3. Bezirk Landstraße
Fläche: 7,39 km²
Einwohner: 90.183 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 12.203 Einw./km²
Bezirksamt:   Karl-Borromäus-Platz 3, 1030 Wien
Grafik: WStLA
Das Wappen des 3. Bezirks ist dreigeteilt. Die Grundfarben der Wappenfelder sind silber, blau und rot. Der Wappenschild vereint in den drei Feldern die ehemals selbstständigen Gemeinden Landstraße, Erdberg und Weißgerber.
Der Heilige Nikolaus symbolisiert den Bezirksteil Landstraße. Die Siedlung entstand unter der Bezeichnung Niklasvorstadt, nach dem dortigen Niklaskloster. Der Name ist bis ins Jahr 1200 zurückzuverfolgen. Der Name Landstraße leitet sich von der hier durchziehenden Römerstraße ab. "Landstrazz" wurde 1302 urkundlich erwähnt.
Die Erdbeere symbolisiert die ehemalige Gemeinde Erdberg. "Ertpurch" ist erstmals 1192 belegt. Eine aus Erde gebaute Befestigung diente als Zufluchtsstätte und wurde später als Erdberg bezeichnet. Im zwölften Jahrhundert stand eine solche Burg nahe dem heutigen Kardinal-Nagl-Platz.
Die Böcke als Motive aus der Gerberzunft symbolisieren die Weißgerber. Der Name entstand durch die Rot- und Weißgerber. Ihnen wurden flussabwärts, außerhalb der Stadt, Wohnsitze zugewiesen. Grund war die Geruchsbildung und Wasserabhängigkeit ihres Gewerbes.
Die Gemeinden des späteren Bezirks um 1830.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Landstraße ist der 3. Wiener Gemeindebezirk und entstand 1850 durch Eingemeindung ehemaliger Vorstädte. Sie grenzt südöstlich an die Innere Stadt (1. Bezirk) und zählt zu den inneren Bezirken, dem erweiterten Stadtzentrum. Als einziger der Bezirke 3 bis 9, nach deren Eingemeindung an ihrem Rand der Gürtel als Durchzugsstraße angelegt wurde, hat der 3. Bezirk seine Außengrenze nicht an dieser Straße, sondern weiter vom Zentrum entfernt. Auf dem Bezirksgebiet findet man das Schloss Belvedere, das Hundertwasser-Krawinahaus, das Arsenal sowie Kulturinstitutionen und Botschaften.
Erdberger Mais um 1770, heute: östlicher Teil des Wiener Bezirkes Landstraße,
Ortsteil Erdberg. Ausschnitt aus der Josephinischen Landesaufnahme.
Landkartenwerk der Österreichischen Monarchie
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Bezirk Landstraße ist im südöstlichen Zentrum der Stadt Wien gelegen und nimmt eine Fläche von 7,42 km² bzw. 1,8 % der Wiener Stadtfläche ein. Damit liegt die Landstraße im Mittelfeld der Wiener Gemeindebezirke. Verglichen mit den anderen „Inneren Bezirken“ verfügt der Bezirk über einen hohen Anteil an Betriebsbaugebieten und Grünflächen. Der Bezirk liegt entlang mehrerer Terrassen der Donau, wobei der Donaukanal die östliche und die Wien die nordwestliche Grenze bildet. Im Süden des Bezirks grenzt der Laaer Berg an Landstraße.
Rundblick vom Stephansdom. Ausschnitt: Blick gegen Südosten über die
Franziskanerkirche gegen die Vorstadt Landstraße; 1860.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bezirksgebiet der Landstraße wurde vor allem durch die Donau geformt, die im Laufe der Zeit mehrere Terrassen bildete. Insbesondere während der Eiszeit kam es durch Frost zur Bildung großer Schuttmassen, die von der Donau in das Wiener Becken verfrachtet wurden. In den warmzeitlichen Phasen schnitt sich in der Folge die Donau in den Schotterkörper und bildete Terrassen heraus, wobei die Terrassen mit zunehmender Entfernung zur Donau bzw. des Donaukanals immer älter werden.
Wien 3, Rennweg 87/Oberzellergasse 20; Römerfunde.
