Widerstandsbewegung
Der Widerstand und die Verhinderung der Zerstörung Wiens
1938 - 1945
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Zeichen der österreichischen Widerstandsbewegung '05'
neben dem Riesentor von St. Stephan.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bald nach der gewaltsamen Einverleibung Österreichs durch Hitlerdeutschland im März 1938 (siehe Anschlussbewegung) formierten sich Widerstandsgruppen, die in verschiedenen Formen gegen das Regime der Nationalsozialisten auftraten. Der Bogen ihrer Tätigkeit reichte von der Bildung konspirativer Gruppen über Hilfeleistung für Verfolgte und illegale Flugblatt- und Zeitungspropaganda bis zur Sabotage und zu Militäraktionen. Lange Zeit dominierten weltanschauliche und politisch orientierte Gruppierungen (Sozialisten, Kommunisten, Katholiken, Legitimisten, "Bibelforscher" und andere), ehe gegen Kriegsende auch überparteiliche Organisationen (wie beispielsweise die "O5") in Erscheinung traten.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kommunistischer Widerstand; Plakatwand mit Hammer und Sichel; 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die wichtigsten Widerstandshandlungen in Wien waren die Aktion des 20. Juli 1944, als die NS-Führung vorübergehend festgenommen werden konnte, sowie das Bemühen der militärischen Widerstandsgruppe um Major Szokoll ("Operation Radetzky") zur kampflosen Übergabe der Stadt Wien an die Rote Armee im April 1945.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kommunistischer Widerstand; Hammer und Sichel an einer Wand in Wien; um 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Tausende Widerstandskämpfer(innen) wurden von der Gestapo verhaftet, misshandelt, in Konzentrationslager und Gefängnisse gebracht; Hunderte wurden in Wien im Landesgericht, am Militärschießplatz Kagran und an anderen Orten aus politischen Gründen hingerichtet, beispielhaft genannt sei etwa Eduard Göth. Die politische Bedeutung des Widerstands lag vor allem darin, einen Beitrag zur Befreiung Österreichs geleistet zu haben, wie er in der Moskauer Deklaration der Alliierten 1943 von den Österreichern gefordert worden war (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes).
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kommunistischer Widerstand; KP-Fahne in einem Wiener Wohnhaus; 1941.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Während der NS-Zeit wurden im ehemaligen Österreich 2.700 Widerstandskämpfer hingerichtet; 16.493 Menschen wurden in Konzentrationslagern ermordet oder sind auf andere Weise in ihnen umgekommen, weitere 9.687 starben in Gestapogefängnissen sowie 6.420 aufgrund politischer Delikte in Zuchthäusern und Gefängnissen Eingekerkerte (insgesamt 35.300).
Text auszugsweise aus:
Widerstandsbewegung
Wiener Stadt- u. Landesarchiv (MA 8) und die Wienbibliothek im Rathaus (MA 9)
© Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes © Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Major Carl Szokoll; * 15. Oktober 1915 in Wien; † 25. August 2004 in Wien.
© Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Carl Szokoll war ein österreichischer Widerstandskämpfer, Major der deutschen Wehrmacht und Beteiligter am Attentat vom 20. Juli 1944. Mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde er als Offizier in die deutsche Wehrmacht übernommen. Da seine damalige Lebensgefährtin Christine Kukula teils jüdischer Abstammung war, musste die geplante Hochzeit verschoben werden. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war er im Polenfeldzug und im Westfeldzug in Frankreich im Einsatz. In einem Gefecht gegen Angehörige des französischen Widerstandes wurde er verwundet und kam danach als Ordonnanzoffizier zum Stellvertretenden Generalkommando des XVII. Armeekorps in Wien.
Widerstand 1938 - 1945 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Hitler begrüßt General Fromm im Hauptquartier in der Wolfsschanze.
