17. Bezirk Hernals
Fläche: 11,35 km²
Einwohner: 57.180 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 5038 Einw./km²
Bezirksamt:   Elterleinplatz 14, 1170 Wien
Grafik: WStLA
In den Jahren 1890 bis 1892 wurden die drei ehemaligen Vororte Hernals, Dornbach und Neuwaldegg zum 17. Wiener Gemeindebezirk vereint. Schon lange vorher waren die Orte miteinander verbunden. Im Hernalser Bezirkswappen sind die Symbole der drei historisch dokumentierten Orte vereinigt.
Die blaue Weintraube auf rotem Grund symbolisiert den Weinbau als wirtschaftliche Grundlage von Alt-Hernals. Die Hernalser Weingärten reichten noch im vorigen Jahrhundert bis an den Alsbach heran. An dieser Stelle mündet heute die Hormayrgasse in den Elterleinplatz und die Als fließt im Kanalbett unter der Straße.
Das linke untere Feld des Wappens zeigt zwei gekreuzte Kirchenschlüssel auf gelbem Feld. Damit wird die ehemals dominierende Stellung der Rupertipfarre zu Dornbach als Besitztum des Benediktiner-Stiftes St. Peter in Salzburg ausgewiesen. Noch heute steckt der Dornbacher Pfarrer, ein Benediktinermönch von St. Peter in Salzburg, einen Heurigenbuschen aus, wenn in seinem Keller ein neuer Wein aus den pfarreigenen Rieden herangereift ist.
Das rechte untere Wappenfeld zeigt ein Haus zwischen zwei Bäumen. Das Dörfchen Ober-Dornbach zierte einst ein Herrensitz, der öfter umgebaut wurde. Zuletzt erhielt es von Fischer von Erlach die Gestalt des heutigen Schlosses Neuwaldegg, um das sich ein selbständiger Ort gruppierte.
Bezirksamt Hernals.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / HeinzLW
Hernals ist der 17. Wiener Gemeindebezirk. Er wurde 1892 aus den selbständigen Gemeinden Hernals, Dornbach und Neuwaldegg gebildet und zählt heute 56.342 Einwohner (2016). Der Bezirk wird von seinen Bewohnern vor allem wegen seiner gleichzeitigen Nähe zum Stadtzentrum (Universitäts- und Rathausviertel, Altes und Neues AKH) und zu Naherholungsbieten (Schwarzenbergpark, Schafberg, Kongresspark und -Bad) geschätzt. Für Hernals charakteristisch ist eine starke demographische Durchmischung, die sich in der Unterschiedlichkeit der Bezirksteile widerspiegelt. So finden sich im Bezirk hoch- und spätgründerzeitlich geprägte Viertel neben kommunalen Wohnhausanlagen, Cottage-Gegenden und alten Ortskernen.
Wien 17, Hernals; Unverbautes Gelände, im Hintergrund der Turm der
Redemptoristenkirche auf dem Clemens-Hofbauer-Platz; 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Bezirk Hernals liegt im Nordwesten des Wiener Stadtgebietes im Übergangsbereich der Alpen zum Wiener Becken. Hernals umfasst 11,35 km² und ist der zehntgrößte Wiener Gemeindebezirk. Hernals nimmt dabei 2,7 % der Fläche Wiens ein. Das Bezirksgebiet erstreckt sich entlang des Verlaufs der heute kanalisierten Als zwischen dem Wienerwald und dem Gürtel. Die Als ist nach dem Wienfluss der zweitlängste Bach, der aus dem Wienerwaldgebiet in die Donau fließt. Höchste Erhebung des Bezirkes ist der Heuberg mit 464 Metern, ein bekannter Wetterwinkel. Hernals verfügt über mehrere ökologische Schutzgebiete.
