Verklärungskirche
Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Wien-Leopoldstadt und Brigittenau
Am Tabor 5, 1020 Wien
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.  - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5. Diese Straße verläuft links von der Kirche, rechts befindet sich die Trunnerstraße; hinter dem weißen Gebäude im Hintergrund kreuzt die Taborstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)  / Peter Gugerell
Die Verklärungskirche ist ein evangelisch-lutherisches Gotteshaus im 2. Wiener Gemeindebezirk, der Leopoldstadt. Sie dient der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien Leopoldstadt und Brigittenau als Gottesdienststätte. Die Kirche befindet sich an der Adresse Am Tabor 5 etwa 100 Meter südlich der Bezirksgrenze zur Brigittenau, dem 20. Gemeindebezirk. Etwa hundert Meter weiter östlich steht die römisch-katholische Pfarrkirche Am Tabor. Die Verklärungskirche wurde zwischen den hier zwickelartig auseinanderlaufenden Straßen Am Tabor (Straßenbahnlinie 5) und Trunnerstraße freistehend errichtet. Vor ihrem nach Osten weisenden Haupteingang erstreckt sich eine kleine Grünanlage. Hinter dem Zwickel, auf dem die Kirche und ein höheres Wohnhaus stehen, verläuft die Taborstraße (Straßenbahnlinie 2), eine der Hauptstraßen des 2. Bezirks.
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.  - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Tafel an der Fassade.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Der aus dem eigentlichen Kirchengebäude und dem angeschlossenen Pfarrhaus bestehende Gebäudekomplex der Verklärungskirche ist ein Werk der aus einer Ausschreibung hervorgegangenen Architekten Siegfried Theiss und Hans Jaksch. Sie planten in Wien später das Hochhaus Herrengasse im 1. Bezirk und den 1937 eröffnen Neubau der Reichsbrücke über die Donau. Die Fassade der in ihrer Wucht an eine mittelalterliche Trutzburg erinnernden Verklärungskirche ist weitgehend schmucklos. Über dem Hauptportal befindet sich eine reliefartige Kreuzigungsgruppe. Im schlicht gestalteten Kircheninneren ist über dem Altarraum ein Fresko mit einer Darstellung der Verklärung des Herrn angebracht, das vom der Gemeinde nahestehenden Künstler Adolf Wolf-Rotenhan (geb. 1868 in Brünn) stammt. Die Verklärungskirche stellt im evangelischen Kirchenbau im Österreich der Ersten Republik gemeinsam mit der Kreuzkirche und der Zwinglikirche den Höhepunkt der Entwicklung dar, auf althergebrachte kirchenarchitektonische Gliederungsprinzipien zu verzichten und die Funktionalität des Bauwerks zu betonen.
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.  - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Südwestansicht der Pfarrkirche mit dem Pfarrhaus im Vordergrund.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Die 1912 begonnene, unter Denkmalschutz stehende Kirche wurde erst über ein Jahrzehnt später fertiggestellt und 1926 ihrer Bestimmung übergeben. Die lange Bauzeit resultierte aus Bauunterbrechungen, die wegen des Ersten Weltkriegs entstanden waren. Der Kirchturm konnte erst 1965, nach dem Zweiten Weltkrieg, vollendet werden. Die Wiener evangelisch-lutherische Pfarrgemeinde hatte den Baugrund 1909 nach längeren Verhandlungen von der Wiener Stadtverwaltung erworben. An der Ausschreibung zur Errichtung der Kirche nahmen 130 Architekten und Architektengemeinschaften teil.
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.  - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5. Gedenktafel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Die Verklärung des Herrn, nach der die im November 1926 eingeweihte Kirche benannt ist, wird in der christlichen Überlieferung mit dem Berg Tabor in Israel in Verbindung gebracht. Nach einem Tabor als Wehranlage sind der Straßenzug Am Tabor und die nahe Taborstraße benannt. Ein solcher Tabor wurde in Österreich häufig um Wehrkirchen („Taborkirchen“) errichtet – und die Architektur der Verklärungskirche ist wiederum nicht frei von Anklängen an eine Taborkirche.
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.  - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Verklärungskirche, Wien 2., Am Tabor 5.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Peter Gugerell
Der einst hier angelegte Tabor schützte allerdings nicht eine Wehrkirche, sondern einen Übergang über die noch unregulierte, erst 1868–1875 regulierte Donau. 1814 empfing hier, am stadtzentrumsseitigen Ende der damaligen Straße von Prag, Kaiser Franz I. mit großem Gefolge seine Alliierten, Zar Alexander von Russland und König Friedrich Wilhelm von Preußen, die geplantermaßen gleichzeitig zum Wiener Kongress eintrafen, und zog mit ihnen in die Stadt.
Website Screenshot 2016: http://www.amtabor-evang.at/
www.amtabor-evang.at
 
 
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MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Klosterkirche der
Barmherzigen Brüder
Barmherzigenkirche hl. Johannes der Täufer
Angebote in der
Klosterkirche:
Mo. bis Sa.:
05.55h Konventmesse mit Laudes
Sonntag:
07.30h Laudes
08.00h Konventmesse
18.00h Stille Anbetung, Vesper
Eucharistischer Segen
In ihrer gegenwärtigen Form wurde die Kirche 1683-1692 erbaut und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht; 1691 feierten die Barmherzigen Brüder in ihr die Heiligsprechung ihres Ordensstifters, 1694 erfolgte die neuerliche Weihe, 1697 war der Glockenturm vollendet.
Ein Juwel der Kirche ist auch die aus Forellenmarmor gehauene Statue der Gottesmutter mit Kind. Aufgrund der Kleidung und des Faltenwurfes deutet alles darauf hin, daß diese Figur aus der Zeit der Spätrenaissance stammt und daher das älteste Kunstwerk in der Kirche ist.
Die ebenfalls im Jahre 1763 im Rokokostil errichtete Kanzel entzückt den Beschauer durch ihre edle Linienführung. Die Kanzelbrüstung bereichern die alegorischen Figuren von Glaube, Hoffnung und Liebe.
Taborstrasse 16, 1020 Wien
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
Geschichte, Informationen und Angebote über Klöster, Orden und Kirchen in Österreich
Klostergeschichten.at ist eine
private Internetplattform mit dem
Ziel über Kirche, Orden und Klöster
in Österreich zu informieren. Weiters
versucht Klostergeschichten.at
die Geschichte des Christentums in aktuellen und historischen Fotos,
sowie in der Kunst darzustellen.
 Orden, Klöster, Stifte u. Abteien; Ordensspitäler; Geschichte des Christentums; Kirchen in Österreich; Heilige und Selige; Fest- und Feiertage; Gebet und Kirche; Klostergeschichten; Mönchtum
Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt. Die Ausrichtung des Mediums ist r.k.
klostergeschichten.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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