5. Bezirk Margareten
Fläche: 2,03 km²
Einwohner: 55.356 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 27.269 Einw./km²
Bezirksamt:   Schönbrunner Straße 54, 1050 Wien
Grafik: WStLA
Das Wappen des 5. Bezirks ist sechsgeteilt. Die Grundfarben der Wappenfelder sind rot, silber, blau gold und rot. Die Grundfarbe des Herzschildes ist gold. Der Wappenschild vereint in den sechs Feldern die ehemals selbstständigen Gemeinden Margareten, Nikolsdorf, Matzleinsdorf, Hundsturm, Laurenzergrund und Reinprechtsdorf.
Der Herzschild im Wappen des 5. Bezirks ist das Margaretener Wappen. Der Heiligen Margareta von Antiochia wurde im Margaretener Schloss Ende des 14. Jahrhunderts eine Kapelle gestiftet. Der Name der ehemaligen Gemeinde geht auf sie zurück.
Der Heilige Nikolaus steht für den Bezirksteil Nikolsdorf. Der Name Nikolsdorf rührt von Nikolaus Oláh, dem Erzbischof von Gran (im heutigen Ungarn). Er war Mitte des 16. Jahrhunderts Besitzer der Herrschaft Margareten. Da er eine planmäßig angelegte Siedlung erbauen ließ, wurde diese ihm zu Ehren "Nikolausdorf" genannt. Eine Verballhornung des Namens führte zum heutigen Namen Nikolsdorf.
Der Heilige Florian steht als Symbol für Matzleinsdorf. Die ehemalige Gemeinde Matzleinsdorf ist seit 1130 belegt als "Mazelinestorf". Abgeleitet ist der Name vom männlichen Vornamen Mazo, Mazelin.
Karte von Margareten (Grün) ca. 1830 (Karte nach Süden ausgerichtet).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Name Hundsturm ist 1632 erstmals belegt. Er geht auf die ehemalige Hundsmühle zurück, die seit 1408 belegte "Hunczmühle in der Scheibenried". Möglicherweise steht der Name mit einem von Kaiser Matthias 1602 eingerichteten Rüdenhaus in Verbindung. 1672 wurde das Schloss Hundsturm an Stelle eines Jagdhauses neu erbaut. Die Ansiedlung um das Schloss übernahm dessen Namen.
Das Symbol des Heiligen Laurenzius steht für den Bezirksteil Laurenzergrund. Ursprünglich führte das Nonnenkloster von Maria Magdalena vor dem Schottentor einen Gutshof in Matzleinsdorf. Dieses vereinigte sich 1533 mit den Nonnen zu Sankt Laurenz. Daraus leitet sich der Name der einstigen Gemeinde ab.
Das Symbol eines Reichsapfels repräsentiert Reinprechtsdorf im Bezirkswappen des 5. Bezirks. Der Name des Bezirksteils geht auf den Namen des ehemaligen Dorfes "Ramprechtsdorf" (seit 1270 belegt) zurück. Es war nach einem Mann Namens "Reinprecht" benannt.
Wien 5, Matzleinsdorfer Straße; Alte Höfe im Zuge der jetzigen Wiedner Hauptstraße; 1902.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Margareten ist seit 1850 Teil Wiens und seit 1861 der 5. Wiener Gemeindebezirk. Es liegt innerhalb des Wiener Gürtels, der an Stelle des ehemaligen Linienwalls entstand, und war zuvor die einer Grundherrschaft unterstehende Vorstadt Margareten. Der Bezirk wurde 1861 vom 4. Bezirk, Wieden, abgetrennt und als selbstständiger Bezirk eingerichtet. Margareten ist ein typischer innerer Bezirk, ein dichtbesiedeltes Gebiet mit wenigen Grünflächen. Margareten gilt als Arbeiterbezirk und verfügt in Gürtelnähe über zahlreiche Gemeindebauten.