Wien 17, Hernals; Roburfabrik; 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Das Landschaftsschutzgebiet Hernals umfasst im Wienerwald 5,93 km² und nimmt 52,3 % der Bezirksfläche ein. Kleinere, sogenannte Ökologische Entwicklungsflächen, liegen auf der Franz Glaser-Höhe und im Bereich Stefan-Zweig-Platz/Korngasse. Der Bezirk ist heute durch große Unterschiede zwischen seinem Ost- und seinem Westteil gekennzeichnet. Während die östlichen, zentrumsnahen Bezirksteile (Hernals sowie das angrenzende Dornbacher Frauenfeld), die auf einem Sechstel des Bezirksgebietes rund drei Viertel der Bezirksbevölkerung aufnehmen, durch gründerzeitliche Bebauung und hohe Einwohnerdichte gekennzeichnet sind, finden sich im Westteil (Dornbach, Neuwaldegg, Heuberg) Villenviertel, alte Dorfkerne und Gemeindebauten in Grünruhelage, mitunter auch Weingärten.
Wien 17, Neuwaldeggerstraße bei 42; Blick gegen die Einmündung der
Salmannsdorferstraße (seit 1894 Artariastraße); 1893.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die hauptsächliche Verkehrs- und Entwicklungsachse des Bezirks ist die auf einen römischen Verkehrsweg zurückgehende Hernalser Hauptstraße, die im weiteren Verlauf Richtung Wienerwald Dornbacher bzw. Neuwaldegger Straße genannt wird und in die L120 nach Tulln mündet. Die Grenzen zu den Nachbarbezirken Währing und Ottakring verlaufen vor allem im zentrumsnahen Bereich oft mitten durch dicht verbautes Gebiet. Der Bezirk Hernals grenzt im Nordwesten an die niederösterreichische Gemeinde Klosterneuburg.
Wien 17, Hernalser Hauptstraße 112; Aufnahme von rechts mit Eck Gschwandnergasse 51.
 Vor der Meinl-Filiale Schlange stehende Käufer; um 1918.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Im Westen grenzt Hernals zudem an den 14. Bezirk, Penzing, wobei die Bezirksgrenze entlang des Dornbachs und der Amundsenstraße verläuft. Die südliche Bezirksgrenze gegenüber dem 16. Bezirk, Ottakring, liegt zunächst im Waldgebiet zwischen Heuberg und Gallitzinberg und verläuft im Anschluss in östlicher Richtung durch verbautes Gebiet bis zum Gürtel, der Hernals im Osten vom 8. Bezirk, Josefstadt, und vom 9. Bezirk, Alsergrund, trennt. Im Norden verläuft die Bezirksgrenze gegenüber dem 18. Bezirk, Währing, durch dicht verbautes Gebiet und entlang des Höhenrückens des Schafbergs. Im Nordwesten grenzt Hernals auch an den 19. Bezirk, Döbling, bzw. dessen Bezirksteil Salmannsdorf.
Wien 17, Dornbacherstraße 88; Restaurant "Zur güldenen Waldschnepfe"; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die ursprünglich selbständigen Vororte Hernals, Dornbach und Neuwaldegg wurden im Jahr 1892 eingemeindet und bilden heute den 17. Bezirk. Die Grenzen der ehemaligen Gemeinden haben sich heute noch in den Grenzen der drei bestehenden, gleichnamigen Katastralgemeinden erhalten, wobei Hernals den dicht verbauten Osten und Neuwaldegg den bewaldeten Nordteil des Bezirksgebietes einnimmt. Dornbach, das den Südwesten des Bezirksgebietes einnimmt, besteht aus einem dichter verbauten Gebiet im Osten und dem Waldgebiet des Heubergs im Westen.
Wien 17, Neuwaldegg; Blick von erhöhtem Standort über die seinerzeitige Endstelle
der Linie 43 gegen das Schloss von Osten; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der 17. Wiener Gemeindebezirk, Hernals, entstand durch die 1890 vom Niederösterreichischen Landtag beschlossene und mit 1. Jänner 1892 wirksam gewordene Eingemeindung der vormals unabhängigen Vorortgemeinden Hernals, Dornbach und Neuwaldegg, deren Geschichte bis zur Vereinigung mit Wien in den entsprechenden Lemmata behandelt wird. Die Längsform des 1890 geschaffenen Bezirks in West-Ost-Richtung (74.657 Einwohner) entspricht der traditionellen Besiedlungsachse entlang der Als und ihren Nebengewässern, die allerdings nach 1870 durch Einwölbungen sukzessive aus dem Ortsbild verschwanden.
