Theater in der Josefstadt
Mehr als ein Wiener Theater - eine österreichische Institution
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien
Frontansicht Josefstädterstraße - Bild: © Moritz Schell
Frontansicht Josefstädterstraße
© Theater in der Josefstadt - Moritz Schell
Das Theater in der Josefstadt - mit mehr als 350.000 Besuchern und mit über 700 Vorstellungen pro Spielzeit - ist eine der erfolgreichsten Bühnen der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Als Aufführungsstätte für die besten künstlerischen Kräfte bekannt, steht das Haus für höchste schauspielerische Qualität.
Theater in der Josefstadt © Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Theater in der Josefstadt.
© Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Die Josefstadt ist mehr als ein Wiener Theater - sie ist eine österreichische Institution. Hier ist immer ganz besonderes Theater gespielt worden. Schon durch ihre Architektur, die eine intensive Nähe des Publikums zu den Schauspielern erzeugt, erzwingt die Josefstadt einen einzigartigen Spiel stil, der den Menschen, den Schauspieler, in den Mittelpunkt stellt. Das Theater wurde 1788 gegründet und ist nach dem Burgtheater das älteste noch bespielte Theater in Wien.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Fassade des Theaters in der Josefstadt.
Zeitungsillustration zum "Hundertjährigen Jubiläum". ;1888.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Es gehört neben dem Theater in der Leopoldstadt und dem Freihaustheater zu den Wiener Vorstadttheatern. Umgangssprachlich wird es auch nur als "Die Josefstadt" bezeichnet. 1791 umfassendes kaiserliches Privileg für Aufführungen aller Gattungen musikalischen und dramatischen Theaters einschließlich Ballett und Pantomime.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt - Vorderansicht. Aufnahme von halb links. ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1788 wurde die Bühne errichtet, um dem Wirtshaus "Bey den goldenen Straußen" in der Josefstädter Straße 26 mehr Umsatz zuzuführen. Aber schon 1822 wurde das für den Publikumsansturm zu klein gewordene Haus durch einen Neubau ersetzt. Eröffnet wurde das neue Theater mit Ludwig van Beethovens Ouvertüre "Die Weihe des Hauses" - vom Meister selbst dirigiert. Ferdinand Raimund und Johann Nestroy spielten hier, Johann Strauß dirigierte.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt - Außenansicht; 1948.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 1924 ließ Max Reinhardt die Josefstadt umbauen - zu einem mit rotem Damast, Goldschmuck und venezianischem Lüster-Prunk ausgestatteten Raum für die Gegenwartsflucht. In diesem architektonischem Juwel arbeitet heute unter Direktor Herbert Föttinger ein dem Gegenwartstheater verpflichtetes Team an Ur- und Erstaufführungen und zeitgenössischen Interpretationen.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt - Zuschauerraum:
axialer Durchblick gegen die mit dem eisernen Vorhang geschlossene Bühne. ;um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Geschichte des Theaters ist mit großen Namen verbunden: Ludwig van Beethoven und Richard Wagner dirigierten hier, Johann Nestroy und Ferdinand Raimund waren der Josefstadt als Schauspieler und Dichter des Alt-Wiener Volkstheaters verbunden, Johann Strauß (Vater) spielte in den "Sträußelsälen" auf.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt. Interieurs nach Umgestaltung durch Karl Witzmann 1924.
Zuschauerraum vom I. Rang gegen die Bühne. ;vor 1924.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 1814 gab Ferdinand Raimund am Theater in der Josefstadt sein Wien-Debüt als Franz Moor in Die Räuber von Friedrich Schiller. 1822 wurde nach Abriss und komplettem Neubau des zu klein gewordenen Theaters durch Joseph Kornhäusel das Haus mit der Ouvertüre "Die Weihe des Hauses", komponiert und dirigiert von Ludwig van Beethoven, wieder eröffnet.
Das k. k. priviliegirte Theater in der Josefstadt - © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
"Das k. k. priviliegirte Theater in der Josefstadt".
Kolorierter Stich aus der "Theaterzeitung". 1844
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
 1829 debütierte Johann Nestroy als Schauspieler und Bühnenautor mit "Die Verbannung aus dem Zauberreich" oder "Dreißig Jahre aus dem Leben eines Lumpen". Am 13. Jänner 1834 wurde die romantische Oper "Das Nachtlager in Granada" von Conradin Kreutzer uraufgeführt, der 1833-1840 Kapellmeister des Theaters war.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Der Hofrat Geiger" Aufführung im Theater in der Josefstadt.