Reste einer römischen Badeanlage; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auf dem Bezirksgebiet liegen drei Donauterrassen, deren Höhe ausgehend vom Donaukanal nach Westen ansteigt. Nahe am Donaukanal liegt die „Zone der rezenten Mäander“, die Stadtterrasse (Risseiszeit) folgt auf der Höhe der Landstraßer Hauptstraße (172 m.ü.A.) und die Arsenalterrasse (Mindeleiszeit) auf dem Gelände des Arsenals. Der höchste Punkt befindet sich mit 202 m.ü.A. in der Arsenalstraße, an der Grenze zum 10. Wiener Gemeindebezirk, gegenüber dem 21er Haus. Das Bezirksgebiet wurde aus den drei zuvor eigenständigen Ortschaften Weißgerber, Erdberg und Landstraße gebildet; alle drei unterstanden zuletzt der Grundherrschaft des Wiener Magistrats. Neben diesen drei offiziellen Bezirksteilen gibt es im volkstümlichen Verständnis abgrenzbare Viertel, so genannte Grätzln, wie etwa das Fasanviertel um die Fasangasse oder Sankt Marx. Grundbuchstechnisch besteht der 3. Bezirk aus der Katastralgemeinde Landstraße sowie kleinen Anteilen an der Katastralgemeinde Simmering im Süden des Bezirksgebietes.
Wien 3. Oberes Belvedere; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 3, Belvedere-Park; Blick vom Balkon vor dem Marmorsaal
über den Park gegen die Stadt; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Bezirksteil Weißgerber liegt im Norden des Bezirksgebietes und umfasst im Wesentlichen das Gebiet zwischen Donaukanal, Wienfluss und Marxergasse. Das Gebiet ist großteils mit Wohnbauten (unter anderem das Hundertwasser-Krawina-Haus) verbaut. Daneben haben sich Institutionen wie Statistik Austria, die Finanzlandesdirektion, das Justizzentrum Wien-Mitte und das KunstHausWien angesiedelt. Südöstlich des Bezirksteils Weißgerber liegt der namengebende Bezirksteil Landstraße. Er umfasst zahlreiche Botschaftsgebäude und Wohnanlagen mit einem höheren Grünflächenanteil. Neben mehreren Parks (Teile des Stadtparks, Arenbergpark, Botanischer Garten der Universität Wien) befinden sich auch mehrere Schlösser (Palais Schwarzenberg, Unteres und Oberes Belvedere) in diesem Bezirksteil. Auch die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das Wiener Konzerthaus und die Münze Österreich befinden sich hier.
Wien 3. Landstraßer Hauptstraße; Blick über die Landstraßer Brücke
gegen die vordere Zollamtsstraße; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 3, Rennweg 44. Austria Tabakwerke AG ;1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Südlich der Marxergasse und östlich der Landstraßer Hauptstraße liegt der Bezirksteil Erdberg. Neben Wohnbauten ist vor allem der Süden von Erdberg von Betriebsflächen dominiert. Auch ein großes Sportzentrum, das Postzentrum, die Zentrale der Wiener Linien und das Staatsarchiv befinden sich hier. Erdberger Mais ist ein Gebiet südlich des Donaukanals am östlichen Ende des Bezirks im Osten von Erdberg. Dieses Gebiet entstand aus einer Flussschlinge (Mäander) der (damaligen) Donau, des heutigen Donaukanals, es hat keine definierten Grenzen und liegt ungefähr zwischen Schlachthausgasse und der Trasse der Südosttangente. Als die Ortsteile des heutigen Bezirks entstanden, war es noch (bis in das 18. Jahrhundert) Flussgebiet. Der Name hat nichts mit dem Getreide Mais zu tun, sondern ist ein altes Wort für Jungwald oder Holzschlag, das grammatikalische Geschlecht ist unklar, in der Literatur werden alle drei Artikel verwendet. Sein Umfang ist im 21. Jahrhundert im Wesentlichen nur mehr durch Böschungen und Geländeunebenheiten erkennbar.
Wien 3, Landstraßer Hauptstraße; Blick auf das Elisabethinerhaus;
links das alte Invalidenhaus; 1911.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erste Besiedelungsspuren im heutigen dritten Bezirk stammen aus der Bronzezeit. Im 9. Jahrhundert v. Chr. wurde das Gebiet von den Kelten besiedelt, die die Latène-Kultur verbreiteten. Die keltische Siedlung auf dem Gebiet zwischen dem heutigen Rennweg und dem oberen Schloss Belvedere dürfte bis zur Römerzeit bestanden haben. Mit der Eingliederung des Gebietes befand sich hier eine zum römischen Militärlager Vindobona gehörige Zivilstadt. Durch den Bezirk führten die Munizipalstraße und die Limesstraße. Das Zentrum der Zivilstadt lag auf dem heutigen Gebiet des Aspangbahnhofes. Durch einen Einfall der Markomannen wurde sie um 395 zerstört. Der heutige Bezirk Landstraße entstand durch Eingemeindung mehrerer, im Mittelalter bzw. in der frühen Neuzeit entstandener Ortschaften. Mit einer Kundmachung vom 20. März 1850 wurden die Grenzen des neu zu bildenden 3. Bezirks, Landstraße, gezogen. Er wurde aus den Vorstädten Landstraße, Weißgerber und Erdberg gebildet. Hinzu kamen Gebiete zwischen dem Liniengraben und der Eisenbahn Wien–Bruck an der Leitha (der Ostbahn), Sankt Marx und das Flussbett der Wien vom damaligen Mondscheinsteg bis zur Mündung in den Donaukanal.
