Die UNO City
Vienna International Centre (VIC)
Wagramer Strasse 5, 1220 Wien
Luftaufnahme des Gebäudekomplexes der UNO-City mit dem Vienna International Centre
 und seinem Nachbargebäude Austria Center Vienna (rechts im Vordergrund).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Das Vienna International Centre (VIC, deutsch Internationales Zentrum Wien, oft synonym als UNO-City bezeichnet[2]) wurde 1973–1979 von der Republik Österreich und der Stadt Wien nach den Plänen des österreichischen Architekten Johann Staber im 22. Wiener Gemeindebezirk, Donaustadt, als Amtssitzzentrum für internationale Organisationen errichtet. Österreich hatte den Vereinten Nationen (UNO) 1967 ein solches Internationales Zentrum angeboten, es ist Sitz des United Nations Office at Vienna (UNOV) und anderer internationaler Organisationen.
Die UNO City vom Kaiserwasser aus gesehen; September 2011.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / BambooBeast
Es wird den Vereinten Nationen zu einem symbolischen Pachtzins von 7 Eurocent (bis 2001: 1 Schilling) pro Jahr für 99 Jahre vermietet. Die Betriebskosten werden von den einzelnen Organisationen selbst getragen. Die Einrichtungen der Organisationen im VIC sind durch Regelungen in den jeweiligen Amtssitzabkommen unverletzlich im Sinne des Völkerrechtes, nicht jedoch wie oft angenommen exterritorial.
Vienna International Centre, Haupteingang; Februar 2012.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Brücke-Osteuropa
Konferenzgebäude C, das zentral alle Bürotürme des Internationalen Zentrums verbindet.
Hier verhüllt wegen Asbestentfernungsarbeiten; Februar 2012.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Brücke-Osteuropa
Als weiterer Gebäudekomplex der UNO-City wurde zwischen 1983 und 1987 neben dem Internationalen Zentrum VIC das bereits von Beginn an mitgeplante Austria Center Vienna errichtet. Es ist Österreichs größtes Kongresszentrum, in dem Veranstaltungen aller Art durchgeführt werden können.
Vienna International Centre, Wien, Bau der UNO City; Jänner 1975.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Vienna International Centre, Wien, Bau der UNO City, von Wagramerstrasse.
Das Gebäude links wurde abgetragen; Jänner 1975.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Vienna International Centre, Wien, Bau der UNO City; Jänner 1975.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Um den seit September 1982 mit der U-Bahn-Linie U1 erreichbaren Komplex entstand zwischen Alter Donau und Neuer Donau bis zum Jahr 2000 ein neuer Stadtteil namens Donau City. Sie liegt unmittelbar neben der Reichsbrücke und ist das stadtzentrumsnächste Viertel am linken Donauufer.
Reichsbrücke, Hochwasser dahinter Bau der UNO CITY Juli 1975.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Vienna International Centre, von Wagramerstrasse, Bau der UNO-City; August 1975.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Dem Bau des Internationalen Zentrums war ein Wettbewerb vorausgegangen, den 1969 der argentinische Architekt César Pelli für sich entschied. Der zweite und der dritte Preis gingen nach England und Deutschland, der Österreicher Johann Staber war Viertgereihter. 1968 beteiligte sich César Pelli und Mitarbeiter als US-amerikanisches Team am international ausgeschriebenen Wettbewerb für ein „Internationales Zentrum“ (Vienna International Centre als damals dritter UNO-Amtssitz) mit einem angeschlossenen „österreichischen Kongresszentrum“ (nach Errichtung Austria Center Vienna genannt).
Tag der offenen Tür in der UNO City; August 1979.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Das Pelli-Team entschied zwar den Wettbewerb für sich (erster von vier Preisen), aus nationalpolitischen Gründen wurde das Siegerprojekt schließlich an die 4. Stelle zurückgereiht und kam damit nicht zur Umsetzung.
Tag der offenen Tür in der UNO City; August 1979.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Nach Überarbeitung der bestgereihten vier Projekte im Auftrag der internationalen Jury unter Vorsitz von Roland Rainer entschied sich die Bundesregierung Kreisky I, eine SPÖ-Minderheitsregierung, im Dezember 1970 für die Ausführung des Staber-Projekts, was heftige Proteste der ÖVP-Opposition und einen Untersuchungsausschuss des Nationalrats auslöste, an der Entscheidung aber nichts änderte.