Spielleitung Bruno Hübner, Bühnenbild: Otto Niedermoser. ;1943.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 20. Februar 1834 wurde Ferdinand Raimunds "Der Verschwender" mit dem Dichter in der Rolle des Valentin uraufgeführt (mit Bühnenmusik von Conradin Kreutzer). Kreutzers romantische Zauberoper "Melusina", nach einem Libretto von Franz Grillparzer (uraufgeführt 1833 in Berlin), erfuhr in der Josefstadt 1835 ihre Wiener Erstaufführung.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vilma Degischer in "Sophienlund"
Spielleitung Bruno Hübner,
Bühnenbild Ernst Schütte. 1944.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dagny Servaes in "Der Hofrat Geiger"
Spielleitung Bruno Hübner,
Bühnenbild: Otto Niedermoser; 1943
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Attila Hörbiger
in "Der Tag bricht an"; 1947.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Paula Wessely in  "Der
Widerspenstigen Zähmung"; 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 14. Jänner 1847 wurden im Theater von Ludwig Döhlinger im Josefstädter Theater zum ersten Mal in Wien bewegliche Bilder mit Hilfe der sog. Laterna magica vorgeführt, die eine Erfindung des Tiroler Mathematikers und Naturforschers Simon Stampfer war.
Zuschauerraum Josefstadt - Bild: © Moritz Schell
Zuschauerraum Josefstadt
© Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Theater in der Josefstadt © Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Bühnenarbeiten
© Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Theater in der Josefstadt © Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Zuschauerraum und Bühne in der Josefstadt
© Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Von ca. 1840 bis 1860 traten die berühmten Tänzerinnen Fanny Elssler und die Spanierin Pepita de Oliva in der Josefstadt auf. Am 17. Dezember 1907 erlebte die Operette "Die Försterchristl" von Georg Jarno, dem Bruder des damaligen Theaterdirektoren Josef Jarno, mit dessen Ehefrau Johanna Niese ihre glanzvolle Uraufführung.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Liliom" von Franz Molnár. Aufführung am Theater in der Josefstadt.
Inszenierung: Josef Jarno. Szenenbild mit Josef Jarno in der Titelrolle,
Louis Nerz als 'Linzmann' und Egon Brecher als 'Fricsur'. ;1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die deutschsprachige Erstaufführung von Ferenc Molnárs Vorstadtlegende "Liliom" mit Josef Jarno in der Titelrolle am 28. Februar 1913 war die Grundlage zum Welterfolg des heute immer wieder gespielten Stückes. In den Jahren 1948 und 1949 wurden in einem eigens eingerichteten Filmstudio zwei Spielfilme hergestellt. So inszenierte Rudolf Steinböck 1948 "Das andere Leben" und 1949 "Liebe Freundin". In beiden Filmen waren aktuelle Stars des Theaters wie etwa Vilma Degischer zu sehen.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt.
Sträussl-Säle: Großer Saal mit aufgestellten Speisetischen und Klavier. ;um 1932
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ab 1949 kamen neuerlich die Kammerspiele als Boulevardbühne hinzu (1951-53 auch das Bürgertheater); 1951-77 erweiterte Direktor F. Stoß (1953-58 und 1972-77 gemeinsam mit E. Haeusserman, der sich zu den Reinhardtschen Maximen eines Schauspielertheaters bekannte) das Ensemble (unter anderem F. Imhoff, S. Nicoletti, E. Ott) und gestaltete den Spielplan vor allem mit Weltliteratur, Nestroy- und Schnitzler-Stücken.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Festpremiere von "Minna von Barnhelm" im Theater in der Josefstadt.
Weltbild ;Anläßlich des Geburtstages von Adolf Hitler fand im Theater in der Josefstadt
eine Festpremiere von "Minna von Barnhelm" statt; Jane Tilden als Franziska, Paula Wessely
als Minna von Barnhelm und Attila Hörbiger als Major von Tellheim. ;1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1952 wurden Abonnements eingeführt; 1954 wurde die "Theater in der Josefstadt Betriebsges. m. b. H." gegründet, 1955 erwarben österreichische Banken das Theater; 1957 wurde das "Kleine Theater im Konzerthaus" als Studiobühne für experimentelles Theater eingerichtet und 1977 D. Haspel überlassen; 1977-84 war E. Haeusserman alleiniger Direktor (Schnitzler- und Horváth-Pflege, Engagement unter anderem von K. M. Brandauer, C. Jürgens, B. Wicki); Boulevardstücke wurden ausschließlich in den Kammerspielen gespielt.
