18. Bezirk Währing
Fläche: 6,28 km²
Einwohner: 51.128 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 8141 Einw./km²
Bezirksamt:   Martinstraße 100, 1180 Wien
Grafik: WStLA
Das Währinger Wappen setzt sich aus vier Wappenschildern zusammen. Die Grundfarben des Wappens sind silber, blau und rot, der Herzschild ist in blau und silber kariert. Dargestellt sind die Schutzheiligen der ehemaligen Vororte Währing, Pötzleinsdorf, Gersthof und Weinhaus. Diese waren bis 1. Jänner 1892 selbstständig und bilden seither den Bezirk Währing.
Der Heilige Laurentius repräsentiert als Schutzheiliger Währings diesen Bezirksteil. Der Name "Warich" ist 1161/76 erstmals urkundlich erwähnt.
Die Wappenfigur des Heiligen Ägidius symbolisiert den ehemaligen Vorort Pötzleinsdorf. Der Name des 1112 erstmals als "ad Pezelinisdorf" erwähnten Dorfes ist nach einem Mann namens "Pezili" benannt.
Der Heilige Johannes Nepomuk ist der Schutzheilige Gersthofs und symbolisiert den Bezirksteil im Wappen. Die Gegend trägt bereits zu Beginn des 15. Jahrhunderts die Bezeichnung "zu Gersthof". Benannt ist Gersthof nach der Familie Hanns Gerstler, die dort bereits vor 1455 einen Gutshof betrieb.
Zwei Winzer mit goldener Weintraube stehen für Weinhaus. Erstmals genannt wurde "Weinhovs" 1266. Der Name leitet sich von einem einzigen gerühmten Weinhaus ab.
Wien 18, Währing. Blick von der Sternwarte gegen die Lazaristenkirche vom Norden; 1894.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Währing ist der 18. Wiener Gemeindebezirk und liegt im Nordwesten Wiens am Rande des Wienerwaldes. 1892 wurden die ehemaligen Vororte Währing, Weinhaus, Gersthof, Pötzleinsdorf, Neustift am Walde und Salmannsdorf eingemeindet und aus ihnen der neue Bezirk gebildet. 1938 wurden die Bezirksteile Neustift am Walde und Salmannsdorf jedoch großteils zum Bezirk Döbling geschlagen.
Wien 18, Neustift am Wald; Rast der Winzer neben dem Weingarten; 1937.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Währing gilt heute auf Grund zahlreicher Villen (beispielsweise Cottageviertel) neben Hietzing und Döbling als bürgerlicher Nobelbezirk. Dennoch weist Währing einen beträchtlichen Anteil von so genannten Gründerzeitquartieren, vor allem nahe dem Gürtel südlich der Gentzgasse, auf („Kreuzgassenviertel“).
Wien 18, Türkenschanzpark. Ledermann, Postkartenverlag; Kaffeehaus; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Währing liegt im Nordwesten Wiens und dehnt sich auf 6,28 km² über die Abhänge des Wienerwaldes zwischen dem Gürtel und der Höhenstraße aus. Der Bezirk liegt zu beiden Seiten des heute kanalisierten Währinger Bachs, von dessen Ufern steile Anhöhen ansteigen. Die Grenze des Bezirkes Währing verläuft im Norden, zum 19. Bezirk, Döbling, im Wesentlichen entlang der Linie Sommerhaidenweg – Starkfriedgasse – Peter-Jordan-Straße – Hasenauerstraße. Im Osten grenzt Währing an den Bezirk Alsergrund, wobei die Grenze seit 1905 entlang des Wiener Gürtels verläuft (bis dahin verlief sie etwa einen Häuserblock östlich des Gürtels).
Wien 18, Währinger Gürtel. Durchblick gegen Michelbeuern; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Grenze zum südlich gelegenen 17. Bezirk, Hernals, verläuft vom Gürtel in nordwestlicher Richtung durch verbautes Gebiet und danach oberhalb des Hernalser Friedhofs entlang des sogenannten Alsrückens bis zum Schafberg. Im Westen wird die Grenze zu Hernals im Norden von der Höhenstraße gebildet, im Süden verläuft sie entlang des Michaelerbergs und durch den Michaelerwald.
Wien 18, Martinstraße; Durchblick gegen die Währingerstraße; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Währing ist von zwei Höhenrücken im Norden und Süden begrenzt. Die Gebirgszüge des Schafbergs und des Michaelerbergs sind Nebenzüge des Wienerwaldes und bilden den Gebirgsrand gegen das Wiener Becken. Die Berge Währings bestehen aus mehrfach geschichtetem Sandstein, der sich mit Mergel abwechselt.