Links im Bild Claus Graf Schenk von Stauffenberg.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
In der folgenden Zeit gelangte er zu der Überzeugung, dass ein baldiges Ende des Krieges nur durch den Sturz Adolf Hitlers möglich sein würde. Von Robert Bernardis, damals Oberstleutnant im Generalstab der Wehrmacht, wurde er in die Planungen für ein Attentat auf Hitler eingeweiht. Das Attentat vom 20. Juli 1944, bei dem er Claus Graf Schenk von Stauffenbergs Verbindungsmann in Wien war, scheiterte.
Widerstand 1938 - 1945 - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Führerhauptquartier nach dem Attentat am 20. Juli 1944.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Szokoll blieb unerkannt, da er die „Walküre-Befehle“ nicht selbständig, sondern auf Anweisung des Stabschefs im Wiener Wehrkreis-Kommando, Heinrich Kodré übermittelt hatte, wodurch er selbst völlig unverdächtig war und ihm keine Mitwisserschaft nachgewiesen werden konnte. Kurz darauf wurde Szokoll nach Kroatien versetzt und kehrte dann wieder nach Wien zurück.
Widerstand 1938 - 1945 © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Soldaten der Roten Armee beim Vormarsch auf Wien.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Adolf Hitler hatte die Stadt Wien zum „Verteidigungsbereich“ erklärt. Der Kampf sollte mit allen Mitteln bis zum Ende geführt werden, ohne Rücksicht auf Verluste an Menschenleben und Gebäuden. Bevor Einrichtungen der Infrastruktur dem Feind in die Hände fallen konnten, sollten sie zerstört werden („Nerobefehl“). Teils bereits mit Sprengladungen versehen und zur Zerstörung vorgesehen waren vor allem Bahnhöfe, Züge, Brücken, Stellwerke, Öltanks, Elektro- und Gaswerke, technische Einrichtungen und die Lebensmittelvorräte.
Widerstand 1938 - 1945 © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Soldaten der Roten Armee beim Vormarsch auf Wien.
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft
Als die Rote Armee sich Ende März 1945 Wien näherte, nahm am 2. April eine Widerstandsgruppe von österreichischen Angehörigen der Wehrmacht innerhalb des Wehrkreiskommandos XVII unter der Leitung Szokolls Kontakt mit der Führung der Roten Armee auf. Ziel dieser „Operation Radetzky“ genannten Initiative war es, die sowjetischen Truppen bei der Befreiung der Stadt zu unterstützen und größere Zerstörungen in der Stadt (Hitlers „Nerobefehl“) zu verhindern. Die Operation Radetzky kam allerdings nur ansatzweise zur Umsetzung, da sie verraten wurde.
© Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes © Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Oberfeldwebel Ferdinand Käs bewerkstelligte den Kontakt zur Roten Armee.
© Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
Am 2. April 1945 gelang es Oberfeldwebel Ferdinand Käs und Obergefreiten Johann Reif in Kontakt mit dem Oberkommando der 3. Ukrainischen Front unter Marschall Fjodor Iwanowitsch Tolbuchin in Hochwolkersdorf zu treten. Die Armeeführung war an den Plänen interessiert und es wurden Informationen über die Verteilung der deutschen Truppen in Wien übermittelt, um eine Lücke im Verteidigungsring zu öffnen und somit den Sowjets den Weg nach Wien zu bahnen. Wien sollte im Westen eingefasst werden, da der Angriff von Osten her erwartet wurde und in den westlichen Bezirken mit weniger Widerstand zu rechnen war. Zudem wurde vereinbart, die Zivilbevölkerung möglichst zu schonen. Nach Beginn des sowjetischen Angriffes sollten am folgenden Tag Leuchtraketen auch den Beginn des aktiven Widerstandes im Inneren der Stadt signalisieren, wozu es aber nicht mehr kommen sollte. Kurz nachdem Käs und Reif am 4. April nach Wien zurückgekehrt waren, wurde Major Karl Biedermann, Kommandant der Heeresstreife von Groß-Wien, verraten und verhaftet.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Major Biedermann wurde am 8. April 1945 von der SS am Floridsdorfer Spitz gehängt..
