Kaiserliche Wagenburg Wien
Bedeutende Sammlung höfischer Prunk- und Gebrauchsfahrzeuge
Schloß Schönbrunn - Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien
Ausstellungssaal der Kaiserlichen Wagenburg im Schloß Schönbrunn.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Die Kaiserliche Wagenburg ist ein auf dem Areal des Schlosses Schönbrunn in Wien Hietzing gelegenes Museum, in dem Glanzstücke aus dem Fuhrpark des österreichischen Kaiserhauses sowie bekannter Adelshäuser, insbesondere von Thurn und Taxis, zu finden sind. Das Museum, eine Abteilung des Kunsthistorischen Museums, zählt zu den bedeutendsten Sammlungen höfischer Prunk- und Gebrauchsfahrzeuge.
Kaiserliche Wagenburg © KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Eingangsbereich der Kaiserlichen Wagenburg im Schloß Schönbrunn.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Jahrhunderte lang gehörten Pferd und Wagen zu den wichtigsten Elementen der höfischen Repräsentation. Bei Krönungen, Hochzeiten und feierlichen Prozessionen zeigten sich Herrscher und Adel dem Volk in prunkvollen Kutschen, die von reich geschmückten, edlen Pferden gezogen wurden. Diese Kutschen, die von großen Künstlern entworfen und ausgeführt wurden, waren keine „Transportmittel“ im eigentlichen Sinn, sondern Insignien, die die Bedeutung und Würde des jeweiligen Eigentümers eindrucksvoll sichtbar machten.
Ausstellungssaal der Kaiserlichen Wagenburg im Schloß Schönbrunn.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Der technische Fortschritt ermöglichte seit dem späten 18. Jahrhundert auch eine rasante Entwicklung des Wagenbaus. Es entstand eine Vielzahl neuer Wagentypen, die die Kutsche mehr und mehr zu einem effizienten Gebrauchsgegenstand werden ließen, auf den auch das wohlhabende Bürgertum nicht mehr verzichten wollte. Dennoch spielten die Wägen des Wiener Hofes aufgrund ihrer außerordentlichen Qualität und ihrer zurückhaltenden Eleganz bis 1918 eine herausragende Rolle im Straßenbild der kaiserlichen Residenzstadt.
Roter Damensattel, “Gebrauchssattel” der Kaiserin Elisabeth.
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Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie hatte die neugegründete Republik naturgemäß keine Verwendung mehr für den gewaltigen Fuhrpark des Kaiserhauses, der aus über 600 Fahrzeugen und rund 350 Pferden bestand. Wagen und Pferde wurden daher teils öffentlich versteigert und teils an Behörden zum „Verbrauch“ abgegeben. Auch die Nachfolgestaaten der Monarchie beantragten und erhielten größere Bestände von kaiserlichen Equipagen.
 