Vienna International Centre, Wien, Wagramerstrasse – Schüttaustrasse,
links Bau der U Bahntrasse, UNO City; Oktober 1980.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Das Gelände der UNO City im Oktober 1980.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Die Anlage ist auf einer Grundfläche von 17 Hektar errichtet (die Grundstücke wurden von der Stadt Wien beigestellt) und besteht aus sechs Bürotürmen mit der markanten Grundrissform eines Ypsilons, die in Paaren um ein zentrales, rundes Konferenzgebäude angeordnet sind.
EXPO-Gelände, Wien, Bereich EXPO Gelände (nicht ausgeführt),
Blick Richtung Norden, Konferenzzentrum, UNO CITY; März 1993.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
 Dem Grundriss der Anlage liegt eine imaginäre Wabenstruktur zugrunde, in denen die Gebäude so angeordnet sind, dass sie sich so gering wie möglich gegenseitig beschatten. Staber hatte ursprünglich auch über sechs Türme hinausgehende Planungsvarianten erarbeitet, die das Sechseckmuster fortgeführt hätten.
UNO City - Vienna International Centre © Erhard Gaube - www.gaube.at
UNO City - Vienna International Centre © Erhard Gaube - www.gaube.at
Die UNO City vom Sportcenter Donaucity aus gesehen.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Die gesamte Geschossfläche beträgt ca. 230.000 Quadratmeter, wobei der höchste Turm („A“) 28 Etagen und eine Höhe von 120 Meter aufweist. Die Gebäude sind mit Kunstwerken österreichischer Künstler ausgestattet; auf der Plaza steht die Skulptur Polis von Joannis Avramidis.
Bürotürme der IAEO - Internationale Atomenergie-Organisation.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Brücke-Osteuropa
"Scholar Pavillon" am Vorplatz der Vereinten Nationen in Wien.
© Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) / Rodolfo Quevenco
Ab 2004 wurde das VIC saniert, um den beim Bau verwendeten Asbest zu entsorgen. Dabei wurden in der ersten Phase, 2004–2007, die Bürogebäude A, B, D und E, sowie in der zweiten Phase, 2007–2010, die Gebäude F und G saniert. Abschließend wurde 2009–2013 das Gebäude C (Rundbau mit den Konferenzsälen) von Asbest bereinigt.
Die Sankt-Markus-Kirche ist die älteste Kirche der Kopten in Wien.
Sie ist in der Bevölkerung hauptsächlich unter dem Namen Russenkirche bekannt.
Im Hintergrund die Vereinten Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Behrooz Rezvani
Die Koptische Markuskirche im Wiener Bezirk Donaustadt (22. Bezirk, Wagramerstraße 17 A).
Im Hintergrund das Vienna International Centre.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Die Koptische Markuskirche und die Vereinten Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr.
Voraussetzung hierfür war die Errichtung eines neuen VIC-Konferenzgebäudes (Gebäude M), das 2009 nach Plänen des österreichischen Architekten Albert Wimmer fertiggestellt wurde. Das im Inneren variabel unterteilbare neue Gebäude diente während der Sanierung als Ersatz für den bestehenden Konferenztrakt und erweitert nunmehr dessen Kapazitäten.
Bürotürme der IAEO - Internationale Atomenergie-Organisation.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Brücke-Osteuropa
Zum Gesamtkomplex der UNO-City gehört neben den Gebäuden des Vienna International Centre (VIC) auch das später errichtete Austria Center Vienna (siehe unten), das nicht zu den Einrichtungen der im VIC beheimateten Organisationen gehört, von diesen aber bei Bedarf (für große Konferenzen) genutzt wird.
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Schölla Schwarz
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) schoella
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz (CC-BY-SA 3.0) J. Korom Dr.
Republik Österreich und Stadt Wien haben Finanzierung, Bauführung, Instandhaltung und Verwaltung der UNO-City mit dem VIC und dem ACV durch Bundesgesetz in die Internationales Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien, AG (IAKW-AG) ausgelagert. Die Republik hält 65 %, die Stadt Wien 35 % des Grundkapitals dieser AG.
Vereinte Nationen Wien - Station Kaisermühlen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / User:My Friend
Mit dem öffentlichen Nahverkehrsnetz der Stadt Wien ist die Anlage vor allem durch die am 3. September 1982 eröffnete Station Kaisermühlen – Vienna International Centre der an diesem Tag bis Kagran verlängerten Linie U1 verbunden. Dazu kommen vier Autobuslinien als Verbindung mit benachbarten Wohnvierteln.