Wien 5, Laurenzgasse 14; Aufnahme des aus der Baulinie ragenden Häuschens; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Margareten liegt südwestlich der Inneren Stadt, des 1. Bezirks, und grenzt nicht unmittelbar daran. Es zählt dennoch zu den inneren Bezirken Wiens, zum erweiterten Stadtzentrum. Der Gebietsstreifen zwischen Hamburgerstraße und Rechter Wienzeile gehört zur Außenzone der Welterbestätte Historisches Zentrum von Wien.
Wien 5, Palais Sulkowski; Partie von rückwärts mit Turm; 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, Linienkapelle am Matzleinsdorfer Platz; Gesamtansicht von rechts;
am linken Bildrand ein Teil des Linienamtes; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bezirksgebiet gehört zur Katastralgemeinde Margarethen, von der ein Hektar im Gebiet des Nachbarbezirks Mariahilf liegt. Der tiefste Punkt Margaretens liegt auf etwa 174 m ü. A. im Wiental. In Richtung Süden, Richtung Wienerberg, steigt das Gelände leicht an. Margareten weist keine sprunghaften Höhenunterschiede oder Berge auf, die gesamte Höhendifferenz beträgt ungefähr 30 Meter.
Wien 5, Pilgramgasse; Durchblick vom Margaretenplatz; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Siebenbrunnenfeld in Oberreinprechtsdorf entspringen zahlreiche Quellen. 1562 erhielt der kaiserliche Hof schließlich als erster seine eigene Wasserzuleitung durch die Siebenbrunner Hofwasserleitung, die im Auftrag König Ferdinands I. errichtet wurde. Das Wasser wurde in sieben Brunnen gesammelt und in gusseisernen Rohren zu einem Reservoir unter der Augustinerbastei in Wien geleitet, von wo es wiederum in die Hofburg weitergeleitet wurde. Durch den Margaretenbrunnen am Margaretenplatz erlaubte Kaiser Franz I. ab 1829 den Bürgern, die Hofwasserleitung mitzubenutzen. Heute sind die sieben Quellen durch den Brunnen am Siebenbrunnenplatz dargestellt.
Wien 5, Siebenbrunnenfeldgasse 26-30; Matteottihof; nach 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, Reumannhof; Mittelteil fast frontal; nach 1926.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, Reumannhof; Blick durch die Pergola von rechts auf einen Teil des
Mitteltraktes und des linken Seitenflügels; nach 1926.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Margareten besteht hauptsächlich aus pleistozänem Terrassenschotter, der im Zeitraum zwischen 1,75 Millionen Jahren und 11.500 Jahren (im Zuge der Eiszeiten) vor der heutigen Zeit entstand. Der Bezirk liegt größtenteils auf der Wienerbergterrasse, welche in der Günz-Kaltzeit entstand. In Richtung Wien-Fluss, finden sich auch Löss und Lösslehm Böden, insbesondere im Bezirksteil Margareten. In der Nähe des Wien-Flusses existieren rezente Ablagerungen (Grobklastika), die eine geringe Ausdehnung und Mächtigkeit haben. Auf Grund ihren Ursprungs aus der Flyschzone bestehen sie aus lehmigen, plattig ausgebildeten Sandsteinkiesen und haben daher nur geringe Bedeutung für das Grundwasser der Stadt.