Vergoldeter Karussellwagen Maria Theresias, 1740/42.
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Die verbliebenen Fahrzeuge und Zugpferde wurden in ein kommerzielles Mietwagen- und Transportunternehmen, den „Bundesfuhrwerksbetrieb“ umgewandelt. Ein Großteil des Personals des ehemaligen Oberststallmeisteramtes konnte hier weiterbeschäftigt werden und trug bei der Arbeit nach wie vor die kaiserlichen Livreen. Als der „Bundesfuhrwerksbetrieb“ 1922 aufgelöst wurde, wurden jene Fahrzeuge, die man für historisch bedeutsam hielt dem Kunsthistorischen Museum übergeben. Auch eine Auswahl der Livreen des Oberststallmeisteramtes konnte damals vom Museum übernommen werden, während der überwiegende Teil der Livreegarderobe des Wiener Hofes bereits 1918 verloren gegangen war.
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Reicher Krönungswagen ("Imperialwagen"). Der vornehmste Wagen des Wiener Hofes,
eine "grand carrosse" mit acht Fenstern aus Venezianischem Glas, wurde vermutlich
um 1735/40 für Kaiser Karl VI. (1685 - 1740) gebaut und später mehrfach adaptiert.
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 Gemeinsam mit Kutschen und Livreen konnte das Kunsthistorische Museum auch die Bestände der 1920 als nutzlos aufgelösten kaiserlichen Ordensgarderobe übernehmen. Das Nachsehen hatten die österreichischen Staatstheater, die versucht hatten, die Ornate der habsburgischen Hausorden ihrem Kostümfundus einzuverleiben. Die so entstandene Sammlung „Wagenburg und Monturdepot“ ist heute weltweit eine der bedeutendsten ihrer Art. Sie beherbergt nicht nur den best erhaltenen höfischen Fuhrpark des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, sondern auch einen einzigartigen Bestand historischer Reit- und Zuggeschirre, die weltgrößte Sammlung ziviler Uniformen und einen exquisiten Bestand persönlicher Kleidungsstücke von Mitgliedern des österreichischen Kaiserhauses.
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Gala-Staatswagen der Fürst-Erzbischöfe von Wien.
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Seit 2001 konnte sich die Wagenburg durch multilaterale Kooperationen und Forschungsprojekte auch als internationales Forschungszentrum zur Geschichte des Wagenbaus, der europäischen Mobilität, sowie höfischer Kleidung und höfischer Repräsentation etablieren. In der Wagenburg werden die Reste des ursprünglich über 600 Fahrzeuge umfassenden Fuhrparks des Wiener Hofes aufbewahrt: Neben den großen Prunkkarossen, mit denen der Herrscher seine Macht demonstrierte, gab es „Leib“-Wägen für die kaiserliche Familie, Dienstfahrzeuge für die Hofangestellten, Lastwägen für den Transport von Gütern sowie Reise-, Sport-, Freizeit- und Kindergefährte.
Kinderkalesche des späteren Kaisers Franz Joseph I.
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  Ab dem 19. Jahrhundert waren die Hofwagen, die stets Vorfahrt gegenüber anderen Kutschen hatten, durch ihre mit Gold kombinierte „hofgrüne“ Lackierung gekennzeichnet, wobei die Breite der goldenen Streifen an den Rädern Aufschluss über den Rang des jeweiligen Insassen gab.
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Zweisitziger Gala-Staatswagen der Fürsten Windisch-Graetz.
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Während die Prunkkarossen des Barock von berühmten Architekten entworfen und von Hofkünstlern ausgeführt wurden, gab es im 19. Jahrhundert bereits eine Vielzahl rennomierter Handwerksbetriebe („Sattlermeister“) die qualitätsvolle Fahrzeuge für den Hof, den Adel, das reiche Bürgertum und den Export ins Ausland herstellten. Doch auch der Hof selbst betrieb weiterhin eine „Hof-Sattlerei“, die für Wartung und Reparatur der Fahrzeuge zuständig war und zeitweilig auch für den eigenen Gebrauch produzierte. In der Wagenburg haben sich daher neben den Kutschen berühmter Wiener Fabrikanten auch solche erhalten, die vom Hof selbst produziert wurden.
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Leib-Victoria à la Daumont, 1852/53.