Wien 3, Rabengasse. Aufnahme von der Hainburgerstraße gegen die
Landstraßer Hauptstraße. ;um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach 1900 entstanden großbürgerlichen Zinshausensemble mit vom Secessionismus beeinflussten späthistoristischen Charakter um den Dannebergplatz (Parzellierung des Gartens des Palais Arenberg), Esteplatz und an der Weißgerberlände. Durch die Parzellierung der Gärten des Palais Modena entstand in der Zwischenkriegszeit das Ensemble rund um den Modenapark. Noch bis ins 20. Jahrhundert war der Bezirk vor allem Heimat der mittleren Bevölkerungsschichten, durch den Aufstieg von Handel und Industrie entwickelte er sich aber immer mehr zum Arbeiterbezirk. Deshalb erfolgte in der Zwischenkriegszeit auch ein starker Ausbau des kommunalen Wohnbaus. Ein wichtiges Beispiel dafür ist der Rabenhof zwischen Hainburger Straße und Baumgasse.
Wien 3. Landstraßer Hauptstraße 55; Gasthaus Metzger 'Zum guten Hirten'; 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 3, Rudolfspital; Ansicht über Eck Boerhavegasse - Juchgasse. ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Wiener Konzerthaus und das angrenzende Akademietheater liegen an der Lothringerstraße und grenzen damit direkt an den 1. Bezirk. Heute ist das Akademietheater eine von mehreren Spielstätten des Burgtheaters. Im Rabenhof Theater, das ursprünglich als Kino genutzt wurde, wird vor allem „junges Theater“ und Kabarett aufgeführt. Das 3raum-Anatomietheater im ehemaligen Anatomiegebäude des veterinärmedizinischen Instituts in der Beatrixgasse wurde 2006 von Hubert „Hubsi“ Kramar gegründet. Das Figurentheater Lilarum ist ein 1980 als Wanderbühne gegründetes Puppentheater, das seit 1997 eine Spielstätte in Erdberg nutzt und heute die größte ständig bespielte Puppenbühne Österreichs ist. Das Stadtkino am Schwarzenbergplatz wurde 1916 als eines der ältesten Programmkinos Wiens eröffnet. 1993–2013 war es eines der vier Festivalkinos der Viennale.
Hundertwasser-Krawina-Haus - Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Das Hundertwasser-Krawina-Haus in der Kegelgasse.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Andrzej Barabasz
Die Arena im Industriegebiet im Osten des Bezirks ist ein Veranstaltungsort für Konzerte und andere Musikevents, im Sommer wird das Open-Air-Gelände für Freiluftkino genutzt. Ein Gebietsabschnitt im Westen des Gemeindebezirks ist Teil der Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien. Dessen Außenzone wird von der Hinteren Zollamtsstraße, der Invalidenstraße, der Ungargasse und der Jacquingasse begrenzt. Zur Kernzone gehören unter anderem das Schloss Belvedere, der Schwarzenbergplatz, der Stadtpark, das Konzerthaus und das Akademietheater.
Der Sankt Marxer Friedhof im 3. Wiener Bezirk Landstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Karl Gruber
Auf dem Landstraßer Bezirksgebiet existiert heute lediglich ein erhaltener Friedhof. Der Sankt Marxer Friedhof wurde auf Weisung von Kaiser Joseph II. zusammen mit vier weiteren Friedhöfen außerhalb des Linienwalls angelegt. Dieses Friedhöfe dienten bis zur Eröffnung des Wiener Zentralfriedhofes als Hauptbegräbnisstätten. Ältere Friedhöfe, wie jener um die Pfarrkirche Erdberg wurden aufgelöst. Der Friedhof, der auch das Grabmal von Wolfgang Amadeus Mozart beherbergt, wurde nach der Eröffnung des Zentralfriedhofs geschlossen und wird heute als Parkanlage geführt.