Wien 17, Hernalser Friedhof; Friedhofsportal; 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Vorortgemeinde Hernals war nicht nur die bei weitem bevölkerungsreichste der drei eingemeindeten und deshalb namensgebend, sondern mit 70.933 Einwohnern auch die nach Wien größte Gemeinde Niederösterreichs. Sie war aber längst mit den ähnlich bevölkerungsreichen Nachbargemeinden Ottakring, Neulerchenfeld (beide nun 16. Bezirk) und Währing (nunmehr 18. Bezirk) zu einer Vororteagglomeration zusammengewachsen, die fast eine Viertelmillion Einwohner zählte. Nach der Eingemeindung wurden die Besiedlungslücken zwischen Hernals und Dornbach durch den Neubau von Zinshäusern im spätgründerzeitlichen Raster zwischen Rosensteingasse und Güpferlingstraße geschlossen. Dadurch entstand ein neuer, dichtbesiedelter Stadtteil (Äußeres Hernals) beiderseits einer als Allee ausgestalteten Hauptstraße, dessen räumliche und bauliche Struktur sich vom früh- und hochgründerzeitlich geprägten inneren Hernals (auch: Alt-Hernals) unterscheidet.
Wien 17, Hernalser Hauptstraße 41; 'Grand Etablissement Gschwandner'.
Die Hausbelegschaft posiert; 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
  Zu den weiteren wesentlichen Neuerungen im Jahrhundertwende-Großstadtbezirk Hernals zählten die Abtragung des Linienwalls, die Demolierung bekannter Vergnügungsetablissements in seinem Umfeld zugunsten des Ausbaus des Gürtelboulevards und des Baus der Gürtellinie der Stadtbahn (heute U6), der Bau ihrer Vorortelinie (heute S45), die Verlegung des Hernalser Markts auf den heutigen Zimmermannplatz (9. Bezirk) sowie die Eröffnung des ersten kommunalen Hallenbads (Jörgerbad). Zur Regierungszeit der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei im sogenannten Roten Wien wurde in Hernals nach dem Ersten Weltkrieg besonders der kommunale Wohnbau forciert. 1922 wurde nach dem Entwurf von Karl Ehn in der Balderichgasse der erste Gemeindebau mit 164 Wohnungen errichtet.
Wien 17, Heuberg; Siedlung, aufwärts führende Straße; 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Der größte in Hernals errichtete Gemeindebau der Zwischenkriegszeit war der 1929 übergebene im nördlichen Bereich der Wattgasse mit 294 Wohnungen. Wegen ihrer bemerkenswerten Architektur bekannt sind auch der 1924 / 1925 nach Plänen von Josef Frank errichtete Wiedenhoferhof am Kongressplatz und der Holyhof (1928 / 1929) des Wagner-Schülers Rudolf Perco. Aufgrund des finanziellen Drucks der Bundesregierung ging der Wohnbau schließlich stark zurück; der Anteil der Gemeindewohnungen in Hernals blieb mit 1.467 Wohnungen unter dem Wiener Durchschnitt. Nach dem Schattendorfer Urteil kam es auch in Hernals zu Unruhen, am 15. Juli 1927 wurde die Polizeiwachstube in der Hernalser Hauptstraße 158 von aufgebrachten Demonstranten gestürmt. Diese schleppten das Inventar der Wachstube auf die Straße und zündeten es an.
Wien 17, Kalvarienberggasse 28, K.u.k. Offizierstöchter-Erziehungsinstitut; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zwei durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogene Alleebäume wurden später als Revolutionsbäume gepflegt, gingen jedoch Mitte der 30er Jahre ein. Die Unruhen gingen am 16. Juni weiter, fünf Menschen starben an diesem Tag in Hernals. Die Februarkämpfe 1934 fanden hingegen abseits von Hernals statt. Durch das Verbot der Sozialdemokraten wurde jedoch die Bezirksvertretung obsolet und von der Ständestaatsdiktatur ein neuer Bezirksvorsteher eingesetzt. Von März 1938 an fand in der Zeit des Nationalsozialismus in Hernals wie in ganz Wien die Entrechtung, Beraubung, Vertreibung bzw. Deportation der jüdischen Wiener statt.
