Tegetthoff-Denkmal
Erinnert an Vizeadmiral Wilhelm von Tegetthoff
Kommandant (1865 - 1871) der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine
Praterstern, 1020 Wien
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Das Tegetthoff-Denkmal am neugestalteten Praterstern.
Das Tegetthoff-Denkmal in Wien wurde von Carl Kundmann (Statue) und Carl von Hasenauer (Architektur) gestaltet und erinnert an Wilhelm von Tegetthoff, Vizeadmiral und Kommandant der österreichischen bzw. österreichisch-ungarischen Kriegsmarine in den 1860er Jahren. Es steht, enthüllt am 21. September 1886, auf dem Praterstern am Ende der Praterstraße im 2. Wiener Gemeindebezirk, Leopoldstadt, an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Stadt Wien.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Denkmal vor dem Nordbahnhof, um 1900.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Auf einem etwa 5 m hohen, von kämpfenden Pferden umgebenen Sockel steht eine ca. 11 m hohe Marmorsäule, mit einem Anker und seitlich mit je drei bronzenen Schiffsschnäbeln verziert. Auf der Säule ist die 3,5 m hohe, bronzene Statue des Admirals angebracht.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Diagonaldurchblick gegen den Nordbahnhof, rechts das Tegetthoffdenkmal. ;um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Planung für das Denkmal hatte in Tegetthoffs Todesjahr 1871 begonnen, doch wurde lang keine Einigung über den Standort erzielt. 1872 wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem der Schweizer Bildhauer Ferdinand Schlöth mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Dieser Entwurf stieß aber auf Widerstand und wurde schließlich nicht realisiert.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Die Praterstraße gegen das Tegetthoff-Denkmal am Abend.
Der letztlich gewählte Standort garantierte durch den benachbarten Nordbahnhof, den damals wichtigsten Bahnhof Wiens, und den nahen Wurstelprater, den großen Vergnügungspark der Stadt, maximale Passantenfrequenz. Das Denkmal wurde 20 Jahre nach Tegetthoffs größtem Erfolg, dem Sieg in der Seeschlacht von Lissa, in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph I. enthüllt.
Wilhelm von Tegetthoff
Wilhelm von Tegetthoff © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vizeadmiral Wilhelm von Tegetthoff
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wilhelm von Tegetthoff (* 23. Dezember 1827 in Marburg an der Drau, Untersteiermark; † 7. April 1871 in Wien) war Vizeadmiral und Kommandant der österreichischen bzw. österreichisch-ungarischen Kriegsmarine. Im deutsch-dänischen Krieg, auf deutscher Seite von Österreich und Preußen geführt, kämpfte er 1864 gegen Dänemark.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Der Sockel des Denkmals, Detail.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)Peter Gugerell
Das Seegefecht bei Helgoland (9. Mai 1864) wurde von den Österreichern trotz erheblicher Verluste als Sieg betrachtet. Damit war der Weg frei zur nächsten Beförderung: Der erst 37-jährige Offizier wurde zum Contreadmiral befördert. Sein Sieg in der Seeschlacht von Lissa am 20. Juli 1866 gegen die italienische Flotte im verlorenen Deutschen Krieg (Preußen und Italien gegen Österreich und den Deutschen Bund), machte ihn zu einem Seehelden.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Der Sockel des Denkmals, Detail.
 Für seine Rammtaktik gegen die überlegene italienische Flotte erhielt er das Kommandeurkreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens und wurde zum Vizeadmiral befördert. Einen nicht geringen Anteil an diesem Sieg hatte der Festungskommandant von Lissa, Oberst David Freiherr von Urs de Margina, der die Italiener sehr geschickt in Schach hielt, bis der Admiral ihm zu Hilfe eilen konnte.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Der Sockel des Denkmals.
1866 bis 1867 führten ihn Studienreisen nach Frankreich, Großbritannien und in die Vereinigten Staaten. Mittlerweile wurde der Kaiserstaat mit dem österreichisch-ungarischen Ausgleich 1867 zur Doppelmonarchie umgebaut. Ferdinand Max war am 10. April 1864 zum Kaiser von Mexiko ausgerufen worden und hatte auf alle Funktionen in Österreich verzichten müssen. Von 1865 bis zu seinem Tode füllte Tegetthoff die Funktion eines Marinekommandanten aus. Erzherzog Leopold, ab 1865 Marinetruppen- und Flotteninspector, wurde von Franz Joseph I. am 25. Februar 1868 seines Postens enthoben. Der Kaiser ernannte gleichzeitig Vizeadmiral Tegetthoff in Nachfolge von Vizeadmiral Ludwig von Fautz zum Chef der Marinesektion und somit Stellvertreter des Reichskriegsministers für Marineangelegenheiten und gleichzeitig zum neuen Commandanten Sr. Majestät Kriegsmarine und vereinigte so alle Funktionen in seiner Person.
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) Das Tegetthoff-Denkmal am Praterstern © Erhard Gaube
Tegetthoff-Statue.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / g.orzel
Das Tegetthoff-Denkmal
am Praterstern in Wien.
Durch die gebündelte Befehlsgewalt konnte er – gegen den Widerstand des Generalstabs – seine Reformvorhaben bezüglich der österreichischen Kriegsmarine in kurzer Zeit bis zu seinem frühen Tod vorantreiben. Seine Innovationen blieben bis zur Niederlage und zum Ende der Doppelmonarchie im Herbst 1918 in Kraft.
egetthoff erkrankte 1871 im Alter von 43 Jahren an einer Lungenentzündung, an der er am 7. April 1871 verstarb. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von St. Leonhard in Graz.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Tegetthoff-Denkmal" der
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MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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