Eine Garnitur der U-Bahnlinie U1 fährt auf der Rampe in die Reichsbrücke ein,
in der Mitte im Hintergrund der Gebäudekomplex der Vereinte Nationen - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herbert Ortner
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
© Fotolia Bilddatenbank - de.fotolia.com
 Im Autobahnnetz ist das VIC über die Anschlussstellen Reichsbrücke und VIC der Donauuferautobahn A22 erreichbar. Vom Stadtzentrum aus führt die Zufahrt über den 2. Bezirk mit Praterstraße, Praterstern, Lassallestraße und Reichsbrücke über die Donau praktisch schnurgerade zur Wagramer Straße.
Wagramerstraße, stadtauswärts, links UNO City; 1976.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / János Korom Dr.
Für Wien hat sich die UNO-City zu einem großen Wirtschaftsfaktor entwickelt. Neben den dauernd hier lebenden Angestellten der Organisationen ist durch Sitzungen und Konferenzen ein beachtlicher Tourismuseffekt entstanden.
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peterburg23
Während um 2005 annähernd 1000 kleinere und größere Konferenzen in der UNO-City abgehalten wurden, waren es 2010 etwa 2000. Für 2015 wurden etwa 3000 Sitzungen prognostiziert. (Die Kongresse im Austria Center Vienna, siehe unten, sind in diesen Zahlen nicht enthalten. Wien zählt weltweit zu den Städten mit den meisten internationalen Tagungen.) 1983–1987 wurde auf dem dafür schon zu Beginn der Planungen frei gehaltenen Baugrund zwischen Donaupark und unmittelbar angrenzendem VIC das Kongresszentrum Austria Center Vienna (ACV) errichtet.
Vereinte Nationen Wien - Gebäude C in der Morgensonne.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Schölla Schwarz
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Tsukino
Ursprünglich wurde von der Bundesregierung und der Stadt Wien als Name Österreichisches Konferenzzentrum (österreichisch im Gegensatz zu den internationalen Konferenzräumen des VIC) geplant, aus Marketingerwägungen wurde es jedoch als Austria Center Vienna eröffnet. Das Austria Center Vienna beruht ebenfalls auf Plänen von Johann Staber, hat aber nicht die Y-Struktur des Gebäudekomplexes des VIC.
Vereinte Nationen Wien - UNO City
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Es ist Österreichs größtes Kongresszentrum und bietet Platz für bis zu 20.000 Konferenzteilnehmer. Auch von den Nutzern des Vienna International Centre wird es gelegentlich für Tagungen gemietet, wenn dafür in den VIC-eigenen Sälen zu wenig Platz ist. Dazu besteht eine interne Verbindung zum VIC, wobei Übergangsbereiche von UN-Sicherheitspersonal kontrolliert werden.
Vereinte Nationen Wien - UNO City, im Vordergrund die Rampe der U-Bahnlinie 1.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Vereinte Nationen Wien - UNO City.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Die Donaucity-Kirche "Christus, Hoffnung der Welt" ist eine römisch-katholische Kirche
in der Donau-City-Straße 2 vor dem Gebäudekomplex der Vereinten Nationen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Robert F. Tobler
Als die Bundesregierung Klaus II, eine ÖVP-Alleinregierung, 1967 den Vereinten Nationen die Errichtung des Amtssitzzentrums anbot, befanden sich die IAEO (seit 1957) und die UNIDO (seit 1967) bereits in Wien. Sie residierten in provisorischen Gebäuden in der Ringstraßenzone im Stadtzentrum. Heute sind im VIC etwa 5000 Mitarbeiter beschäftigt, die unter anderem für die folgenden Organisationen arbeiten.
Büro der Vereinten Nationen in Wien (UNOV)
US Staatssekretär John Kerry im Juli 2016 bei einer Umweltveranstaltung in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /
Einer der vier Hauptsitze der Vereinten Nationen.
Sorgt für die Verwaltung der hier ansässigen UNO-Büros. Der Generaldirektor von UNOV vertritt den Generalsekretär gegenüber dem Gastgeberland und den in Wien akkreditierten diplomatischen Vertretungen.
Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)
Sitzung der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) in Wien; Februar 2006.
© Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO)
Die internationale Organisation für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kernenergie. Die IAEO arbeitet mit ihren Mitgliedstaaten und unterschiedlichen Partnern weltweit, um eine sichere und friedliche Nutzung der Nukleartechnologien zu fördern, und trägt so zu internationalem Frieden und Sicherheit und den 'Zielen für nachhaltige Entwicklung'der Vereinten Nationen bei.
Organisation der Vereinten Nationen
für industrielle Entwicklung (UNIDO)
Zweites UNIDO Forum im November 2014 in Wien.
