10. Bezirk Favoriten
Fläche: 31,8 km²
Einwohner: 198.083 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 6229 Einw./km²
Bezirksamt:   Keplerplatz 5, 1100 Wien
Grafik: WStLA
Der zehnte Bezirk führt einen sechsteiligen Schild. Neben den einzelnen Bezirksteilen Favoriten, Oberlaa, Rothneusiedl, Unterlaa und Inzersdorf-Stadt in fünf Wappenschilden zeigt der aufgelegte Herzschild das Wappen des Bezirks Favoriten.
Die Spinnerin am Kreuz symbolisiert den Bezirk Favoriten. Seinen Namen verdankt der 10. Bezirk dem heutigen Theresianum. Das einstige kaiserliche Lustschloss trug den Namen "Favorita". Evangelist Johannes steht für den alten Bezirksteil Favoriten.
Für den Bezirksteil Oberlaa steht ein silberner Schalenbrunnen auf blauem Hintergrund. Zwei einander entgegengesetzte Fontänen entspringen dem Brunnen und symbolisieren die Heilquellen und Kureinrichtungen in Oberlaa. Zunächst wurde der Name "Laa" für Unterlaa verwendet. Dort ist der Name seit 1182/85 urkundlich belegt. Laa (oder Lâ, Loch, Lach) bedeutet "niedriger Buschwald". Im Mittelalter bedeckten sie die Hänge des Laaerbergs.
Das weitgehend unbebaute Gebiet des späteren Favoriten um 1872,
Aufnahmeblatt der Landesaufnahme.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Wappenfigur des roten Ringofens symbolisiert den Bezirksteil Rothneusiedl. Der Name Rothneusiedl bezeichnet ein neu angelegtes Siedlungsgebiet. Erstmals beurkundet ist "Newsidel" 1301. Das Beiwort "Roth" ist möglicherweise von dem stellenweise roten Erdboden herzuleiten. Andere Deutungen gehen von einer Benennung nach den dort errichteten Rohziegelbauten aus.
Das Malteserkreuz steht als Symbol für Unterlaa. Der Ritterorden (Johanniterorden, später Malteserorden genannt) kaufte Ende des 13. Jahrhunderts die Herrschaft "Lô" und errichtete eine Kirche und ein Spital. Unterlaa war ursprünglich ein Straßendorf, das sich an einer Uferzeile der Liesing bildete.
Die mit Ähren besteckte Weintraube steht für den Bezirksteil Inzersdorf-Stadt. Im zwölften Jahrhundert entstand die selbstständige Ortsgemeinde "Imicinesdorf". Es gibt weitere Bezeichnungen, die vom Personennamen "Imizi" herrühren - dem mutmaßlichen Dorfgründer.
Ein Planausschnitt aus dem Jahr 1892 zeigt in Rosa die 1850 eingemeindeten Teile
Favoritens von der Triester Straße im Westen bis zum Arsenal im Osten; südlich
davon in Grau die 1892 eingemeindeten Bezirksteile bis zur Donauländebahn.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Favoriten ist der 10. Wiener Gemeindebezirk. Er liegt südlich der inneren Bezirke, reicht bis an die südliche Stadtgrenze und ist mit rund 200.000 Einwohnern der bevölkerungsreichste der Stadt. Hier wohnen etwa 10 Prozent aller Einwohner Wiens. Der Bezirk Favoriten erstreckt sich von den Anlagen der Südbahn im Norden über den Wienerberg und den Laaer Berg bis zum Liesingtal im Süden, wo der im Wienerwald entspringende Liesingbach den Bezirk quert; dieser mündet knapp außerhalb Wiens in die Schwechat, die kurz darauf in die Donau mündet.
Magistratisches Bezirksamt an der Ecke Laxenburger Straße und Gudrunstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Binter
Der Name „Favoriten“ leitet sich von der Favorita, einem einstigen Jagdschloss, her. Der barocke Komplex ist nur teilweise erhalten, gehört zum 4. Bezirk Wieden und beherbergt das Theresianum, eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Von dort führte die heutige Favoritenstraße zum „Favorithen-Thor“ des Linienwalls. Die außerhalb des Walls – vor allem im Zuge des Baues der Süd- und der Ostbahn – entstandene Siedlung nannte man Siedlung vor der Favoriten-Linie.
Wien 10, Keplerplatz 5; Gemeindehaus (1880er Jahre); 1880 - 1889.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Diese Siedlung zählte, obwohl sie sich außerhalb der Befestigungsanlage befand, zur 1850 eingemeindeten Wieden (4. Bezirk), wurde 1861 entlang der Laxenburger Straße zwischen dieser und dem neuen 5. Bezirk, Margareten, geteilt und 1874 als neuer 10. Bezirk konstituiert. Auf diese Entstehung des Bezirks durch Abtrennung von Gebieten des 4. und 5. Bezirks, die sozusagen „mit einem Hieb“ durchgeführt wurde, dürfte die umgangssprachliche Bezeichnung 10. Hieb für Favoriten zurückzuführen sein.