Wien 18, Gersthoferstraße 129; Trinitarierkirche, Aufnahme schräg von links; 1913.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Höhen von Pötzleinsdorf und der Türkenschanze bestehen hingegen aus Sanden, in den tieferen Lagen Währings finden sich Ablagerungen von Tegel, in höheren Lagen meist harte Sande, Gesteine und Geröll. In der Schafberggasse wurde bei Kanalbauarbeiten auch Kalkstein aufgedeckt. Durch die ehemalige Lage an der Tethys finden sich in den Sanden und Ablagerungen des Bezirkes auch verschiedenste Überreste von Meeresbewohnern. In den zahlreichen Sandgruben des Bezirksgebietes wurde jahrhundertelang Baumaterial gewonnen.
Wien 18, Währinger Ortsfriedhof;Eingangstor; 1919.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Währing wird von zwei langgestreckten Höhenrücken eingeschlossen, die sich von Nordwesten nach Süden erstrecken und das Tal des Währingerbaches bilden. Im Süden liegt der Schafbergzug, der ausgehend vom Schafberg in den Kleinen Schafberg (305 Meter), den Mitterberg und den Ganserlberg übergeht und sich bis über den Gürtel erstreckt.  Der großteils mit Wald bedeckte Schafberg ist mit 390 Metern Höhe auch die höchste Erhebung Währings und liegt im Südwesten des Bezirksgebietes an der Grenze zu Hernals.
Wien 18, Türkenschanzpark; Blick gegen Aussichtsturm; um 1900.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 18, Türkenschanzpark; Beim Wetterhäuschen; um 1927.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 18, Türkenschanzpark; Teich, Blick gegen die Brücke; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Im Norden wird das Bezirksgebiet von den Ausläufern des Michaelerbergs begrenzt. Der Michaelerberg, an der westlichen Grenze zu Hernals gelegen ist mit 387 Metern nur unwesentlich niedriger als der Schafberg und ist durch den Michaeler und dem Dorotheer Wald praktisch völlig von Wald bedeckt.
Wien 18, Gersthof. Übersicht von der Türkenschanze; um 1925.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Ausläufer des Michaelerberges gehen in die Pötzleinsdorfer Höhe und die Windmühlhöhe über und erreichen im Südosten schließlich das Plateau der Türkenschanze. Die Ladenburghöhe, die den Pötzleinsdorfer Schlosspark gegen Süden begrenzt, liegt zwischen den beiden Höhenrücken und schließt sich nordöstlich des Schafberges an. Sie trennt den Quellbach der Dürwaring vom nördlich entspringenden Währingerbach.
Wien 18, Währingerstraße 184-186. Ländliche Vorstadthäuser mit Heurigenbuschen; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach der Eingemeindung der Vorstädte im Jahr 1850 begann in den 1870er Jahren die Diskussion um die Eingemeindung der Vororte. Die Initiative dazu kam aus Währing. Der Rechtsanwalt Dr. Leopold Florian Meißner richtete eine Petition an den niederösterreichischen Landesausschuss, in dem er die Bildung von „Groß-Wien“ anregte. Fast alle Vororte waren jedoch gegen den Vorschlag.
Wien 18, Schafbergalpe; Restauration 'Schafbergalpe' von Süden; 1893.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bei der Eröffnung des Türkenschanzparks 1888 hielt Kaiser Franz Joseph I. eine Aufsehen erregende Rede, in der er die baldige Vereinigung der Vororte mit der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien erhoffte. Daraufhin beschloss der niederösterreichische Landtag 1890 die Vereinigung von 34 Vororten mit Wien. Das Gesetz trat am 1. Jänner 1892 in Kraft; das mit dem Gesetz publizierte Gemeindestatut vereinte Währing, Gersthof, Pötzleinsdorf, Weinhaus, Neustift am Walde und Teile von Salmannsdorf zum 18. Wiener Gemeindebezirk Währing. Das Währinger Rathaus wurde zum Magistratischen Bezirksamt.
Wien 18, Pötzleinsdorferstraße 36/38; Villa Regenstreif: Südseite fast frontal; 1928.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 18, Pötzleinsdorferstraße 36/38; Villa Regenstreif. Garage mit Auto davor; 1928
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
1905 trat am Gürtel eine kleine Veränderung des Bezirksgebietes ein. Bis dahin war die Grenze zwischen 9. und 18. Bezirk von der Währinger Straße nordwärts nicht am Gürtel, sondern einen Häuserblock weiter östlich durch die Lustkandlgasse verlaufen, so dass die heutige Volksoper zum 18. Bezirk gehörte. Ein Ende 1904 erlassenes Landesgesetz und eine am 7. Juni 1905 publizierte Kundmachung des k.k. niederösterreichischen Statthalters bewirkten die Verlegung der Bezirksgrenze an die westliche Kante der Stadtbahntrasse.