© Informationsdienst der Vereinten Nationen (UNIS)
Die Sonderorganisation hilft Entwicklungsländern durch die Förderung der Produktivitätssteigerung in kleinen und mittleren Unternehmen bei der Verringerung der Armut in diesen Ländern. Die UNIDO arbeitet für die Verbesserung der Lebensqualität der Ärmsten der Welt, basierend auf der Vereinigung von globalen Ressourcen, sowie der Erfahrung bei der Armutsbekämpfung, beim Aufbau von Handelskapazitäten und der Förderung erneuerbarer Energiequellen.
Büro der Vereinten Nationen für Drogen-
und Verbrechensbekämpfung (UNODC)
Rede zum Auftakt der Konferenz. Boliviens Präsident Evo Morales vor Vertretern
von 120 Teilnehmerstaaten der Konferenz des UNO-Büros für Drogen- und
Verbrechensbekämpfung (UNODC) in Wien; März 2012.
© Informationsdienst der Vereinten Nationen (UNIS) / Daniel Caballero
Vom Hauptsitz im Vienna International Centre und über ein weltweites Netzwerk an Außenstellen hilft UNODC den Mitgliedstaaten, die Anfälligkeit für Drogen und Verbrechen sowie Korruption und Terrorismus zu reduzieren und Sicherheit und Gerechtigkeit für alle zu fördern. Die normativen Instrumente beinhalten drei Drogenkontrollverträge, die Konvention der Vereinten Nationen gegen Korruption
und die UN-Konvention gegen transnationales organisiertes Verbrechen, mit
ihren Zusatzprotokollen über Migrantenschmuggel, Menschenhandel und die
Kontrolle von Schusswaffen. Außerdem gibt es 16 internationale Instrumente
zur Terrorismusbekämpfung. UNODC passt sich auch an die sich verändernden Kriminalitätstendenzen an, um die Staaten bei den neuen Herausforderungen
wie Cyber-Kriminalität, identitäsbezogenen Diebstahl, Umweltkriminalität
und Piraterie zu unterstützen.
Vorbereitende Kommission für die Organisation des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO)
UN Generalsekretär Ban Ki-moon bei seiner Visite bei der CTBTO im November 2012 in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Vorbereitungen für die Implementierung des Vertrages über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT), der alle Atomwaffentests auf der Erde, in der Atmosphäre, unter Wasser und unter der Erde verbietet. CTBTO baut ein globales Überprüfungssystem mit 337 Überwachungsstationen auf, um zu gewährleisten,
dass keine Kernexplosionen unentdeckt bleiben.
Der Präsident von Burkina Faso, Blaise Compaoré,
hält im Juni 2013 vor der Versammlung der CTBTO eine Rede.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Die Kontrolldaten werden auch für Nicht-Überprüfungs-Zwecke wie Tsunami-Warnungen und weltweite Strahlungsüberwachung verwendet.
Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA)
Liu Yang (rechts), 2012 an Bord von Shenzhou 9 die erste chinesische Raumfahrerin bei der
Women in Space: The Next 50 Years (Celebrating 50 Years of Women in Space)
Vorträge und Podiumsdiskussion auf Einladung des UNOOSA in Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) 
Fördert die internationale Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung des Weltraums für soziale und wirtschaftliche Entwicklung, insbesondere zum Nutzen der Entwicklungsländer. Andere Themen auf der Agenda umfassen Weltraummüll, die Anwendung von nuklearen Energiequellen im Weltraum, die internationale Antwort auf die Bedrohung durch Asteroideneinschläge und die Umsetzung der juristischen Regelwerke im Weltraum. Aufgrund des globalen Charakters und des Ausmaßes der Weltraumaktivitäten spielen Weltraumwissenschaft und Technologie bei der Bereitstellung von Lösungen für globale Probleme eine Rolle.
Ausschuss für die friedliche Nutzung des Weltraums (COPUOS) in Wien.
© Büro der Vereinten Nationen für Weltraumfragen (UNOOSA)
Das Büro erfüllt die im Rahmen des Internationalen Weltraumrechts an den Generalsekretär übertragene Zuständigkeiten, einschließlich der Aufrechterhaltung des Registers der in den Weltraum gestarteten Objekte, das als Zentralverwahrer der von den Mitgliedstaaten und internationalen Organisationen zur Verfügung gestellten Informationen über ihre Satelliten fungiert.
Internationale Organisation für Migration (IOM)
Widmet sich der Förderung einer humanen und ordnungsgemäßen Migration zum Wohle aller. IOM unterstützt und berät Regierungen und Migranten. IOM Vienna umfasst derzeit das IOM Landesbüro für Österreich und das Regionalbüro für Südosteuropa, Osteuropa und Zentralasien.
