13. Bezirk Hietzing
Fläche: 37,7 km²
Einwohner: 54.171 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 1437 Einw./km²
Bezirksamt:   Hietzinger Kai 1–3, 1130 Wien
Grafik: WStLA
Das Hietzinger Bezirkswappen besteht aus fünf Teilen: Hietzing (Bildmitte), Hacking (links oben), Sankt Veit (rechts oben), Speising (links unten) und Lainz (rechts unten). In Silber auf grünem Boden befindet sich ein Baum. In seiner Krone findet man die Gottesmutter mit dem Jesuskind im goldenen Strahlenkreuz, flankiert von zwei geflügelten nackten Engeln. Unter dem Baum beten vier Bauern.
Nach der Volkssage befreite ein in einem Baum verstecktes Marienbild vier an diesen Baum gekettete Bauern mit den Worten "hüats enk" (mundartlich für "Hütet Euch"). Dies geschah im Jahr 1529. Aus dieser Sage leiten einige den Namen Hietzing ab.
Das Hackinger Wappen besteht aus drei Hacken, die übereinander angeordnet sind. Abwechselnd ist der Hintergrund rot und die Hacke weiß und umgekehrt.
Sankt Veit. Auf blauem Hintergrund hebt der Heilige Vitus segnend seine rechte Hand und hält in seiner Linken einen Palmzweig.
Speising. Ein silberner Pelikan mit goldenem Schnabel ernährt seine drei im goldenen Nest sitzenden Jungen mit seinem eigenen Blut.
Auf einer grünen Wiese steht ein silberner Hirsch mit einem goldenen, zwölfendigen Geweih. Weiters trägt er ein goldenes Kreuz auf seinem Kopf. Der Hintergrund ist rot. Das Wappen bezieht sich auf den Lainzer Tiergarten.
„Wiener Blick“ im Lainzer Tiergarten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Doris Antony
Hietzing ist der 13. Wiener Gemeindebezirk. Traditionell ist er in sechs Bezirksteile gegliedert, die den früheren Dörfern entsprechen: Hietzing (auch Alt-Hietzing) im Nordosten, Unter-St.-Veit im Norden, Ober-St.-Veit im Nordwesten, Hacking im Westen, Lainz (geografisches Zentrum) und Speising im Süden. Bis 1938 gehörten weitere ehemalige Dörfer dazu: siehe Penzing, jetzt 14. Bezirk.
Wien 13, Ober St. Veit; Ansicht von erhöhtem Standort:
Blick von Süden gegen Pfarrkirche und Erzbischöfliches Schloss; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zum Bezirk gehören auch Teile des Wienerwaldes und der große Schlosspark von Schönbrunn, der stadtwärts an Hietzing anschließt. Die Sommerresidenz der Habsburger hat bis 1900 zur Ansiedlung vieler Adeliger und hoher Beamter geführt, weshalb Althietzing, Lainz und St. Veit bis heute als vornehmes Wohngebiet gelten. Im Süden entstanden in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg auf ehemals bewaldetem Gebiet neue Siedlungen wie Auhofer Trennstück und die Friedensstadt.
Wien 13, Ober St. Veit; Straßenszene.
Blick auf die Pfarrkirche aus der Hietzinger Hauptstraße; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Durch seine Lage im Westen Wiens befindet sich Hietzing landschaftlich und klimatisch im Übergangsbereich zwischen den Alpen und dem Wiener Becken. Mit einer Fläche von 37,69 km² ist es der drittgrößte Wiener Gemeindebezirk. Hietzing nimmt dabei 9,2 % der Fläche Wiens ein. Der Bezirk, der im Norden an den Wienfluss grenzt, verfügt über große Naturschutzgebiete. Im Westen liegt ein 22,6 km² großer Anteil am Schutzgebiet Lainzer Tiergarten (Wienerwald).