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Der Lebensweg Kaiserin Elisabeths von ihrer Hochzeit bis zu ihrem tragischen Tod Seit 2008 führt der Sisi Pfad durch die Schauhalle der Wagenburg, der den Lebensweg Kaiserin Elisabeths von ihrer Hochzeit bis zu ihrem tragischen Tod anhand ihrer Fahrzeuge und einmaliger originaler Erinnerungsstücke nachvollziehbar macht. Gezeigt werden u. a. ihr Einzugswagen als kaiserliche Braut, die bezaubernden Kutschen ihrer Kinder, der goldene Imperialwagen in dem sie zu ihrer Krönung in Budapest gefahren wurde und jene Kutsche, die sie unmittelbar vor ihrer Ermordung in Genf benützte.
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Reicher viersitziger Gala-Staatswagen , 1865.
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 Am Ende dieser Reihe steht der imposante schwarze Leichenwagen, mit dem sie zu Grabe getragen wurde. Präsentiert werden diese Kutschen gemeinsam mit Porträts, Gemälden und weltweit einmaligen Objekten aus Sisis persönlichem Besitz: Eine wahre Ikone für Sisi-Fans ist das prachtvolle schwarze Kleid mit meterlanger Schleppe, das um 1885 von Fanny Scheiner für sie entworfen wurde.
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Schwarzer Leichenwagen. Er kam erstmals beim Begräbnis der Kaiserin-Witwe Maria Anna
(1884) zum Einsatz und diente in der Folge für die Begräbnisse von Kronprinz Rudolf (1889),
Kaiserin Elisabeth (1898), Kaiser Franz Joseph (1916) und zuletzt am 1. April 1989
für das Begräbnis der letzten österreichischen Kaiserin Zita.
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Die eindrucksvolle Erscheinung der Kaiserin mit der berühmten, von ihr erfundenen „Wiener Wespentaille“, wird durch dieses Originalkleid auf einzigartige und unvergleichliche Weise wieder lebendig gemacht. Kultstatus haben auch der einzig erhaltene Sattel der Kaiserin (die als beste Reiterin ihrer Zeit galt) und ihre nun erstmals rekonstruierte „Reitkapelle“ mit den Porträts ihrer unzähligen Lieblingspferde.
Großer gefederter Leib-Schlitten, 1897.
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Pferd und Wagen waren Jahrhunderte lang ein wichtiges Statussymbol des Adels. Die meisten großen Familien unterhielten daher eigene Fuhrparks, deren Fahrzeuge die Kutschen des Hofes an Reichtum und Schönheit mitunter sogar übertrafen. So war es stets ein prunkvolles und viel bestauntes Ereignis, wenn der Adel an großen weltlichen und kirchlichen Feiertagen mit seinen Galawägen nach einem genau festgelegten Plan in der Wiener Hofburg vorfuhr. Bis 1918 waren die zahllosen eleganten Equipagen des Adels ein wichtiger Bestandteil des Wiener Straßenbildes.
Imperialwagen mit Achterzug vor dem Wiener Stephansdom.
Gemälde von Johann Erdmann Gottlieb Prestel um/nach 1851.
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Rund 80 dieser Adelsfahrzeuge haben sich bis heute in der Kaiserlichen Wagenburg erhalten. Die Kutschen der österreichischen Adelshäuser wurden meist von denselben berühmten Wiener Sattlermeistern angefertigt, die auch für den Kaiser arbeiteten. Anders als bei den Hofwägen, die im 19. Jahrhundert ein einheitliches Erscheinungsbild haben mussten, waren Gestaltung und Ausstattung hier nur von der Mode und dem Geschmack des jeweiligen Auftraggebers abhängig. Um Verwechslungen mit kaiserlichen Kutschen zu vermeiden, war die „hofgrüne“ Lackierung dem Adel allerdings untersagt.
Rotsamtener, goldgestickter Achterzug für den Imperialwagen. Die höchstrangige
Kutsche des Wiener Hofes, der "Imperialwagen", wurde mit diesem prunkvollen Brustgeschirr
kombiniert. Sämtliche Riemen sind mit rotem Samt überzogen und reich mit echtem Gold bestickt.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Jahrhunderte lang gehörten neben Kutschen auch Pferde zu den wichtigsten Elementen der höfischen Repräsentation. Wie alle großen Herrscherhäuser unterhielten die Habsburger eigene Gestüte: In Lipizza und Kladrub wurden edle Reit- und Zugtiere gezüchtet, die einerseits für den eigenen Gebrauch bestimmt waren und andererseits auch als hochrangige Geschenke für befreundete Fürsten dienten.
Ungarisches Krönungs-Reitzeug, 1830.