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hilde Krahl in "Das Caféhaus"
 im Theater in der Josefstadt
Spielleitung Bruno Hübner; 1941.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Szenenbild mit Hans Moser aus der
Uraufführung der Komödie 'Die Braut
von Torozko' von Otto Indig 1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Herta von Hagen in "Der Schwierige"
von Hugo von Hofmannsthal.
Aufführung im Theater in der
Josefstadt unter Max Reinhardt;1924
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hans Moser als
Fortunatus Wurzel in
 "Der Bauer als Millionär"
im Theater in der Josefstadt; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Tod B. Goberts, des designierten Nachfolgers von Haeusserman als Direktor provisorische Leitung durch den bisher geschäftsführenden Direktor Heinrich Kraus; 1988 übernahmen O. Schenk und R. Jungbluth die Direktion (klassische österreichische Literatur: J. Nestroy, F. Raimund, A. Schnitzler, aber auch zeitgenössische Dramatik).
Theater in der Josefstadt © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bühne: Schnürboden. Aufnahme vor dem Umbau; 1923.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1987 waren alle 1977 projektierten Ausbau- und Sanierungsarbeiten abgeschlossen; eine neue große Probebühne, das ehemalige Kino im "Rabenhof" in Wien 3, kam als 3. Spielstätte für zeitbezogenes, kritisches Theater hinzu. 1997 übernahm H. Lohner die Nachfolge Schenks, und 1999 wurde Alexander Götz Nachfolger von R. Jungbluth als kaufmännischer Geschäftsführer.
Herbert Föttinger - Bild: © Erich Reismann
Herbert Föttinger
© Theater in der Josefstadt - Erich Reismann
2003/04 Direktion Hans Gratzer und Alexander Götz. 2004 bis 2006 Direktion Helmuth Lohner und Alexander Götz, seit Sept. Ab 2006 Direktion Herbert Föttinger und Alexander Götz. Am 20. 2007 Oktober wurde das Haus nach einer vier monatigen Generalrenovierung wiedereröffnet. Dank der Renovierung und Restaurierung aller öffentlicher Räume und der Fassade des Theaters erstrahlt die Josefstadt in neuem Glanz.
Der blaue Engel - © Sepp Gallauer
Erwin Steinhauer, Alexander Strobele
Der blaue Engel - Szenenfoto
© Theater in der Josefstadt - Sepp Gallauer
Die bauliche Generalrenovierung der Josefstadt wurde im Oktober 2007 großteils abgeschlossen. Für die künstlerische Erneuerung sorgt der Schauspieler und Regisseur Herbert Föttinger. Der 45jährige hat im September 2006 die Direktion der Josefstadt übernommen und mit der Uraufführung "Mein Nestroy" von Peter Turrini seine erste Spielzeit eröffnet. Sein Ziel ist es, die Josefstadt mit zahlreichen Ur - und Erstaufführungen zu einem Kraftmotor österreichischer Dramatik zu machen.
Frontansicht Josefstädterstraße - Bild: © Moritz Schell
Theater in der Josefstadt © Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Frontansicht Josefstädterstraße
© Theater in der Josefstadt - www.josefstadt.org
Heute ist die Josefstadt mit mehr als 330.000 Besuchern pro Jahr, einem Stammkundenkreis von 20.000 Abonnenten und mit über 700 Vorstellung en pro Spielzeit (gemeinsam mit den dazugehörenden Kammerspielen im 1. Bezirk) ein wesentlicher und auch wirtschaftlich erfolgreicher Bestandteil der österreichischen Kulturszene. Als Aufführungsstätte für die besten künstlerischen Kräfte des deutschsprachigen Raumes bekannt, steht das Haus für höchste schauspielerische Qualität und lebendige Tradition.
Website Screenshot 2017: http://www.josefstadt.org
Theater in der Josefstadt
Mehr als ein Wiener Theater - eine österreichische Institution
Josefstädter Straße 26, 1080 Wien
Telefon: +43 (0)1 42 700 - 300 (Kartenbüro)
Öffnungszeiten Theaterkassa:
Werktags Mo bis Fr von 10.00 Uhr
Sa, So und Feiertag von 13.00 Uhr
jeweils bis zum Beginn der Abendvorstellung.
An Tagen, an denen eine Matinée stattfindet,
öffnet die Kasse bereits eine Stunde vor Beginn.
Am Karfreitag geschlossen.
Am 24. Dezember von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
www.josefstadt.org
 
 
 
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Johann Strauss
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W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
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