Wien 17, Kalvarienberggasse; Standeln am Kalvarienbergmarkt; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Deportation nach Osten folgte oft der Mord. Der Zweite Weltkrieg endete in Hernals mit dem Einmarsch der Roten Armee am 7. April 1945. Sowjetische Soldaten blieben bis Ende August 1945 in Hernals, mit 1. September 1945 wurden sie von amerikanischen Besatzungstruppen abgelöst. Neben dem Wiederaufbau der zerstörten Häuser galt das Hauptaugenmerk dem Bau neuer Wohnungen. Allein bis 1955 wurden in Hernals 1.050 kommunale Wohnungen vergeben, bis 1991 kamen 2.948 weitere Wohnungen hinzu. In der Nachkriegszeit kam es infolge der Massenmotorisierung und ihren Begleiterscheinungen zu einer dramatischen Abwertung der Gründerzeitviertel westlich des Gürtels. Das führte im Zusammenhang mit einer Suburbanisierung und dem Zuzug von zumeist einkommensschwachen Zuwanderern in abgewohnte Substandardwohnungen zur Wahrnehmung dieser Stadtregion als urbane Problemzone. Auch die Hernalser Hauptstraße, die wichtigste Geschäftsstraße und traditionelles Nahversorgungszentrum der Hernalser, begann unter dem Konsum- und Mobilitätswandel zu leiden, was sich in einem steigenden Geschäftsleerstand niederschlug. Das Veranstaltungslokal Metropol in Hernals.  
Wien 17, Dornbacherstraße 87. Hof. Dreifrontenaufnahme; 1904.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Seit den 1980er Jahren sind allerdings in manchen Bereichen positive Entwicklungen zu verzeichnen. Auf kulturellem Gebiet brachte die Eröffnung der Veranstaltungsorte Kulisse und Metropol Impulse, die stadtweit wahrgenommen wurden und den Ruf von Hernals als kulturelle Wüste zumindest relativierten. Die Gegend um den Elterleinplatz profitierte im selben Jahrzehnt von der Errichtung eines ‚Bezirkszentrums’ nach Plänen des bekannten Architekten Harry Glück. 1986 eröffnet, vereint es in einem Häuserblock Amtshaus, Volkshochschule, Städtische Bücherei, ein ebenerdiges Einkaufszentrum, eine Tiefgarage sowie 111 Gemeindewohnungen. Für die hinteren Bezirksteile wirkte sich hingegen die Reanimierung (1987) der Vorortelinie der Wiener Stadtbahn als Schnellbahn S45 positiv aus, vor allem seit der 1998 ermöglichten Anbindung an die U3 über die zeitnah erreichbare Nachbarstation Wien-Ottakring. Im selben Gebiet kam es seither zu einer Verdichtung durch meist private Bautätigkeit (mit Ausnahme des Bruno-Kreisky-Hofs), die eine Deindustrialisierung dieser vormals funktional gemischten Gegend am Rand der Wiener Kernstadt begleitet.
Wien 17, Jörgerstraße; Durchblick; um 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Die wichtigsten kirchlichen Sehenswürdigkeiten in Hernals sind die Kalvarienbergkirche und die Redemptoristenkirche. Hinzu kommt das Jörgerbad, der Sportclubplatz (am Frauenfeld in Dornbach) und der Alszauberbrunnen mit Statuen eines Schrammel-Quartetts. Im Bezirksteil Dornbach sind die Dornbacher Pfarrkirche, die Herz-Jesu-Sühnekirche und die St.-Anna-Kapelle erwähnenswert; in Neuwaldegg das Schloss Neuwaldegg und der Schwarzenbergpark.as Bezirksmuseum Hernals widmet sich der Geschichte des Bezirks. Schwerpunkte sind die Brüder Schrammel, die Kalvarienbergkirche, der ehemals bedeutende Weinbau, die Belagerungen durch die Osmanen, die Hernalser Sonderrolle im Protestantismus und Schloss und Park Neuwaldegg. Anlässlich des 200. Todestags wurde 2001 eine permanente Sonderausstellung für Feldmarschall Franz Moritz von Lacy eingerichtet. Auf Bezirksgebiet befinden sich weiters das Wiener Schneekugelmuseum, das Fiakermuseum und das Wiener Rettungsmuseum.