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In den Hofstallungen in Wien (dem heutigen Museumsquartier) befanden sich zeitweilig nicht weniger als 700 Tiere. Im ersten Stock des Gebäudes war die „Reiche Sattelkammer“ untergebracht, in der die prunkvollen historischen Reit- und Zuggeschirre und prachtvolle Accessoires, wie reich bestickte Schabracken und Handdecken aufbewahrt wurden. Die Reiche Sattelkammer, die bereits im 19. Jahrhundert museal betrieben wurde, wurde 1922 gemeinsam mit den Restbeständen der Hofwagenburg dem Kunsthistorischen Museum übergeben.
Paarweiszug zum Gala-Staatswagen des Oberststallmeisters. Brustgeschirr aus braunem Leder
mit Applikationen aus rotem Saffianleder und vergoldeten Messinggussbeschlägen im Empirestil.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
  Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurden die nicht mehr benötigten Livreen des Oberststallmeisteramtes gemeinsam mit der Garderobe der habsburgischen Hausorden (Goldenes Vlies, Ungarischer Sankt Stefans Orden, Österreichischer Leopoldsorden, Orden der Eisernen Krone) dem Kunsthistorischen Museum übergeben. Sie bilden den Kernbestand des „Monturdepots“, das kontinuierlich durch systematische Sammeltätigkeit ergänzt wird und heute eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen höfischer Kleidung des 19. und 20. Jahrhunderts ist.
Kaiserliche Wagenburg © KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Schwarzes Hofkleid der Kaiserin Elisabeth: Dieses prachtvolle Kleid aus schwarzer
Moireeseide mit Spitzenbesatz und reicher Jetperlen-Stickerei ist vollkommen unverändert
erhalten geblieben. So dokumentiert es eindrucksvoll die hohe, schlanke Gestalt der Kaiserin
mit der unglaublich schmalen, längsovalen „Wiener Wespentaille“. Als kostbares Erinnerungsstück wurde es im Kaiserhaus aufbewahrt und 1962 dem Kunsthistorischen Museum übergeben.
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 Sammlungsschwerpunkt sind zivile Uniformen der österreichischen Monarchie, Magnatenkleider, Ordensornate, Hoflivreen, Livreen des höfischen Adels, sowie Kleider von Mitgliedern des Kaiserhauses. Das Monturdepot ist nicht öffentlich zugänglich. Ausgesuchte Highlights der Sammlung können aber in der Kaiserlichen Wagenburg und in der Wiener Schatzkammer besichtigt werden.
© KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts © KHM-Museumsverband, Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts
Gala-Uniform (deutsche Adjustierung)
von Kaiser Franz Joseph.
© KHM-Museumsverband
Campagne-Uniform (ungarische
Adjust.) von Kaiser Franz Joseph.
© KHM-Museumsverband
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Waffenrock von der Campagne
 von Kaiser Franz Joseph.
© KHM-Museumsverband
Ausseer Jagdanzug
 Kaiser Franz Josephs.
© KHM-Museumsverband
 Das kaiserliche Oberststallmeisteramt, das für die Verwaltung der k. k. Hof-Wagenburg zuständig war, besaß eine beachtliche Sammlung an Gemälden, Zeichnungen, Druckgrafiken und frühen Fotografien, die die Entstehung und Verwendung höfischer Kutschen und die Bedeutung der kaiserlichen Pferde dokumentierten.
Hofadjustierung einer Charge der
königlich-ungarischen Leibgarde.
© KHM-Museumsverband
Hofadjustierung für die Garde-Mann-
schaft der Trabanten-Leibgarde.
© KHM-Museumsverband
Campagne-Uniform
eines Gesandten.
© KHM-Museumsverband
Frack von der Gala-Uniform
eines Gesandten.
© KHM-Museumsverband
Nach dem Zusammenbruch der Monarchie wurde ein Teil dieser Sammlung gemeinsam mit den Fahrzeugen der Wagenburg dem Kunsthistorischen Museum übergeben. Diese Sammlung historischer Bildquellen ist ein wichtiger Quellenbestand für die Erforschung von Pferd und Wagen als Teil der höfischen Repräsentation und wird daher kontinuierlich erweitert.
Website Screenshot 2017: http://www.kaiserliche-wagenburg.at
Kaiserliche Wagenburg Wien
Bedeutende Sammlung höfischer Prunk- und Gebrauchsfahrzeuge
Schloß Schönbrunn - Schönbrunner Schloßstraße 47, 1130 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4702
E-Mail: info.wb@khm.at
Öffnungszeiten:
Täglich 9 – 17 Uhr
Einlass ist jeweils bis 15 Minuten vor Schließzeit!
Erreichbarkeit:
Anreise vom Westbahnhof:
U-Bahnlinie U6 bis Station Längenfeldgasse,
dann U-Bahnlinie U4 bis Station Hietzing
Anreise vom Hauptbahnhof:
Straßenbahnlinie 18 bis Station Margaretengürtel,
dann U-Bahnlinie U4 bis Station Hietzing
Öffentliche Verkehrsmittel:
U4, 10, 58, 60
www.kaiserliche-wagenburg.at
 