Hochkommissar der Vereinten Nationen
für Flüchtlinge (UNHCR)
Prüft die Umsetzung der Asylgesetze in Österreich entsprechend
der Genfer Flüchtlingskonvention und gibt den Behörden
Ratschläge zu flüchtlingsbezogenen Fragen.
Informationsdienst der Vereinten Nationen (UNIS)
Für die UNO arbeiten: "JobCheck 2014" Karriere-Veranstaltung bei UNIS Wien.
© Informationsdienst der Vereinten Nationen (UNIS)
Unterstützt die in Wien ansässigen Büros und Programme der Vereinten Nationen bei der Öffentlichkeitsarbeit. Als eines von 63 UNO-Informationszentren weltweit verbreitet UNIS die Aktivitäten und Belange der Vereinten Nationen in den vier Ländern, für die UNIS zuständig ist - Österreich, Ungarn, Slowakei und Slowenien.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Vienna_International_Centre" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
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für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: http://www.unis.unvienna.org/
Vienna International Centre (VIC)
Informationsdienst der Vereinten Nationen (UNIS)
Wagramer Strasse 5, 1220 Wien
Telefon: +43 (0)1 26060 3325
www.unis.unvienna.org
 
 
 
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Volksgarten
Der Volksgarten liegt auf einem Areal, auf dem sich früher in erster Linie Festungsanlagen befanden. Darin wurde ein Park angelegt, der ursprünglich als Privatgarten für die Erzherzöge gedacht war, doch auf Vorschlag der Hofgartenverwaltung der erste öffentliche zugängliche Park in Hofbesitz wurde.
Ab 1825 war die Bezeichnung Volksgarten gebräuchlich. Verantwortlich für das Konzept des Garten war Ludwig von Remy, die gärtnerische Gestaltung erfolgte durch den Hofgärtner Franz Antoine dem Älteren. Die streng geometrische Form der Wege erleichterte auch die Überwachung der Besucher.
In der Mitte der Anlage wurde von 1819 bis 1823 nach Entwürfen von Peter von Nobile der Theseustempel angelegt. Nach Schleifung einer Kurtine um 1860 wurde der Volksgarten von Franz Antoine dem Jüngeren im Zuge des Ringstraßenbaus im französischen Barockstil erweitert und 1864 mit einer Einfriedung von Moritz Löhr versehen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Palmenhaus
Das 1882 eröffnete Schönbrunner Palmenhaus ist das prominenteste der vier Pflanzenhäuser im Schönbrunner Schlosspark und, zusammen mit den Kew Gardens und dem Palmenhaus von Frankfurt, weltweit eines der drei größten seiner Art.
Die Eisen-Glas-Konstruktion ist ein architektonisches Schmuckstück des Schlossparks. Das Haus wurde von 1986 bis 1990 generalsaniert. Heute zeigt es Teile der Schausammlungen der Bundesgärten mit zahlreichen mediterranen, tropischen und subtropischen Pflanzen.
Von den wichtigsten Pflanzenarten fehlen nur die Wüstenpflanzen, die man sich jedoch im nahen und erst vor kurzem eröffneten Wüstenhaus ansehen kann. Dort gibt es eine künstliche Landschaft voller Kakteen, in der farbenfrohe Geckos in der Hitze baden und winzige Elefantenspitzmäuse zwischen den Felsen und Sukkulenten herumhuschen.
Das Palmenhaus
ist ganzjährig geöffnet.
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Prater Wien
Der Wellenbrecher oder umgangssprachlich einfach „Scherm“ genannte Kettenflieger begeistert seit Jahrzehnten die Praterbesucher und weckt mit Sicherheit zahlreiche Kindheitserinnerungen. In luftigen Höhen lässt sich hier schon im Eingangsbereich des Wurstelpraters ein erster Überblick über das Areal gewinnen.
Pratercard
Mit der Pratercard wird die Tradition der bargeldlosen Bezahlung bei den Praterattraktionen zeitgerecht weiter geführt, die vor Jahren mit dem „Calafati Schilling“ ihren Anfang nahm. Die Pratercard eignet sich hervorragend als Geschenk zu jedem Anlass, oder für Ihren nächsten Firmen-Betriebsausflug in den Wiener Prater.
Wiener Riesenrad
Das Wiener Riesenrad im Prater im Gemeindebezirk Leopoldstadt ist eine Sehenswürdigkeit und ein Wahrzeichen Wiens. Es wurde 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I. errichtet und war zur damaligen Zeit eines der größten Riesenräder der Welt.
 
 
 
 
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