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Rahmen der „Operation Radetzky“, die nun bereits teilweise aufgedeckt war, wäre es seine Aufgabe gewesen, die Brücken der Stadt zu sichern. In der Nacht vom 5. zum 6. April lief die „Operation Radetzky“ zunächst dennoch planmäßig an. Als Angehörige der Gruppe aber den Sender Bisamberg am nördlichen Stadtrand übernehmen wollten, wurde ein Offizier auf sie aufmerksam, woraufhin die Aktion abgebrochen werden musste. Der Plan wurde aufgedeckt und die Offiziere Hauptmann Alfred Huth und Oberleutnant Rudolf Raschke verhaftet, von einem SS-Standgericht verurteilt und, wie auch Major Karl Biedermann, am 8. April in Floridsdorf an Straßenlaternen öffentlich gehängt.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hinrichtungen Am Spitz in Floridsdorf (Biedermann, Huth und Raschke); 1945.
Zwei erhängte Männer, mit umgehängten beschriebenen Transparenten, beim vorderen
Erhängten mit der Aufschrift: "Ich habe mit den Bolschewiken paktiert!".
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Szokoll wurde gewarnt, konnte der Verhaftung entgehen und floh zum Kommandoposten der 9. Gardearmee in Purkersdorf, wo er die Sowjets vom Scheitern der Operation unterrichtete. Obwohl es teilweise gelang, die geplanten Zerstörungen in der Stadt zu verhindern, und die „Westumfassung“ erfolgreich verlief, dauerten die Kampfhandlungen dennoch vom 6. bis zum 13. April. Dabei verloren etwa 19.000 deutsche und 18.000 sowjetische Soldaten ihr Leben. Carl Szokoll wurde vorübergehend unter dem Verdacht, ein Spion der USA zu sein, verhaftet, aber nach wenigen Tagen wieder freigelassen. Nach dem Ende des Krieges heirateten Carl Szokoll und Christine Kukula im Jahr 1946. Er starb am 25. August 2004 im Krankenhaus Lainz.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Zeichen der österreichischen Widerstandsbewegung '05'
neben dem Riesentor von St. Stephan.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eine Tafel am Floridsdorfer Spitz erinnert seit 1964 an die Hinrichtung der drei Widerstandskämpfer. 1967 wurde die „Kaiser-Franz-Joseph-Kaserne“ im 14. Wiener Gemeindebezirk Penzing in „Biedermann-Huth-Raschke-Kaserne“ umbenannt. Im 21. Bezirk Floridsdorf wurden die Karl-Biedermann-Gasse, die Ferdinand-Käs-Gasse, die Rudolf-Raschke-Gasse und die Alfred-Huth-Gasse nach den Beteiligten an der „Operation Radetzky“ benannt. Biedermann, Huth und Raschke ruhen in Wien auf dem Hietzinger Friedhof in einem ehrenhalber gewidmeten Grab.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gedenktafel für Biedermann, Huth und Raschke - April 1963.
Am Boden liegende Gedenktafel für die drei Widerstandskämpfer. Vermutlich bei
der Aufstellung am Floridsdorfer Spitz fotografiert. Im Hintergrund Autos.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der kampflose Untergang Österreichs mit dem "Anschluss" an Deutschland am 13. März 1938, die darauf folgende nationalsozialistische Machtergreifung, die mit einer großangelegten Propagandakampagne und umfassenden Verfolgungsmaßnahmen einherging, aber auch verschiedene anschlussfreundliche Erklärungen österreichischer Institutionen und Persönlichkeiten (v.a. die der österreichischen Bischöfe und ein Zeitungs- interview von Karl Renner) führten dazu, dass sich ein breiterer Widerstand gegen den Nationalsozialismus erst im Sommer und Herbst 1938 bilden konnte.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus 25. Oktober 1968 - Gaswerk in Simmering:
2 Männer mit dem Tuch der Enthüllung - "Für Österreichs Frieden".
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Unterschied zu anderen besetzten Ländern hatten die Widerstandskämpfer in Österreich jedoch in einer von Denunzianten und fanatischen Regimeanhängern durchsetzten Umwelt zu wirken. Die wichtigsten organisierten Widerstandgruppierungen gehörten der Arbeiterbewegung und dem katholisch-bürgerlichen Lager an. Innerhalb dieser beiden Lager vermischten sich im Widerstand die weltanschaulichen Grenzen zwischen Sozial­demokraten, Kommunisten und anderen Linksgruppen einerseits und ehemaligen Christlich- sozialen und Heimwehr­angehörigen sowie Monarchisten und "unpolitischen" Katholiken andererseits.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kundgebung des Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer 11. April 1965.
Demonstrationszug des Bundes der Sozialistischen Freiheitskämpfer mit Fahnen vor
der Doktor Karl - Lueger - Gedächtniskirche am Zentralfriedhof.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die verschiedenen Widerstandsgruppen waren von ganz unterschiedlichen politischen, ideologischen, religiösen, sozialen, ethischen oder österreichisch-patriotischen Motiven geleitet. Wesentlichste Aktivität des Widerstandes war die Verbreitung illegaler Druckwerke, wie Streuzettel, Flugblätter und Zeitschriften. Damit sollte das Meinungsmonopol des NS-Regimes durchbrochen werden. Ab 1942 bildeten sich, meist auf Initiative von Kommunisten, auch einzelne bewaffnete Widerstandsgruppen (v.a. slowenische Partisanen in Südkärnten, die Gruppe Leoben-Donawitz). Gegen Kriegsende formierten sich erste Widerstandsgruppen, deren Aktivisten z.T. aus früher verfeindeten Lagern stammten und vom Willen beseelt waren, Österreich nach dem Krieg gemeinsam neu aufzubauen.
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ausstellung zum Österreichischen Widerstand 3. Juni 1965.
Ausstellung zum Thema Widerstand und Nationalsozialismus in der Staatsdruckerei. Blick
in die Ausstellung und auf ein paar Besucher. Im Vordergrund eine Karikatur Adolf Hitlers.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die größte dieser Widerstandsgruppen war die Gruppe 05, die mit der militärischen Widerstandsgruppe im Wehrkreiskomman- do XVII in Wien (unter der Leitung von Major Carl Szokoll) in Verbindung stand (Karl Biedermann, Alfred Huth, Rudolf Raschke). Der nicht organisierte Widerstand bzw. das individuelle Oppositionsverhalten reichte vom verbotenen Abhören ausländischer Sender bis hin zur Sabotage an kriegswichtigen Einrichtungen und zur Hilfeleistung für verfolgte Personen (Juden, Fremdarbeiter, Kriegsgefangene und andere).
Widerstand 1938 - 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Gedenktafel an NS-Widerstand verunstaltet.
Unbekannte Täter beschmierten die Gedenktafel mit Säure;1976.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Befreiung Österreichs erfolgte zwar fast ausschließlich durch fremde Streitkräfte, doch diente der Widerstand in den Jahren der Besetzung der nachträglichen politisch-moralischen Rehabilitierung des Landes, besonders in Hinblick auf den in der "Moskauer Deklaration" der Alliierten von den Österreichern geforderten eigenständigen Beitrag zu ihrer Befreiung. Das in der gemeinsamen Erfahrung des Widerstands, der Verfolgung und der Emigration gewachsene Bekenntnis zu Österreich wurde zu einem der Grundpfeiler der Zweiten Republik.
Text auszugsweise aus:
Österreichischer Widerstand 1938 - 1945
Das Rote Wien - Weblexikon der Sozialdemokratie
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Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes
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Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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