Schloß Belvedere © Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG
Schloßpark mit Oberem Belvedere. Photographie, um 1890.
© Christian Brandstätter Verlag GmbH & Co KG
Das Schloss Belvedere im Westen des Bezirks besteht aus dem Oberen und Unteren Belvedere sowie großflächigen Gartenanlagen. Nach Unterzeichnung des Staatsvertrages am 15. Mai 1955 verkündete Leopold Figl am Balkon des Belvederes die historischen Worte „Österreich ist frei!“. Zwischen Belvedere und dem Schwarzenbergplatz befindet sich das Palais Schwarzenberg, das Adam Franz Karl Fürst von Schwarzenberg als Sommerpalais diente. Die Österreichische Galerie Belvedere im Schloss Belvedere beherbergt eine bedeutende Sammlung österreichischer Kunst und die weltweit größte Gustav Klimt-Sammlung. Im Unteren Belvedere können zudem die ehemaligen Wohn- und Repräsentationsräume des Prinzen Eugen besichtigt werden. Die Räumlichkeiten werden ebenso wie die Orangerie für Sonderausstellungen genutzt. Ebenfalls zu den meistbesuchten Museen in Wien zählt das KunstHausWien, das über eine permanente Ausstellung mit Werken des Künstlers Friedensreich Hundertwasser verfügt. Auch das nahe Hundertwasser-Krawinahaus kann besucht werden, gegenüberliegend befindet sich die Village-Galerie mit einer ständigen Ausstellung von Hundertwasserwerken.
Wien 3, Arsenal. Gesamtansicht der Hauptfront; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Ein ebenfalls in der Nähe des Hunderwasserhauses gelegenes Museum ist das Fälschermuseum Wien. Ein weiteres bekanntes Museum ist das Heeresgeschichtliche Museum im Arsenal, das die Militärgeschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 sowie Österreichs bis 1945 darstellt. Zudem werden den Besuchern im Museum 200 Jahre österreichische Marinegeschichte näher gebracht. Ebenfalls im Bezirk Landstraße befindet sich das Verkehrsmuseum Remise, das größte Straßenbahnmuseum der Welt, das ausschließlich die Geschichte des öffentlichen Verkehrs einer Stadt darstellt. Des Weiteren befinden sich im Bezirk das Arnold Schönberg Center und das Böhmerwaldmuseum.
Wien 3, Guglgasse. Alte Holzhäuser beim Gaswerk an der Grenze zu Simmering; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Lebensgrundlage der frühen Siedlungen auf dem Bezirksgebiet war die Landwirtschaft. So war die Haupteinnahmequelle der ersten Bewohner von Erdberg der Weinbau. Zusammen mit dem Gemüseanbau blieb der Weinbau bis ins 19. Jahrhundert die Lebensgrundlage der Erdberger Bevölkerung. Alttunaw, die Vorgängersiedlung des Vorortes "Unter den Weißgerbern", war bereits vor der Ersten Wiener Türkenbelagerung von Fleischhauern, Darmwäschern, aber auch Gärtnern bewohnt. Nach Weißgerber übersiedelten 1561 auch die Rot- und Weißgerber, Flecksieder und Lederer Wiens, nachdem ihr Viertel während der Türkenbelagerung zerstört worden war und die Verwaltung die Berufsgruppen auf Grund der Geruchsbelästigung aus der Innenstadt absiedeln wollte. Weißgerber behielt lange der Charakter einer Siedlung von Gärtnern, Gerbern und Fleischern.
Wien 3. Viehmarktgasse 4; Schlachthof St.Marx. Außenansicht der Hallen; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 3. Ansicht des Schlachthofes St. Marx: Eingangstor schräg von rechts; um 1890.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Fleischhauer hielten bis Ende des 18. Jahrhunderts ihre Märkte auf dem Gelände des heutigen Bahnhofs Wien Mitte ab, 1797 wurde der Viehmarkt nach St. Marx verlegt. Mit der beginnenden Industrialisierung siedelten sich ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in den Vorstädten immer mehr Manufakturen und Gewerbebetriebe an. So gab es chemische Fabriken, Tuchfabriken, Spiegelfabriken und Buchdruckereien. Die Ansiedlung neuer Fabriken forcierte gleichzeitig den Zuzug von Arbeitern aus allen Teilen der Monarchie, sodass der Charakter des Gebietes nachhaltig verändert wurde.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Landstraße_(Wien)" der
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Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
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