Wien 13, Hermesvilla; Hauptfront: Nahansicht, leicht von rechts; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Das öffentlich zugängliche, aber ummauerte Areal nimmt rund 60 % der Bezirksfläche ein und umfasst zahlreiche Berge und einige Wienerwaldbäche, die in die Wien oder die Liesing münden. Neben dem Lainzer Tiergarten entfallen weitere 9,6 % der Bezirksfläche auf das Landschaftsschutzgebiet Hietzing (Teile des Schönbrunner Schlossparks und das Biotop Fasangarten). Mit einem Grünraumanteil von insgesamt rund 72 % der Bezirksfläche ist Hietzing der „grünste“ Bezirk Wiens. Die Siedlungen konzentrieren sich vor allem im östlichen Gebiet um die alten sechs Ortskerne.
Wien 13, Lainzer Tiergarten; Wildschweine; 1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Lainzer Tiergarten; Rehe und Hirsche an der Futterstelle für Wildtiere; 1888.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Lainzer Tiergarten besitzt mit dem 518 Meter hohen Dreihufeisenberg über den die Stadtgrenze zu Laab im Walde verläuft, dem benachbarten 508 Meter hohen Kaltbründlberg mit der Hubertuswarte im Zentrum des Tiergartenareals und dem 500 Meter hohen Hornauskogel die höchsten Punkte des Bezirks.
Wien 13, Rosenhügel. Rundfunksender der 'Ravag' von Süden; 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Deutlich niedriger ist der Hagenberg mit 406 m, weiter südlich davon befindet sich der "Wiener Blick", eine große Lagerwiese an deren Osthang sich ein weiter Fernblick bis zur 60 km entfernten Slowakei und an klaren Tagen auch darüber hinaus bietet. Auch im verbauten Bezirksgebiet liegen mehrere Berge mit Höhen von 250 bis 300 Meter.
Wien 13, Versorgungsheimplatz; Durchblick gegen die Versorgungsheimkirche; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Küniglberg wurde dabei zu einem Synonym für die staatliche Rundfunkanstalt ORF, auf dem Rosenhügel befanden sich die bekannten Rosenhügel-Filmstudios und befindet sich ein großes Wasserreservoir, auf dem Roten Berg bestehen ein Erholungsgebiet und Fundstätten mit Feuersteinen aus der Steinzeit. An mehreren Stellen im Westen Hietzings wurde bei Bauarbeiten unter der Erdoberfläche vulkanisches Gestein entdeckt. Die Aktivität der Vulkane wird auf ein Alter von ungefähr 12 Millionen Jahre geschätzt
Wien 13, Trauttmansdorffgass; Durchblick gegen die Gloriettegasse; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Hietzing verfügt im Lainzer Tiergarten über eine große Anzahl unverbauter Wienerwaldbäche, die überwiegend in den Wienfluss münden. Der längste Bach mit dem größten Einzugsgebiet ist das Rotwasser mit einer Länge von rund sieben Kilometer, der mit dem Glasgraben über einen rund drei Kilometer langen Zubringer verfügt. Westlich des Rotwassers liegt der Grünauer Bach mit seinem östlichen Zubringer, dem Schallautzergraben. Das wichtigste Gewässer ist der Lainzer Bach. Er nimmt an der Teichwiese den Vösendorfer Graben auf und bildet den Hohenauer Teich.
Wien 13, Am Platz 5-6; Restaurant zum Weißen Engel (Nr.5)
Ansicht über den Platz fast frontal; 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Am Lainzer Tor mündet auch der Katzengraben in den Lainzer Bach. Ab der Ebersberggasse ist der Lainzer Bach als Bachkanal ausgeführt. Weitere kleinere Bachläufe im Osten des Lainzer Tiergartens wurden ebenfalls teilweise kanalisiert, unter ihnen der Lackenbach, der Marienbach, der Veitlissengraben, der Wlassakgraben und der Hirschenbach. Auch der Gütenbach entspringt mit seinen Zubringern in Hietzing, mündet jedoch in Liesing in die Reiche Liesing. Teile des Retentionsbecken Auhof am Wienfluss liegen ebenfalls in Hietzing.