Wien 18, Lacknergasse 91. Hof. Dreifrontenaufnahme; 1904.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von 1894 bis 1918 war Anton Baumann Bezirksvorsteher von Währing. 1925 wurde die Wiener elektrische Stadtbahn im Tarifverbund mit der Straßenbahn in Betrieb genommen (seit 1989 U-Bahn-Linie U6). Währing ist mit den Stationen Währinger Straße - Volksoper und Nussdorfer Straße an dieses Verkehrsmittel angebunden, seit 1989 weiters mit der Station Michelbeuern, wo sich ein Betriebsbahnhof befindet, seit 1925 mit Gleisverbindung zum Straßenbahnnetz.
Wien 18, Starkfriedgasse 19. 'Haus Moller'. Erbaut von Adolf Loos. Straßenseite; 1929.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien 18, Palais Czartoryski; Parkfront: Mittelrisalit mit Säulenvorbau und Giebelrelief; 1901.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Am 15. Oktober 1938, nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, wurden Neustift am Walde sowie Salmannsdorf per Reichsgesetz von Währing abgetrennt und dem 19. Bezirk Döbling zugeschlagen. Im April 1945 wie ganz Wien von der Roten Armee erobert, befand sich der 18. Bezirk vom 1. September 1945 bis zum 27. Juli 1955 im amerikanischen Sektor Wiens (siehe: Besetztes Nachkriegsösterreich). 1973 führte eine Kontroverse um die geplante Verbauung des Sternwarteparks zum Rücktritt von Bürgermeister Felix Slavik.
Wien 18, Schulgasse; Durchblick vom Währinger Gürtel stadtauswärts; um 1905.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Vorortelinie der ÖBB, 1898 als Teil der Stadtbahn Otto Wagners eröffnet, technisch gesehen eine Gebirgsbahn die den Bezirk unter anderem mit zwei Tunneln durchquert und über Jahrzehnte dem Verfall preisgegeben war, wurde in den 1980er Jahren aufwändig saniert und weitgehend originalgetreu instand gesetzt. Eine Fassade der im Bezirk liegenden Haltestelle Gersthof musste komplett rekonstruiert werden. Schließlich konnte 1987 der fahrplanmäßige Personenverkehr nach über fünfzigjähriger Unterbrechung wieder aufgenommen werden.
Währinger Gürtel, die Ostgrenze des Gemeindebezirks.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Im Gemeindebezirk befinden sich mehrere sehenswerte Schlösser und Villen. Dazu zählen das Geymüllerschlössel, das Schloss Pötzleinsdorf mit seiner ausgedehnten Parkanlage und zahlreiche Villen im Cottageviertel. Die Währinger Kirchengebäude barocken Ursprungs sind die Ägydiuskirche in Pötzleinsdorf, die Johannes-Nepomuk-Kapelle in Gersthof und die 1934 stark erweiterte Währinger Pfarrkirche. Im Baustil des Historismus erbaut wurden die Pfarrkirche Gersthof, die Lazaristenkirche, die Lutherkirche und die Weinhauser Pfarrkirche.
Haltestelle Gersthof vor Sanierung der Vorortelinie 1979.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / TARS631
Ein bemerkenswertes Kirchengebäude der 1960er Jahre ist die Pötzleinsdorfer Pfarrkirche. Unter Denkmalschutz stehen ferner 14 Gemeindebauten aus der Zwischenkriegszeit. Das bedeutendste Museum des Bezirkes ist eine Außenstelle des Museums für angewandte Kunst im Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf. Daneben gibt es das Bezirksmuseum Währing und das Museum im Maria-Theresien-Schlössel.
Geymüllerschlössel in Pötzleinsdorf.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Gryffindor
Währing besitzt einige große Parkanlagen. Die bekanntesten sind der Pötzleinsdorfer Schlosspark, der Türkenschanzpark und der Währinger Park (ehemals Währinger Allgemeiner Friedhof). Der Währinger Park war der erste Friedhof, der in der Ersten Republik in eine Parkanlage umgewandelt wurde. Weiters sind der Währinger Schubertpark (ehemals Währinger Ortsfriedhof mit den Grabmälern von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert) und der Sternwartepark erwähnenswert.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Währing" der
WIKIPEDIA - Die freie Enzyklopädie
und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz
für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported.
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
de.wikipedia.org
Weitere Inhalte zum 18. Wiener Bezirk Währing:
 