Wien 5, Matzleinsdorfer Pfarrkirche; Auch Florianikirche bzw. Rauchfangkehrerkirche
genannt. (1965 aus verkehrstechnischen Gründen abgerissen.); 1911.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der heutige Bezirk Margareten umfasste in der Zeit vor 1850 mehrere eigenständige, aber jeweils einer Grundherrschaft unterstehende Vorstädte. Alle Vorstädte des heutigen Bezirks Margareten wurden neben einer Reihe anderer südlich des Wienflusses am 6. März 1850 als 4. Bezirk, Wieden, eingemeindet. Nach längeren Debatten im neuen Bezirk, bei denen die für die damaligen Zeiten relativ große West-Ost-Ausdehnung der neuen Gebietseinheit und ihre unterschiedliche soziale Struktur ins Spiel gebracht wurden, wurde der Bezirk 1861 geteilt: Der östliche, bürgerliche, an den 1. und 3. Bezirk angrenzende Teil blieb 4. Bezirk (mit 55.000 Bewohnern), der vom Stadtzentrum entferntere Teil, ein Arbeiterbezirk, wurde als neuer 5. Bezirk (32.000 Bewohner) konstituiert (die bisherigen Bezirksnummern 5 bis 8 wurden zu 6 bis 9).
Wien 5, Laurenzgasse 18/24; Durchblick zur Wiedner Hauptstraße; 1911.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Rücksichtnahme auf historisch gewachsene soziale, wirtschaftliche und bauliche Unterschiede war für diese Änderung der Bezirkseinteilung des Jahres 1850 ebenso maßgeblich wie das Beispiel der bereits bestehenden separaten Polizeibezirke Wieden und Margareten. Somit wurde der vormalige 4. Bezirk in Nord-Süd-Richtung, quer zu seiner Längsausdehnung, geteilt. Die neue Bezirksgrenze wurde folgendermaßen festgelegt: Kettenbrückengasse, heutige Margaretenstraße, Kleine Neugasse, Mittersteig, Ziegelofengasse, Blechturmgasse, über den Linienwall (heute: Gürtel) zum katholischen Matzleinsdorfer Friedhof (heute: Waldmüllerpark), von diesem nach Osten zur Laxenburger Straße und hinauf bis zum Wienerberg.
Wien 5, Schönbrunnerstraße 110; Frontalansicht von rechts; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1874 verlor Margareten den gesamten Bezirksteil südlich des Gürtels (beispielsweise Evangelischer Friedhof) an den neuen 10. Bezirk, Favoriten. 1907 wurde Margareten durch Transferierung des westlich außerhalb des Gürtels gelegenen Teiles der ehemaligen Vorstadt Hundsturm („Neumargareten“ inkl. Hundsturmer Friedhof) an den 12. Bezirk, Meidling, noch einmal etwas verkleinert und blieb so bis heute bestehen.
Wien 5, Matzleinsdorfer Platz; Obstmarkt; 1936.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der 5. Bezirk wies bei seiner Gründung noch vorwiegend ländlichen Charakter auf, vor allem gegen den Linienwall zu befanden sich zahlreiche Grünanlagen, Gärten, Wiesen, Äcker und Gemüsefelder. Das Gebiet im Südwesten des Bezirks durfte bis 1870 nicht verbaut werden, da die sieben hier vorhandenen Quellen seit 1562 als Hofwasserleitung dienten. Spärlich besiedelt war der Raum zwischen der heutigen Margaretenstraße und der Siebenbrunnengasse. Die Reinprechtsdorfer Straße war damals nur in ihrem nördlichen Teil verbaut.
Wien 5, Gartengasse 26; Nahaufnahme von links; 1903.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, Nikolsdorfergasse 5/11; Aufnahme von links; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die meisten vorhandenen Gassen endeten noch als Sackgassen. Margareten war zunächst ein Handwerkerbezirk, der sich im 19. Jahrhundert durch die zunehmende Bevölkerungszahl immer stärker zu einem Arbeiterbezirk entwickelte. Mit der zunehmenden Industrialisierung vollzog sich bis zur Jahrhundertwende in vielfältiger Hinsicht der Wandel von noch ländlichen Vorstädten zu einem immer dichter verbauten Großstadtbezirk. Im Jahre 1869 wohnten in 921 Häusern rund 54.000 Einwohner. 1892 wurden auch die so genannten Vororte jenseits des Linienwalls eingemeindet.