Wien 13, Eitelbergergasse 22. Ansicht der Synagoge, erbaut von Adolf Jelletz; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Name Hietzing leitet sich von „Hiezo“ oder „Hezzo“ (Kurzform von „Heinrich“) ab. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130. Seit 1253 scheint das Stift Klosterneuburg als Grundherr auf. Die ältesten Anwesen lagen im Bereich der Altgasse, nördlich davon waren Viehweiden, südlich wenige Äcker und ausgedehnte Weingärten. In der Nähe des Küniglbergs und um das Gebiet des heutigen Hietzinger Friedhofs gab es auch einen Steinbruch sowie Sand- und Schottergruben, deren Material noch beim Bau des Schlosses Schönbrunn Verwendung fand.
Wien 13, Altgasse 21/23. Blick gegen die Lainzerstraße; 1916.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Dommayers Kasino; 1898.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vor der ersten Türkenbelagerung (1529) war Hietzing ein aufstrebender Weinbauort. Nach den schweren Zerstörungen erholte sich der Ort rasch. Mitte des 17. Jahrhunderts begann die Umwandlung der Weingärten in Ackerland. Die wachsende Beliebtheit des Wallfahrtsortes „Maria Hietzing“ erforderte den Ausbau der Seelsorge. Chorherrenhaus und Gemeindegasthaus wurden errichtet, wo für Wallfahrer Übernachtungsmöglichkeit bestand. Gaststätte „Hietzinger Heuriger“ Die zweite Türkenbelagerung (1683) verwüstete den Ort und die restlichen Weingärten.
Wien 13, Stadtbahnstation Schönbrunn; Ansicht fast frontal über die Straße; 1939.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Ort war fast entvölkert und die Neubesiedelung ging nur langsam voran. Der Bau des Schlosses Schönbrunn, das an der Stelle der 1683 zerstörten Katterburg errichtet wurde, bewirkte schließlich den großartigen Aufschwung des damaligen Dorfes Hietzing. Die Nähe des kaiserlichen Hofes brachte starke Bautätigkeit mit sich, galt es doch, Quartiere für Adelige und Beamte zu schaffen. Das rasche Anwachsen der Häuserzahl im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert änderte die Struktur des Ortes.
Wien 13, Schönbrunn; Park: Gloriette. Schrägansicht aus Nordosten; um 1914.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Schönbrunn. Blick über den östlichen Najadenbrunnen gegen den Obelisk; 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  Die neu erbauten Häuser wurden von Leuten gehobener sozialer Stellung bewohnt, die in Hietzing den Sommer verbrachten. Dieser Zustrom steigerte die Verdienstmöglichkeiten der Dorfbewohner und prägt das Bild Hietzings bis in unsere Tage. Im Biedermeier entstand 1832 in Alt-Hietzing das in die Musikgeschichte eingegangene, mit der Strauss-Dynastie verbundene Vergnügungsetablissement Dommayer's Casino (Im Ohr noch die rauschenden Walzer, […] so kommt sie vom Dommayer z'haus, hieß es in einem Lied), das bis in die 1850er Jahre besonders beliebt war und Prominenz anzog.
Wien 13, Schönbrunn; Park, Botanischer Garten: Palmenhaus (1883).
Blick vom Kuppeldach des Südtraktes auf den Mittelteil; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Tiergarten Schönbrunn; Affenhaus.
Außenansicht mit interessiertem Publikum; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Tiergarten Schönbrunn. Giraffengehege; um 1910.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1861 an war das wesentlich größere Vergnügungsareal „Neue Welt“ zwischen Lainzer Straße und Hietzinger Hauptstraße etwa 15 Jahre lang erfolgreich. 1860 wurde das heutige Bezirksgebiet vom ersten modernen Verkehrsmittel erreicht: der Verbindungsbahn mit Haltestellen in St. Veit, Lainz und Speising. Die Bahn wurde durch damals sehr dünn besiedeltes Gebiet geführt. 1872 wurde Franz Grillparzer auf dem Hietzinger Friedhof beigesetzt.
Wien 13, Hietzinger Hauptstraße 22. Park-Kino: Eingang. Frontalansicht; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1883 nahm die Dampftramway von Alt-Hietzing durch die Lainzer Straße südwärts den Betrieb auf; 1887 kam eine Zweiglinie nach Ober-St.-Veit dazu. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelten sich vor allem Alt-Hietzing und Lainz auf Grund der Nähe zum Schloss Schönbrunn zu beliebten Wohngebieten wohlhabender Wiener, vorerst für saisonale Aufenthalte, bald für ständige Wohnsitze. Später traf dies auch auf Unter- und Ober-St.-Veit sowie Speising zu.
Wien 13, Gloriettegasse 9; Schrattvilla. Aufnahme über Eck zur Wattmanngasse; 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Hietzinger Hauptstraße besteht, historisch gesehen, aus zwei Abschnitten: Der Abschnitt in Alt-Hietzing von der heutigen Kennedybrücke bis zum heutigen Anna-Strauss-Platz wurde schon lang Hauptstraße genannt. Daran anschließend ließ Maria Theresia eine fast schnurgerade Allee nach (Ober) St. Veit anlegen, als sie das St. Veiter Schloss besaß. Diese Allee hieß auf freiem Feld St. Veiter Gasse bzw. Straße, in (Ober) St. Veit Theresiengasse bzw. Maria-Theresien-Straße. 1894 erhielt der Straßenzug den einheitlichen Namen Hietzinger Hauptstraße.
Wien 13, Werkbundsiedlung; Flugbild von Ostsüdosten; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Werkbundsiedlung; Haus Nr. 12: Gartenseite. Architekt Josef Frank; um 1935.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Werkbundsiedlung. Haus Nr. 49 und 50: Südseite.
Architekt Adolf Loos, Mitarbeiter Architekt Heinrich Kulka; 1932.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1890/1892 wurden die heutigen Bezirksteile (ohne den Lainzer Tiergarten und andere 1938 eingemeindete Flächen wie die Siedlung Auhofer Trennstück) sowie die nördlich des Wienflusses gelegenen Wiener Vororte Penzing, Breitensee, Baumgarten und Hütteldorf nach Wien eingemeindet und als 13. Bezirk mit dem Namen Hietzing zusammengefasst. Es handelte sich um einen der größten vier der damals 19 Bezirke. 1894 mussten vom zuständigen Gemeinderatsausschuss zahlreiche Straßennamen im neuen Bezirk geändert werden, da sie in den bisherigen Vororten Wiens (wie z. B. Bergstraße, Brunngasse, Mayergasse und Wiener Straße) mehrmals vergeben worden waren. 1898 erreichte die bis 1925 mit Dampfloks betriebene Obere Wientallinie der Wiener Stadtbahn (seit 1981 U-Bahn-Linie U4) Hietzing.
Wien 13, Wolkersbergenstraße 1; Krankenhaus der Stadt Wien: Lungenpavillon:
Schrägansicht von rechts aus dem Garten; nach 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Wolkersbergenstraße 1; Prosektur (Gebäude E).
Ansicht des bakteriologischen Labors im 1. Stock; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 13, Wolkersbergenstraße 1; Innenansicht eines Krankensaales
des Lungenpavillons des Krankenhauses der Stadt Wien, mit Patienten; um 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ab 1907 war der Bezirk durch die elektrische Straßenbahnlinie 54, die vom Stadtzentrum durch die Mariahilfer Straße nach Alt-Hietzing fuhr, mit dem Stadtzentrum verbunden; die Dampftramwaylinien von dort in den Westen des Bezirks, nach Ober-St.-Veit, und in den Süden über den Bezirksteil Speising nach Mauer (heute 23. Bezirk) und Mödling, damals beide in Niederösterreich, wurden von 1908 an sukzessive auf elektrischen Betrieb umgestellt (Linien 58, 59 und 60).