 
 
  Die Wiener Bezirke
    Demografie Wien
    1. Innere Stadt
2. Leopoldstadt
    3. Landstraße
4. Wieden
    5. Margareten
6. Mariahilf
    7. Neubau
8. Josefstadt
    9. Alsergrund
10. Favoriten
    11. Simmering
12. Meidling
    13. Hietzing
14. Penzing
    15. Fünfhaus
16. Ottakring
    17. Hernals
18. Währing
    19. Döbling
20. Brigittenau
    21. Floridsdorf
22. Donaustadt
    23. Liesing
  Kirchen in Wien
    Stephansdom
    Virgilkapelle
    Karlskirche
    Mexikokirche
    Votivkirche
    Minoritenkirche
    Kapuzinerkirche
    Maria am Gestade
    Ruprechtskirche
    Peterskirche
    Kirche am Steinhof
    Mariahilfer Kirche
    Klosterkirche BBW
    Kirche Maria Grün
    Mormonenkirche
    Friedenspagode
    Friedhofskirche
    Zentralfriedhof Wien
  Typisch Wien
    Der Wiener Dialekt
    Der Wiener Fiaker
    Wiener Lieder
    Würstelbuden
 
 
 
 
U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
Dienstbereite Apotheken in Wien  
 
BMI-Sicherheits-App
Bundesministerium für Inneres
Polizei.AT ist die offizielle Polizei-App Österreichs. Neben brandaktuellen Nachrichten, Präventionstipps und Fahndungsausschreibungen bietet die App hilfreiche Informationen aus dem Bereich der Polizei.
 
Die App ist mit allen gängigen Betriebssystemen (ios, android und windows) kompatibel und steht in den App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung.
QR-Code für alle Betriebssysteme
 
 
 
 
Online Apotheke
Barmherzigen Brüder
Qualität bei Arzneimitteln
seit 250 Jahren
Ab sofort können Arzneimittel, Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika sowie alternativmedizinische Produkte über den Online-Apotheken-Shop der Apotheke Linz bestellt werden.
Mit der bequemen Suchfunktion auf der Internetseite können Sie rasch interessante Produkte oder Themen finden. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich telefonisch per
Hotline 0732 774 190
ausführlich, kostenlos und kompetent beraten zu lassen.
Die Online Apotheke der Barmherzigen Brüder bietet Ihnen eine große Auswahl an Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitten, alternativmedizinischen Produkten sowie Kosmetika, die Sie schnell, komfortabel und günstig 24 Stunden täglich zu sich nach Hause bestellen können.
apotheke
barmherzige-brueder.at
 
 
Grinzing
Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
Möchten Sie Ihre Bankomat-/Kreditkarte nicht nutzen, oder mehrere Karten erhalten, mit denen Sie Citybike Wien nutzen können, sind Sie bei der Citybike Card richtig, Voraussetzung dafür ist lediglich ein österreichisches Bankkonto. Sie können sich online für eine Citybike Card anmelden.
www.citybikewien.at
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube