Volksoper Wien
Das zweitgrößte Opernhaus in Wien
Währingerstraße 78, 1090 Wien
Volksoper Wien © Dimo Dimov/Volksoper Wien
Die Volksoper Wien in der Währingerstraße 78.
© Dimo Dimov/Volksoper Wien
Die Volksoper Wien ist das zweitgrößte Opernhaus in Wien. Auf dem Programm stehen Operetten, Opern, Musicals und Ballett. Anlässlich des 50-jährigen Regierungsjubiläums von Kaiser Franz Joseph I. wurde sie unter dem Namen "Kaiser-Jubiläums-Stadttheater" durch die Architekten Franz Freiherr von Krauss und Alexander Graf errichtet und am 14. Dezember 1898 als Sprechbühne eröffnet. Ab 1908 firmierte das Theater nur mehr unter dem Namen "Volksoper".
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Volksoper, Wien, mit neuer Schrift, über die Währinger Gürtel.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Herzi Pinki
1897 wurde Karl Lueger zum Wiener Bürgermeister ernannt. Der Baugedanke - also die Neugestaltung Wiens - war die vorherrschende soziale, wirtschaftliche und politische Strömung in dieser auch als Ringstraßenzeit bekannten Ära. Im selben Jahr wurde auch der Kaiserjubiläums-Stadttheater-Verein von engagierten Bürgern der Stadt Wien gegründet, mit dem Ziel zum 50-jährigen Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1898 ein Theater zur Aufführung von deutschen Sprechstücken in Währing zu errichten. Maßgeblich beteiligt war neben diesem Verein, da sich der Baugrund bis 1905 im 18. Bezirk befand, auch der christlichsoziale Währinger Bezirksvorsteher Anton Baumann.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Volksoper vom Gürtel aus gesehen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Michael Kranewitter
 Der Theaterverein beauftragte den Architekten Alexander Graf mit der Durchführung des Baues, welcher gemeinsam mit dem Architekten Franz Freiherr von Krauß das Kaiser-Jubiläums-Stadttheater in nur 10 Monaten errichtete. Vor Baubeginn wurden die Gesamtbaukosten mit 650.000 Gulden veranschlagt. Dieser Betrag wurde finanziert über Anteilscheine, welche reißenden Absatz fanden.
Volksoper Wien © Dimo Dimov/Volksoper Wien
Volksoper Wien.
© Dimo Dimov/Volksoper Wien
 Mit einiger Verzögerung wurden die Baumeisterarbeiten im März 1898 begonnen. Der hohe Zeitdruck führte zu einer Überschreitung der Baukosten um ca. 25 % bzw. um 160.000 Gulden. Dieser fehlende Betrag wurde jedoch nicht von öffentlicher Hand subventioniert, sondern wurden dem Direktor Adam Müller-Guttenbrunn in Form einer Pachtzinserhöhung aufgebürdet.
Volksoper Wien © Dimo Dimov/Volksoper Wien
Pausenfoyer der Volksoper Wien.
© Dimo Dimov/Volksoper Wien
Einen weiteren Schatten auf die Eröffnung am 14. Dezember 1898 warf die Tatsache, dass der Kaiser selbst der Eröffnung des Hauses fernblieb, nach offizieller Begründung, weil seine Gemahlin Elisabeth drei Monate zuvor ermordet worden war. Der Theaterverein hatte eine antisemitische Satzung, und der Direktor Müller-Guttenbrunn behielt die Bühne den „arischen Talenten“ vor, ließ „nur christliche Schauspieler“ auftreten und „nur Werke christliche Schriftsteller“ aufführen.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Holzschnitt der Volkoper Wien (damals: Kaiserjubiläums-Stadttheater)
veröffentlicht am 19. Jänner 1899 in der Leipziger Illustrierten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Die extremsten Propagandastücke wurden von der Statthalterei verboten. Nach diesem schlechten Start des Theaters folgte nach nicht ganz fünf Spieljahren im Jahr 1903 der erste Konkurs. Am 1. September 1903 übernahm Rainer Simons die Direktion. Dieser hatte selbst seine Lehrjahre bei berühmten Sängern wie Julius Stockhausen oder Komponisten wie Engelbert Humperdinck absolviert. Ein klares Ziel vor Augen, pflegte er zwar die volkstümlichen deutschen Sprechstücke im Sinne seines Vorgängers fort, setzte aber erste Schritte in Richtung Musiktheater.
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Fassade schräg von links über die Währingerstraße gesehen (=von Süden); nach 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  1904 engagierte er den jungen Alexander von Zemlinsky als Musikdirektor und während der Saison 1904/05 – in der auch erstmals der Untertitel Volksoper aufscheint – führte Simons die ersten Spielopern ein. 1905 wurde das Areal des Währinger Theaters durch eine Änderung der Bezirksgrenze 9 / 18 Teil des Alsergrundes, des 9. Bezirks. Auf Grund des Publikumszuspruchs wagten Simons und Zemlinsky bereits zwischen 1906 und 1908 den Sprung zur großen Oper. 1907 wechselte Zemlinsky an die Hofoper, kehrte jedoch ein Jahr später ans Haus am Gürtel zurück.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Jubiläums-Stadttheater zum Zeitpunkt der Eröffnung, 1898.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Ab 1908 firmierte der Spielort nur mehr unter dem Namen Volksoper. Nach vielen äußerst erfolgreichen Jahren hatte die Volksoper ab 1925 dann schließlich massiv mit den Auswirkungen der Inflation zu kämpfen. Nach einigen kurzzeitigen Schließungen und unterschiedlichen Rettungsversuchen durch Arbeitsgemeinschaften wurde die Volksoper am 5. Juli 1928 geschlossen und erst am 5. November 1929 als Neues Wiener Schauspielhaus wieder eröffnet.
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksoper, Zuschauerraum achsial von der Bühne; 1941.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zuschauerraum: Durchblick vom II. Rang schräg von links zur Mittelloge; 1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 1938 übernahm die Stadt Wien die nunmehrige Städtische Wiener Volksoper, später umbenannt in Opernhaus der Stadt Wien. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde die Volksoper, nachdem seit 1. September 1944 Spielverbot für sämtliche Theater herrschte und einige Wiener Kinos durch Luftangriffe bereits zerstört waren, für mehrere Monate zum zweitgrößten Kino der Stadt mit 1550 Plätzen.
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Der ewige Walzer" Premiere in der Wiener Volksoper; um 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
'Das Werbekleid' Oper von Franz Salmhofer.
Erstaufführung in der Wiener Volksoper; 1946.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach dem Zweiten Weltkrieg fungierte die Volksoper als Ausweichquartier für die zerstörte Staatsoper. Nach der Eröffnung des wiederhergestellten Staatsoperngebäudes im Jahr 1955 wurde die Volksoper wieder selbständiges Musiktheater mit Opern, Operetten und Musical. Im selben Jahr wurde die Volksoper in die österreichischen Bundestheater integriert.
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
"Banditen" von Jacques Offenbach in der Wiener Volksoper; 1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksoper Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Volksoper; Ansicht von links.
Nachtaufnahme vor der Premiere von 'Porgy und Bess'; 1952.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Unter dem Direktor Karl Dönch erfolgte 1973 ein erster großer Umbau des Theaterhauses. 1979 hat Robert Jungbluth in seiner damaligen Funktion als Generalsekretär des Bundestheaterverbandes für die Volksoper ein Gastspiel in Japan initiiert. Es war die erste Operette, die in Japan aufgeführt wurde. 1984 folgte eine Amerika-Tournee. September 1991 bis Juni 1996 standen die Volksoper und die Staatsoper unter gemeinsamer Führung. Während dieser Zeit wurden Sänger für beide Häuser gleichzeitig engagiert.
Martha Rohs als 'Polly' in der
Balladenoper "Die Bettleroper"
von Benjamin Britten.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wilma Lipp als 'Esmeralda' in der
komischen Oper "Die verkaufte
Braut"  von Friedrich Smetana.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Theo Lingen als 'Antonio' in der
Buffo-Oper "Die Banditen"
von Jacques Offenbach.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Karl Friedrich in Uniform als
'Francois Lorand' in der Oper
 "Die Kathrin" von Erich W. Korngold.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Der Spielbetrieb verlief jedoch autonom, da beide Bühnen verschiedene Schwerpunkte verfolgen. Auf dem eisernen Vorhang lässt sich die Widmung des Hauses zum 50-jährigen Regierungsjubiläums Franz Joseph I. durch die beiden Jahreszahlen 1848 links und 1898 rechts gut erkennen. Gemalt wurde dieser von Karl Schüller und Georg Janny. Der Vorhang zeigt in der Mitte vorne Vindobona.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der eiserne Vorhang der Volksoper Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
    Der Mann in der rechten Bildhälfte soll die Bürger Wiens symbolisieren. Durch die Abnahme der Binde soll dieser nun auch die schönen Musen sehen können. Vor dem Krieg wurde der Vorhang weggeräumt und war danach verschollen, bis er in den 1990ern auf dem Dachboden des Theaters an der Wien wieder zum Vorschein kam.
Volksoper Wien © Dimo Dimov/Volksoper Wien
Volksoper Wien Schlussaplaus My Fair Lady:
Blick von der Bühne in den Zuschauerraum.
© Dimo Dimov/Volksoper Wien
  Auf drei verschiedenen Ebenen stehen den Besuchern gesamt 1261 Sitzplätze und 72 Stehplätze, sowie 2 Rollstuhlplätze zur Verfügung. Von September bis Juni gibt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, täglich eine Vorführung. Der Orchestergraben ist mit zwei elektrisch angetriebenen Hubpodien ausgestattet. Die Tragfähigkeit beträgt 500 kg/m² (vorne Einfachpodium, bühnenseitig Doppelstockpodium) und ist höhenverstellbar von 0 bis 2,65 Meter unter Bühnenniveau.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Beleuchtung und Blick auf den Orchestergraben der Volksoper.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johannes Bättig
 Der aus rotem Samt bestehende Hauptvorhang ist hydraulisch raff- und hebbar. Die Raffgeschwindigkeit beträgt 0,15 bis 3,0 m/s; die Hubgeschwindigkeit beträgt bis zu 2 m/s. Der Schallvorhang aus Alurahmen arbeitet ebenfalls hydraulisch. Die zusätzliche Tragfähigkeit beträgt 300 kg mit einer Punktlast von 150 kg. Die Hubgeschwindigkeit als Schallvorhang beträgt bis zu 0,8 m/s. Die Hubgeschwindigkeit als Schwerlastzug beträgt bis zu 0,5 m/s. Der hydraulisch betriebene Schleierzug hat eine Tragfähigkeit von 350 kg mit einer Punktlast von 150 kg.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Heruntergefahrene Züge in der Volksoper Wien mit Blick in den Zuschauerraum.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johannes Bättig
Die Bühnenfläche beträgt 480 m² und ist mit maximal 500 kg/m² belastbar. Die nutzbare Bühnenbreite beträgt 17,2 Meter und die Bühnentiefe von der vorderen Portalkante bis zum Schiebefalttor sind 19 Meter. Die Bühnenfläche besteht aus einer dreh- und hebbaren Kernscheibe mit einem Durchmesser von 7,20 m in der Mitte und einer drehbaren Ringscheibe mit einem Außendurchmesser von 15 Meter um die Kernscheiben. Weiters gibt es 3 handbetriebene, stationäre Personen-Versenkungen.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Schnürboden der Volksoper Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johannes Bättig
Die Volksoper als Bühnenhaus der österreichischen Bundestheater wurde mit dem Bundesgesetz über die Neuorganisation der Bundestheater (Bundestheaterorganisationsgesetz) von 1998 zu einem rechtlich selbständigen Unternehmen. 1999 erfolgte die Gründung der „Volksoper Wien GmbH“ als 100%ige Tochtergesellschaft der Bundestheater-Holding-GmbH. Eine weitere Tochtergesellschaft ist die Theaterservice GmbH welche zu 51,1 % der Bundestheaterholding gehört. Die restlichen 48,9 % halten die drei Bühnenbetriebe jeweils zu gleichen Teilen (jeweils 16,3 %).
 Gemeinsam mit der Wiener Staatsoper ist der Volksoper die selbständige ARGE Ballett der Wiener Staatsoper und Volksoper nachgeordnet.
Volksoper Wien - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Volksoper von der Lustkandlgasse aus gesehen.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
Ausschnitt aus dem Bundestheaterorganisationsgesetz 1998
§ 2/5 Die Volksoper Wien ist als repräsentatives Repertoiretheater für Oper, Spieloper, Operette, Musical und für Ballett und modernen Tanz zu führen. Durch die Förderung sängerischer Entwicklungen soll ein genuines Volksopernensemble weiterentwickelt werden. Die ,,Volksoper'' soll eine Ergänzung und Erweiterung des österreichischen Musiktheater - und Tanzangebotes in Richtung Innovation hinsichtlich Spielplan und Interpreten sein und dadurch auf eine zeitgemäße Weiterentwicklung des Begriffes ,,Volksoper'' einwirken sowie den Aspekt der Kulturvermittlung für ein breites Publikum mitberücksichtigen. Die Stellung der Volksoper Wien im Kreis der internationalen Häuser ähnlicher Ausrichtung ist zu erhalten und auszubauen. Das qualitativ hervorragende Angebot an Operette und Spieloper ist zu erhalten. Wesentliche Grundlage der künstlerischen Qualität des Repertoiretheaters mit breitgefächertem Spielplan ist das Orchester, das im erforderlichen Umfang aufrechtzuerhalten ist.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Volksoper_Wien" der
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de.wikipedia.org
Website Screenshot 2017: https://www.volksoper.at/
Volksoper Wien
Das zweitgrößte Opernhaus in Wien
Währingerstraße 78, 1090 Wien
Telefon: +43 (0)1 514 44 3670 (Information)
Erreichbarkeit:
Öffentliche Verkehrsmittel:
U-Bahnlinie U6; Straßenbahnen 40, 41, 42; Bus 40A
Haltestelle Währinger Straße / Volksoper
Ein Taxistandplatz befindet sich am Währinger Gürtel.
Mit dem Auto:
Parkgarage im WIFI und im AKH
www.volksoper.at
 