Wien 5, St.Johann-Park; Blick von erhöhtem Standort über die Trasse der Stadtbahn
bei der Station Margaretengürtel gegen die Schönbrunnerstraße; um 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 1894 begann die Abtragung der Befestigungsanlage. Die seit den siebziger Jahren außerhalb des Walls parallel zu ihm gebaute Gürtelstraße konnte im Bereich Margaretens erst nach Entfernung des Walls auf volle Breite ausgebaut werden, da zuvor Teile der Mauer im Weg gewesen waren. Bis 1900 stieg die Anzahl der Häuser auf 1579 und die Anzahl der Wohnungen betrug circa 25.300. In Margareten wohnten um die Jahrhundertwende rund 107.000 Einwohner. Das größte Problem in Margareten stellte die ungünstige Wohnsituation dar.
Wien 5, Franzensgasse 8; Erdgeschoß. Teil rechts vom Eingang; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, Kettenbrückengasse 17; Tür und zwei Fenster im Erdgeschoss; um 1898.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Eine durchschnittliche Wohnung bestand um die Jahrhundertwende aus Zimmer und Küche und beherbergte mehr als vier Personen. Zwischen 1860 und 1912 wurden im Bezirk einige bedeutende Einrichtungen geschaffen: ein Waisenhaus (1864), ein Armenhaus und das Hartmannspital (1865). Das neue Amtshaus in der Schönbrunner Straße 54 (auch für den 4. Bezirk zuständig) wurde 1867 bezogen und 1872 das Margaretenbad eröffnet. Im Jahre 1877 wurde der älteste Wiener Volksbildungsverein (heute: polycollege) gegründet und 1909 bis 1911 das Haus in der Stöbergasse 11–15 bezogen. Die Gasbeleuchtung wurde erst relativ spät, im Jahre 1899, installiert, der Wienfluss 1895–1900 reguliert.
Wien 5, Nikolsdorfergasse 31; Blick über den grossen Hof; 1904.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am südlichen Ufer wurde die Untere Wientallinie der Wiener Stadtbahn gebaut, die am 30. Juni 1899 eröffnet wurde und den Norden des Bezirks mit den Stationen Margaretengürtel, Pilgramgasse und Kettenbrückengasse (der Name erinnert an die abgetragene Wienflussbrücke) erschloss (heute: U4). In der Nähe des Naschmarkts wurde 1902 von Oskar Marmorek der Rüdigerhof errichtet. 1907–1908 errichtete der Verein Beth Aharon den Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumstempel (Siebenbrunnengasse 1a), der während der Novemberpogrome 1938 zerstört wurde.
Wien 5, Margaretengürtel; Überblick gegen die Fortbildungsschule; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Justizanstalt Mittersteig wurde 1908–1910 neben der Synagoge erbaut. 2008 wurden hier 88 Gefangene von 55 Justizwachebeamten betreut. 1913–1915 wurde die bis dahin nur von der Schleifmühlgasse im 4. Bezirk flussabwärts errichtete Einwölbung des Wienflusses flussaufwärts bis zur Steggasse verlängert, wodurch im 5. Bezirk Magdalenen- und Rudolfs-(Ketten-)Brücke wegfielen. Verkehrstechnisch wurde der Bezirk 1877 durch eine Pferdetramwaylinie erschlossen. In den folgenden Jahren kamen weitere Straßenbahnlinien hinzu, die 1902 auf elektrischen Betrieb umgestellt und ab 1960, ausgenommen in der Wiedner Hauptstraße und auf dem Margaretengürtel, durch Autobuslinien ersetzt wurden. Auf dem südlichen Margaretengürtel wurden Straßenbahn und Badner Bahn 1969 in einen Tunnel verlegt.
Wien 5, Nikolsdorfergasse 7/5; Aufnahme von rechts; 1903.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am Margaretenplatz steht der schlossähnliche Margaretenhof, der 1884–85 erbaut wurde. Im späthistorischen Hof sind architektonisch die Idee des städtischen Zinshausbaus und des Cottages eng miteinander verwoben – und zwar in Form eines imposanten Wohnhofs, bestückt mit einer kleinen Allee. Alle Häuser des Margaretenhofs haben einen kleinen Vorgarten und ein Gartenportal. An der Rechten Wienzeile steht in der Nähe der U-Bahn-Station Pilgramgasse das Vorwärts-Gebäude. Es war Sitz des Republikanischen Schutzbundes, der Parteizentrale der SDAP sowie des Vorwärts-Verlags. Anstelle abgerissener Nebengebäude des Vorwärts-Gebäudes wurde ein Hotel errichtet.
Wien 5, Margaretengürtel; Die Stadtbahn beim Margaretengürtel.
Wientalbrücke über die Wientallinie; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 5, St.Johann-Park; Parkweg in herbstlicher Stimmung; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Besonders prägend für Margareten sind die zahlreichen Gemeindebauten in Gürtelnähe. Der erste Wiener Gemeindebau war der Metzleinstaler Hof (1919–20) am Margaretengürtel. Der Reumannhof erlangte im Bürgerkrieg als vermeintlich uneinnehmbarer Hauptstützpunkt des Schutzbunds Bekanntheit. In der Nachkriegszeit wurde mit dem Matzleinsdorfer Hochhaus (Südturm) ein markantes 20-stöckiges Hochhaus in der Nähe des Matzleinsdorfer Platzes errichtet.
Margaretenhof mit Margaretenbrunnen im Vordergrund.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Hjanko
Johannes-Nepomuk-Statue an der Rechten Wienzeile bei der Pilgrambrücke
in Wien-Margareten nach der Restaurierung.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Das Bezirksmuseum Margareten im Amtshaus des 5. Bezirks hat sich auf die Geschichte des Bezirks und seiner Bewohner – in Wort und Bild – konzentriert. In der Vogelsanggasse 36 steht das Österreichische Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum und das Kaffeemuseum. Das Wirtschaftsmuseum hat sich zum Ziel gesetzt, gesellschaftliche und wirtschaftliche Fakten einfach und verständlich darzustellen. Zusätzlich werden im Wirtschaftsmuseum regelmäßig Vorträge zu aktuellen wirtschaftlichen Themen angeboten, die größtenteils kostenlos besucht werden können. Das Kaffeemuseum wurde 2003 gegründet und befasst sich mit Kaffee „Von der Pflanze bis zur Tasse“ und bietet zusätzlich Seminare zum Thema Kaffee an.
Die Herz Jesu Kirche in Wien Margareten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Diana Ringo
Der Verein für Geschichte der Arbeiterbewegung (VGA) beherbergt das vierte Museum Margaretens in der Rechten Wienzeile 97. 1959 wurde der Verein gegründet und sammelt Quellen zur Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung. Die museale Sammlung besteht aus Fahnen, Büsten, dem Victor-Adler-Gedächtnisraum mit Originalmöbeln und einer Erster Mai-Sammlung. Die Restituta-Dokumentation „Glaube gegen NS-Gewalt“ in der Nikolsdorfer Gasse 38 ist eine Ausstellung zur österreichischen Kirchen- und Zeitgeschichte. Sie zeigt insbesondere das Leben und Wirken der Hartmannschwester Maria Restituta.
Die Siebenbrunnen in Wien Margareten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Diana Ringo
Die Bruno-Kreisky-Park in Wien Margareten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Cezar Suceveanu
Margareten war zunächst ein Handwerkerbezirk, wobei im Südwesten gegen den Linienwall zahlreiche Gärten, Äcker und Gemüsefelder vorhanden waren. Im Zuge der Verbauung verschwanden die landwirtschaftlich genutzten Flächen vollständig. Die meisten historischen Industriebetriebe siedelten im Laufe der Jahre ab, lediglich in den Spätgründerzeiten Vierteln zahlreiche Betriebe angesiedelt.
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Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
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Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
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