Das 1912/1913 erbaute Amtshaus (Bezirksamt für den 13. und 14. Bezirk) am Hietzinger Kai.
Zwischen diesem und dem Wienfluss verläuft die U-Bahn-Linie U4 im offenen Einschnitt.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Welleschik
Die Stadt Wien ließ unter Bürgermeister Karl Lueger 1902–1904 im Bezirksteil Lainz das 31 Gebäude umfassende „Versorgungsheim“ bauen, später als Altersheim, dann als Pflegeheim Lainz, heute als Geriatriezentrum Am Wienerwald bezeichnet. Die Rothschild-Stiftung eröffnete 1912 im Bezirksteil Speising ein heute wieder diesen Namen führendes Neurologisches Spital; das Areal wurde dazu 1908 von der Gemeinde Mauer abgetrennt und nach Wien eingemeindet.
Parkhotel Schönbrunn an der Hietzinger Hauptstraße.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Bwag
1912/1913 baute die Stadtverwaltung bei der heutigen Kennedybrücke ein großes Amtshaus, in dem heute die Bezirksvorsteher und -vertretungen des 13. und des 14. Bezirks ihren Sitz haben und sich das Magistratische Bezirksamt für den 13. und 14. Bezirk befindet. An der Hetzendorfer Straße wurde 1914 der Betriebsbahnhof Speising der Städtischen Straßenbahnen eröffnet. Zwei bis heute sehr bekannte Bewohner Hietzings in der Regierungszeit Kaiser Franz Josephs I. waren Johann Strauss Sohn, der „Walzerkönig“, und Katharina Schratt, Vertraute des Kaisers.
Stadtbahn-Hofpavillon Hietzing (heute U-Bahn); Otto Wagner.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Welleschik
 Auch der Kaiser selbst wohnte und arbeitete in seinen letzten Lebensjahren ganzjährig in Schönbrunn und somit im Bezirk und starb 1916 hier. 1918 starb der später berühmte Maler Egon Schiele im 13. Bezirk und wurde auf dem Ober-St.-Veiter Friedhof begraben. Im gleichen Jahr verstarben auch Otto Wagner, Gustav Klimt (der sein letztes Atelier in Unter-St.-Veit in der Feldmühlgasse hatte) und Koloman Moser; sie sind auf dem Hietzinger Friedhof bestattet.
Westeinfahrt (Autokolonne links) und Züge der U4; rechts davon die Grenze zu Penzing.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / MKir 13
Aus der Zwischenkriegszeit (Rotes Wien bis 1934 und „Ständestaat“) sind die 1923/1924 von der Stadtverwaltung in Speising erbaute Siedlung Hermeswiese, der 1928 errichtete Gemeindebau Speisinger Straße 84–98, die 1932 fertiggestellte Werkbundsiedlung Wien, die 1928–1932 von der Stadtverwaltung in Lainz errichtete Siedlung Lockerwiese, die 1930–1932 von der Arbeiterunfallversicherung am Nordhang des Küniglbergs erbauten Reihenhäuser am Franz-Schalk-Platz und die 1938 zum Bezirk gelangten, bis dahin niederösterreichischen Siedlungen auf ehemaligem Tiergartengrund bemerkenswert. Der Sarg Bundeskanzler Engelbert Dollfuß' wurde 1938 von der NS-Diktatur aus der Christkönigskirche im 15. Bezirk (1934–1938 Seipel-Dollfuß-Gedächtniskirche) auf den Hietzinger Friedhof überführt und hier beigesetzt.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Hietzing" der
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Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
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