 
 
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Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
 
 
MuTh Konzertsaal
Es entsteht ein spannender Ort der Begegnung von Musik und Theater mit Fokus auf jungen Menschen mitten in Wien. Die neue Bühne ist top-ausgestattet und der Zuschauerraum bietet Platz für 413 Gäste. Die Bühne ist 12 x 9 Meter groß, hat einen optimal konzipierten Orchestergraben und die beste Akustik der Stadt.
Der Konzertsaal der Wiener Sängerknaben
Möge die Architektur dazu beitragen, dass dieses neue Musik- und Theaterzentrum seine positive Strahlkraft weit über die Grenzen Wiens entfalten wird.
Die Wiener Sängerknaben sind ein weltbekannter Knabenchor und eine Institution des Wiener Musiklebens, bestehend aus vier Einzelchören.
Am Augartenspitz 1 (Ecke Castellezgasse), 1020 Wien
Telefon: +43 1 347 80 80
www.muth.at
 
 
Der Augarten
Ein allen Menschen gewidmeter Erlustigungsort
Die Gartenanlage im französischen Stil bietet neben einem gepflegten Parterregarten mit aufwändigen Blumenlandschaften auch ein weitläufiges, von schattigen Alleen aus Kastanien, Rüstern, Linden, Eschen und Ahornbäumen durchzogenes Gebiet, das für die Bevölkerung und für touristische Besucher Raum zur Erholung, aber auch zur sportlichen Betätigung bietet.
Älteste barocke Gartenanlage Wiens
Wie in fast allen Bundesgärten in Wien ist der Zugang in der Nacht nicht möglich, da die fünf Parktore vom Einbruch der Dunkelheit bis zum frühen Morgen geschlossen sind; Metallschilder mit den saisonabhängigen Öffnungszeiten sind an den Toren angebracht.
Flaktürme Augarten - Monströse Überbleibsel des „Dritten Reichs“
Im Sommer 1944 wurde mit dem Bau von zwei der Wiener Flaktürme (einem Gefechtsturm mit einer Höhe von 55 Metern und einem Leitturm mit einer Höhe von 51 Metern) begonnen, die durch ihre bizarre Erscheinung inmitten des Gartens mittlerweile zu einem Charakteristikum des Augartens geworden sind.
Augarten, 1020 Wien
ÖFFNUNGSZEITEN:
Der Garten wird von 1. April bis 31. Oktober um 6.30 Uhr
und von 1. November bis 31. März
um 7.30 Uhr geöffnet.
 
 
Odeon Theater
Das Odeon wurde 1988 von Ulrike Kaufmann und Erwin Piplits als Spielstätte für ihr Serapions Ensemble gegründet. Der Theatersaal war ursprünglich der große Saal der Börse für landwirtschaftliche Produkte.
In Anlehnung an das griechische Odeion, das ein überdachter, freier Platz für Tanz- und Musikaufführungen war, wurde der Saal Odeon genannt.
Dem Serapions Ensemble liegt die Idee der Zusammenführung und der freien Entfaltung der Künste zugrunde – seine Arbeiten haben einen ganz besonderen, unvergesslichen Reiz, der sich aus der Verbindung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel und bildender Kunst ergibt. Es arbeitet vor allem mit visuellen Mitteln und ist daher universell verständlich; Musik und Wort begleiten das Geschehen auf der Bühne.
Taborstrasse 10, 1020 Wien
Telefon: +43-(0)1- 216 51 27
www.odeon-theater.at
 
 
Im Etablissement Nestroy-Säle, das sich im unteren Teil des Hauses befand, 1899 eröffnet wurde und ein bekanntes Wiener Vergnügungsetablissements war, gab es ein Wirtshaus, eine Bierhalle, ein Restaurant in Form eines Wintergartens und im Keller die Tanzbar Sphinx sowie einen Theatersaal
Die Abendkassa hat an den Vorstellungstagen
ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn für Sie geöffnet.
2003 wurde eine Zwischendecke entfernt und dabei ein unversehrtes, zentrales Auditorium und eine Theaterbalkon-Ebene für mehr als 250 Personen entdeckt. Zwischen 2004 und 2007 fanden in unregelmäßigen Abständen kulturelle Veranstaltungen statt.
Nestroyplatz 1, 1020 Wien
Telefon: +43 (0) 189 00 314
E-Mail: contact@hamakom.at
www.hamakom.at
 
 
Weg der Erinnerung
Der „Weg der Erinnerung durch die Leopoldstadt“ führt zu vielen für das frühere jüdische Leben in der Leopoldstadt bedeutsamen Orten und macht die Geschichte der Vertreibung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung sichtbar.
Der Erinnerungsweg ist ausschließlich im „öffentlichen Raum“ angelegt.
Er kann mit Hilfe des Folders und der Begleitpublikation auch ohne Begleitung begangen werden. Seit 2015 führt auch ein GPS-gesteuerter Multimedia-Guide zu den Steinen der Erinnerung. In Bild, Schrift und Ton erfährt man übers Smartphone oder Tablet die Geschichte der Personen, derer gedacht wird.
steinedererinnerung.net
 
 
 
 
 
 
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