Wien 17, Pfarrhof. Gartenfront mit Kirchturm der Dornbacher Pfarrkirche; 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Durch Hernals führt im Netz der Wiener S-Bahn die Bahnstrecke der Vorortelinie (S45), die im Bezirk mit der Station Wien Hernals eine Haltestelle besitzt. Unmittelbar jenseits der Grenze zum 9. Gemeindebezirk befindet sich die U-Bahn-Station Alser Straße der Linie U6. Die U5, die den Hernalser Elterleinplatz über die derzeitige U2-Strecke mit dem Karlsplatz verbinden soll, wird ab 2018 gebaut. Hernals ist außerdem durch Straßenbahn- und Autobuslinien an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Als Hauptverkehrsader fungiert die Hernalser Hauptstraße.
Wien 17, Alserstraße 65. Ansicht des Linienamtes Hernals; 1892.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Im äußersten Osten des Gemeindebezirks befindet sich ein mehrspuriger Teilabschnitt des Straßenzugs des Gürtels. Im Bezirksteil Neuwaldegg beginnt die durch die Berge des Wienerwalds verlaufende Höhenstraße. Auch die Wattgasse, die Hernals über die Schmelz mit Schloss Schönbrunn und dem Wiental verbindet, ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung. Die wichtigste Straße im Straßennetz von Hernals ist die Hernalser Hauptstraße. Sie bildet mit anderen Straßen im Bereich des Verlaufs des Alserbachs (Jörgerstraße, Dornbacher- und Neuwaldegger Straße sowie Alszeile westlich der Vollbadgasse) die Hauptverkehrs- und Entwicklungsachse des Bezirks. Zwischen Gürtel und Sportclub-Stadium erfüllt sie auch die Funktion der wichtigsten Geschäftsstraße im Bezirk (vor dem Elterleinplatz im Verbund mit der Jörgerstraße).
Elterleinplatz mit dem neuen Bezirkszentrum (links im Bild), nach der Umgestaltung 2008-10.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gugerell
Danach sind die Kalvarienberggasse, die die Hernalser Hauptstraße im Bereich des Elterleinplatzes quert, und die Ottakringer Straße an der Grenze zum südlichen Nachbarbezirk im Hernalser Geschäftsleben bedeutend. Bei der Wattgasse, die Hernals mit Schönbrunn verbindet, überwiegt die Verkehrsfunktion. Im Äußeren Hernals gibt es einen für Wien ungewöhnlich hohen Anteil von Straßen im dichtverbauten Gebiet, die als Alleen mit seitlichen Baumreihen ausgestaltet sind (äußere Hernalser Hauptstraße, Heigerleinstraße, Roggendorfergasse, Alszeile, Zeillergasse, Güpferlingstraße).
Der 1987 revitalisierte Bahnhof Wien Hernals.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Johannes Rössel
Hernals beherbergt den ältesten Landschaftsgarten Österreichs, den Schwarzenbergpark in Neuwaldegg, der direkt in den Wienerwald übergeht und rund 80 Hektar umfasst. Daneben finden sich in Hernals weitere kleine Parkanlagen wie der rund 17.000 Quadratmeter große Lidlpark mit zahlreichen japanischen Zierkirschenbäumen. Über weniger als 10.000 Quadratmeter Fläche verfügen der Alexander-Lernet-Holenia-Park und der Josef-Kaderka-Park in Dornbach sowie der Pezzlpark in Hernals.
Das Jörgerbad der Stadt Wien.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Der Hanslteich ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Ausflügler. Der Teich wurde zirka 1920 zur Eisgewinnung angelegt. Er wird vom Alserbach gespeist und ist von Wald und Wiese umgeben. Er ist frei zugänglich und wird zum Bootfahren genutzt. Der 61.000 m² große Kongresspark in Ottakring grenzt direkt an Hernalser Gebiet.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Hernals" der
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Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
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