Favoriten Linie; Straßenansicht mit Pferdekutschen und Personen; um 1893.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  Bis 1891 umfasste der neue Bezirk die Katastralgemeinde Favoriten und das heute zum 3. Bezirk zählende Arsenal bis zur Aspangbahn. Südlichere Bezirksteile kamen 1892 und 1954 hinzu. Erster Bezirksvorsteher war Johann Heinrich Steudel, der in der Siedlung ein Wirtshaus betrieb und sich intensiv dafür eingesetzt hatte, Favoriten zum Bezirk zu machen. Mit fortschreitendem Wachstum der Wohn- und Industriegebiete wurde der Bezirk im Jahre 1890 / 1892 bis zur Donauländebahn erweitert.
Wien 10, Laaerberg; Blick gegen Simmering und das Wiener Becken; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 10, Oberlaa; Hölzerner Bohrturm, unterer Teil; 1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In der NS-Ära wurden am 15. Oktober 1938 südlich der Bahn gelegene Orte, die heute Teile Favoritens bilden, nach Groß-Wien eingemeindet, jedoch dem neu geschaffenen 23. Bezirk, Schwechat (nicht mit dem heutigen 23. Bezirk identisch), zugewiesen. Mit gleichem Datum wurde das Arsenal mit seiner Umgebung aus dem 10. Bezirk ausgeschieden und dem 3. Bezirk zugeordnet. 1945 bis 1955 war Favoriten besatzungsrechtlich nördlich der Donauländebahn Teil des sowjetischen Sektors in Wien, südlich der Bahn Teil des sowjetisch besetzten Niederösterreich.
Wien 10, Gemüsemarkt; Geschäftiges Treiben in Favoriten; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  (Die Besatzungssektoren in Wien folgten den Grenzen vor 1938.) Die letzte große Erweiterung erlebte Favoriten 1954, als bereits 1946 gefasste Beschlüsse über die Rückgliederung der meisten 1938 an Wien angeschlossenen Gebiete in Kraft treten konnten, die ehemaligen Dörfer Rothneusiedl, Oberlaa und Unterlaa aber, wie 1946 mit Niederösterreich vereinbart, bei Wien verblieben und Teile des 10. Bezirks wurden.
Wien 10, Favoriten. Gebäude der Ziegelei. Arbeiterwohnhaus; 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Favoriten ist seit 150 Jahren stark vom Verkehr bestimmt: Teile der Südbahn und der Ostbahn sind bis heute im Norden und Osten Bezirksgrenzen, im Süden ist es die Donauländebahn. Vom Stadtzentrum her kann man den Bezirk nur durch Bahnunterführungen erreichen. Auf dem großen Ostbahnareal entstehen mit dem Bau des neuen Hauptbahnhofes zwei neue Stadtteile. Der Frachtenbahnhof Matzleinsdorf (an der Südbahn) und der größere Teil des Zentralverschiebebahnhofs Wien Kledering (an der Ostbahn) befinden sich ebenfalls auf dem Gebiet des 10. Bezirks.
Wien 10, Klausenburgerstraße 22; Gemeindebau, 1929 von Architekt Valentin erbaut; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 10, Quellenstraße 24a. Gemeindebau, erbaut von Max Joli 1928/29. Innenhof; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das Bezirksmuseum Favoriten beleuchtet die Bezirksgeschichte. Zu den Schwerpunkten der Ausstellung gehören unter anderem die Geologie und Paläontologie sowie Fauna und Flora des Bezirkes, die Geschichte der Wirtschaft – insbesondere der Ziegelproduktion – sowie volkskundliche Objekte aus den Bezirksteilen. Ebenfalls in Favoriten befindet sich das Österreichische Privatmuseum für Schreib- und Rechenmaschinen.
Wien 10, Belgradplatz; Gebäudegruppe um die Schokoladefabrik Heller
am Belgradplatz von Südosten; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Johanneskirche Unterlaa bietet einen archäologischen Schauraum sowie Ausgrabungen aus der Römerzeit und dem Mittelalter. Im Waldmüllerpark können im Gräberhain sehenswerte Grabmäler aus dem aufgelassenen Katholischen Friedhof Matzleinsdorf besichtigt werden.
Wien 10, Triesterstraße; Ansicht der Spinnerin am Kreuz.
Nahaufnahme, links im Vordergrund Baracken; um 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Bezirk Favoriten verfügt im Bereich des Laaer Berges und des Wienerberges über ausgedehnte Parkanlagen und naturnahe Erholungsflächen. Sie sind Bestandteil des Wiener Wald- und Wiesengürtels und werden grob in das Erholungsgebiet Wienerberg und den Großerholungsraum Laaerberg gegliedert. Das größte Gebiet nimmt das etwa 117 Hektar große Erholungsgebiet Wienerberg ein. Das Areal wurde ursprünglich für den Lehmabbau und die Ziegelproduktion verwendet, nach der Stilllegung des Abbaus wurden die Lehmgruben jedoch zunächst als Schutt- und Mülldeponien verwendet.
Wien 10, Amalienbad; Fassade von rechts. ;um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach einem städtebaulichen Ideenwettbewerb wurde das Areal in den 1980er Jahren in ein Erholungsgebiet mit 16,1 Hektar Wasserflächen umgewandelt. 90 Hektar des Erholungsgebietes wurden 1995 als geschützter Landschaftsteil ausgewiesen, in dem gefährdete Arten wie der Große Feuerfalter und die Europäische Sumpfschildkröte leben. Charakteristisch sind zudem die als Naturdenkmal geschützten Trockenrasenflächen.
Wien 10, Keplerplatz. Überschau mit Pfarrkirche Johannes Evangelist Richtung
Gudrunstraße und Favoritenstraße, stadteinwärts; um 1940.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
An den Wienerberg schließt sich der lang gezogene Johann-Benda-Park (52.000 m²) an, der das Erholungsgebiet Wienerberg mit der Heuberggstätten verbindet. Die naturnah gestaltete Anlage mit einem Wasserspielplatz entstand auf den ehemaligen Wienerberggründen und ist Teil des Grünzuges im Süden Wiens, der von der Heuberggstätten östlich der Laxenburger Straße, einer rund 304.000 m² großen, extensiv gepflegten, naturnahen Anlage fortgesetzt wird. Östlich des Wienerbergs schließt sich der Großererholungsraum Laaerberg mit dem Kurpark Oberlaa, dem Volkspark Laaerberg und dem Laaer Wald an.
Wien 10, Absberggasse. Ankerbrotfabrik:
Teilansicht der Gebäude aus der Absberggasse; 1930 - 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Laaerberg war ursprünglich mit Eichenmischwald bedeckt, der im 17. und 18. Jahrhundert gerodet wurde. Ab 1740 wurde das Gebiet wie der Wienerberg für die Ziegelproduktion genutzt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war nur noch ein letzter Rest des ehemaligen Flaumeichenwaldes erhalten, der unter Naturschutz gestellt wurde. In den 1950er Jahren begann die Aufforstung. Im Westen des Großerholungsraums liegt der Volkspark Laaerberg.
Der Böhmische Prater im Laaerwald in Favoriten (Wien X.). Um 1910.
© Österreichisches Volkshochschularchiv
Der rund 220.000 m² große Landschaftspark wurde am Südhang des Laaerberges angelegt. In nordöstlicher Richtung schließt das 39,6 Hektar große Erholungsgebiet Laaer Wald an, das über rund drei Hektar Wasserfläche verfügt. Das Gebiet verfügt über vier Eingänge (Tore), die am Abend geschlossen werden. Das Gelände umfasst auch den zwischen 1880 und 1890 errichteten Vergnügungspark Böhmischer Prater und die Löwygrube, eine naturnahe, extensiv gepflegte kinder- und jugendfreundliche Erholungsanlage. Im Südosten des Laaerbergs liegt der Kurpark Oberlaa. Der 860.000 m² große Park wurde im Zuge der Wiener Internationalen Gartenschau 1974 (wig74) auf einem ehemaligen Ziegeleigelände angelegt.
Die Fußgängerzone Favoritenstraße, aufgenommen von der Quellenstraße stadteinwärts.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Binter
Wienerberg City, Ansicht vom Wasserturm.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Braveheart
Neben den naturnahen Flächen beherbergt Favoriten auch einige klassische Stadtparks (sogenannte Beserlparks). Hierzu zählen der Wielandpark und der Laubepark mit jeweils rund 5.000 m2. Rund doppelt so groß ist der Arthaberpark, der zu Ehren des Industriellen, Kunstsammlers und Gartenliebhabers Rudolf von Arthaber benannt wurde. An der Liesing wurde 2005 ein Wasserspielplatz für Kinder eröffnet.
Der Butterteich im Laaer Wald in Wien-Favoriten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / GuentherZ
Der rund 40.000 m² große Waldmüllerpark geht auf einen Friedhof der josephinischen Zeit, den Katholischen Leichenhof Matzleinsdorf, zurück. Der Friedhof war Jahrzehnte nach seiner Schließung in einen Park umgewandelt und 1923 eröffnet worden. Die beiden letzten bestehenden Friedhöfe auf dem Bezirksgebiet sind der Evangelische Friedhof Matzleinsdorf und der Friedhof Oberlaa, der auf eine Anlage aus dem Mittelalter zurückgeht.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Favoriten" der
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Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
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