeifließenden Donauarm befand sich lang das nördliche Ende der Taborstraße).
Nummer: 82-88
Chopinhof.
Bei Nummer: 89
Johannes-Nepomuk-Kapelle (Am Tabor) (unmittelbar neben der Kapelle verläuft die Grenze zum 20. Bezirk)
Nummer: 89-93
ehemals Halle des Nordwestbahnhofs (20. Bezirk)
Nummer: 90-92
ehemalige Landwirtschaftlich-chemische Bundesversuchsanstalt, seit 2001 Sitz des Bezirksgerichtes Leopoldstadt, 1893/94 von Franz Berger erbaut.
Nummer: 94
Ecke Marinelligasse 1: Gemeindebau Marinellihof, erbaut 1926 (Arch. Leopold Schulz), benannt nach Karl von Marinelli, Direktor des Leopoldstädter Theaters
17 Jahre nach der Betriebsaufnahme der ersten Pferdetramway in Wien verkehrte dieses Verkehrsmittel 1882 zum ersten Mal von der Schwedenbrücke durch die Taborstraße bis zum Nordwestbahnhof. Seit 1869 verkehrte es aber schon auf dem Franz-Josefs-Kai und seit 1873 kreuzte die seit 1907 (und bis heute) Linie 5 genannte Strecke, die mehrere Wiener Kopfbahnhöfe verbindet, die Taborstraße zwischen Trunnerstraße (später Am Tabor) und Nordwestbahnstraße. 1897 war der 5er die erste elektrische Straßenbahnlinie Wiens, die Strecke durch die innere Taborstraße folgte im Jahr 1900. 1901 wurde der Abschnitt vom Nordwestbahnhof zur Dresdner Straße gebaut und sofort elektrisch betrieben. Im gleichen Jahr wurden auch Abzweigungen in die Heinestraße (zum Praterstern; seit 2008 nur bei Umleitungen verwendet) und in die Obere Augartenstraße (zur Augartenbrücke; im Personenverkehr bis 1945 genützt, Jahrzehnte später abgetragen) gebaut.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 21 - Ehemaliges Karmeliterkloster: Gesamtansicht etwas von rechts.
Bild: Stauda, August 1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 
Auf diesen Strecken verkehrten diverse Linien, am längsten die Linien O (1907–1977) in die Brigittenau und C (1910–1960) nach Kaisermühlen. Seit 2008 fährt die Linie 2 durch die Taborstraße, die bei der Oberen Augartenstraße auf die in Tieflage gebaute U-Bahn-Linie U2 mit der U-Bahn-Station Taborstraße trifft. Der 2er befährt zentrumsseitig die südliche Hälfte der Ringlinie um die Altstadt und endet im Norden bei der Floridsdorfer Brücke im 20. Bezirk. Am südlichen Ende der Taborstraße befindet sich jenseits des Donaukanals die U-Bahn-Station Schwedenplatz der Linien U1 und U4.
Taborstraße - Leopoldstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Taborstraße 69, Luna-Kino: Eingang schräg von links; 1958.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dem Individualverkehr bietet die Taborstraße nordwärts mit der anschließenden Dresdner Straße usw. eine Zufahrt zur Floridsdorfer Brücke über die Donau und zur linksufrigen Donauuferautobahn. Südwärts biegt man von der Taborstraße stromaufwärts in die Obere Donaustraße und stromabwärts in den Franz-Josefs-Kai ein. Der Querschnitt der Fahrbahn der Taborstraße ist allerdings gering; neben geparkten Fahrzeugen steht dem Autoverkehr zumeist nur der Fahrbahnteil zur Verfügung, der auch von der Straßenbahn benützt wird. Nur im nördlichsten Teil ist die Straße etwas breiter.
 
 
 
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.

steinedererinnerung.net

 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
E-Mail: office@wienmuseum.at 
www.wienmuseum.at
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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