 
 
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Kaiserappartements
Während in den meisten Räumlichkeiten heute die verschiedensten Museen, aber auch Ämter, Ministerien und nicht zuletzt die Präsidentschaftskanzlei untergebracht sind, können im Reichskanzleitrakt und der Amalienburg die ehemaligen Appartements des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth besichtigt werden.
  Die Ausstattung und Möblierung stammt größtenteils aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der Keramiköfen gehören zum Großteil zur Originalausstattung des 18. Jahrhunderts und wurden ursprünglich mit Holz geheizt.
Der Zugang zum Sisi Museum und den Kaiserappartements erfolgt über die prunkvolle Kaiserstiege, über die auch der Kaiser seine Gemächer betrat. Hier erwarten Sie zwei Räume, die über die Familie Habsburg und Habsburg- Lothringen sowie über die Baugeschichte der Wiener Hofburg informieren.
Heldenplatz - Neue Burg, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 525 24 4602
 
 
 
 
Römermuseum
Römische Ruinen Hoher Markt
Der Ausbau der Außenstelle „Römische Ruinen Hoher Markt“ zum Römermuseum erlaubte, nicht nur die Geschichte der Ausgrabungen, sondern auch die Geschichte Wiens in der Römerzeit darzustellen.
 Der Schwerpunkt liegt nicht mehr allein auf dem römischen Legionslager, das sich einst zwischen Donaukanal und Graben erstreckte und dessen direkten Bezug man noch immer im Untergeschoss mit den Resten der Tribunenhäuser sehen kann, sondern auch auf die Lagervorstadt und die Zivilstadt, die im heutigen 3. Bezirk lag.
So wird sowohl das militärische Leben als auch das zivile Leben dargestellt. Aufgrund des begrenzten Platzes liegt das Hauptaugenmerk des Römermuseums auf dem 2. und 3. Jahrhundert, der Blütezeit Vindobonas.
Hoher Markt 3, 1010 Wien
Telefon: +43 1 535 56 06
 
 
 
 
 
 
 
 
Bestattungsmuseum
Das Bestattungsmuseum vermittelt mit seinen Originalobjekten und dem historischen Bildmaterial Wissen über die Wiener Bestattungs- und Friedhofskultur. Es präsentiert zudem die typisch wienerische Art, mit dem Tod umzugehen.
"Die schöne Leich" ist nicht nur ein aufwändiges Leichenbegängnis. Sie ist auch Ausdruck einer Lebenshaltung. Die einzigartige Lage des Museums auf dem zweitgrößten Friedhof Europas, dem Wiener Zentralfriedhof, lädt zu einem anschließenden Rundgang ein.
Auf 300 Quadratmetern entstand unter der historischen Aufbahrungshalle 2 am Wiener Zentralfriedhof ein zeitgemäßes, modernes und interaktives Museum. Mehr als 250 Originalobjekte sowie vielfach zum ersten Mal ausgestelltes Bildmaterial warten darauf, entdeckt zu werden.
Nächster Eingang über Tor 2
Simmeringer Hauptstr. 234
Telefon: +43 (01) 760 67
 
 
 
 
Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
Johann Strauss
Wohnung
W i e n   M u s e u m
Johann Strauß (1825 – 1899) war der erfolgreichste Spross der Walzerdynastie und als solcher zwangsläufig der härteste Konkurrent seines Vaters. Er lebte in der kurz zuvor zur mondän-eleganten Praterstraße ausgebauten ehemaligen Jägerzeile in den Jahren 1863 bis 1870.
Die wichtigste mit dem Haus Nr. 54 verbundene Komposition ist das als "inoffizielle österreichische Hymne" bezeichnete Opus 314, der Walzer "An der schönen blauen Donau".
Zu den zahlreichen Exponaten der Musikerwohnung gehört eine kostbare Amati-Geige, welche einem Zertifikat von 1911 zufolge aus dem Besitz des Walzerkönigs stammt.
Praterstraße 54, 1020 Wien
Telefon: +43 (0)1 214 01 2
www.wienmuseum.at
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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