Kampf um Wien
Vom Bombenkrieg zum Häuserkampf - April 1945
Jagdpanzer SU 100 - © Erhard Gaube - www.gaube.at
Sowjetischer Jagdpanzer SU 100 im Panzerpark des Heeresgeschichtlichen Museum.
 © Erhard Gaube - www.gaube.at
Österreich erlebt am 13. August 1943 den ersten westallierten Luftangriff des Krieges. 61 schwere Bomber der 9.USAAF greifen von ihren Stützpunkten in Nordafrika aus die Messerschmidt-Flugzeugwerke in Wiener-Neustadt an.
© HGM - Heeresgeschichtliches Museum Wien
Bombenangriff auf Wiener Neustadt. Nebelschwaden und Rauchsäulen
von Bränden und Explosionen nachdem die Bomben eingeschlagen sind.
© HGM - Heeresgeschichtliches Museum Wien
Die Einwohner zählen 181 Tote und 850 Verletzte. Die "Wiener Neustädter Flugzeugwerke" lieferten 1940 bereits ein Viertel der Gesamtproduktion der Me 109 Jagdflugzeuge, und in den in den Anlagen der ehemaligen Wiener Neustädter Lokomotivfabrik etablierten "Rax-Werken" wurden nicht nur Lokomotiventender gebaut, sondern hier ist 1943 auch mit der Montage von A-4-Raketen begonnen worden. All dies führte dazu, dass Wiener Neustadt im Zweiten Weltkrieg nahezu vollständig durch Bomben zerstört wurde: Rund 50.000 Bomben legten die Stadt in Schutt und Asche.
© HGM - Heeresgeschichtliches Museum Wien
Amerikanische Flugzeuge werfen Bomben über Österreich ab.
© HGM - Heeresgeschichtliches Museum Wien
Sonntag, 21. Jänner 1945
Luftangriffe auf Wien in den Mittagsstunden.
Dienstag, 23. Jänner 1945
Amerikanische Bomberverbände führen bei trübem Wetter in den Mittagsstunden einen Angriff auf Wien durch und werfen dabei Spreng- und Brandbomben, sowie Langzeitzünder ab. Die Bevölkerung wird aufgefordert, den Absperrvorschriften unbedingt Folge zu leisten.
Donnerstag, 1. Februar 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschäden in Wien, Donaukanal.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Nach den Bombenabwürfen des Vortages sind viele Menschen im westlichen Stadtgebiet Wiens mit Aufräumungsarbeiten und der Suche nach Verschütteten beschäftigt. - Eltern werden aufgefordert, ihren Kindern "in diesen Wochen der rasch improvisierten Reisen und überfüllten Züge" einen selbstgebastelten Ausweis aus Schnur und Karton um den Hals zu hängen.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Dianabad. Aufnahme im zerstörten Zustand
vom rechten Donau-Ufer unterhalb der gleichfalls zerstörten Schwedenbrücke.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sonntag, 4. Februar 1945
Die Namensliste der mehr als 600 durch Bombenabwürfe am 15. und 21. Jänner getöteten Menschen in Wien wird veröffentlicht.
Mittwoch, 7. Februar 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Aufblick aus der Augustinerstraße in kriegsbeschädigtem Zustand.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den Mittagsstunden wird Wien bombardiert. Es entstehen Personenverluste und Sachschaden. Getroffen werden hauptsächlich Wohnhäuser, in der Innenstadt historische Bauten und öffentliche Gebäude, unter anderem das Parlament und das Anatomische Institut.
Montag, 19. Februar 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschaden am Donaukanal: Häuserreihe teils ausgebrannt, teils Totalschaden.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wieder ein schwerer Luftangriff auf Wien, wobei vor allem Favoriten, Meidling und Hietzing betroffen sind. Auch auf Schloss und Tiergarten Schönbrunn fallen Bomben. Alle Bahngebäude Wiens sind zerstört oder schwer beschädigt. In Hütteldorf wird ein alter Weinkeller, der als Luftschutzraum dient, von Bomben getroffen. Viele Menschen sind tot.
Dienstag, 20. Februar 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschäden in Wien.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den Mittagsstunden Bomben auf Wien. - Der Luftangriff hat zur Folge, dass der Großteil Wiens vom Vormittag bis in den späten Abend, Teile der Stadt Wien auch noch weitere Tage ohne Gas und Strom sind. - Erstmals tauchen einzelne Tiefflieger über der Stadt auf, die auf alles schießen, was sich bewegt. Die deutsche Fliegerabwehr ist praktisch nicht mehr vorhanden. - Die Zeitungen melden die Programme von 120 Kinos, aber wegen Bombenschäden oder Strommangel spielt keines mehr.
Mittwoch, 21. Februar 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zerstörte deutsche Flak-Geschütze bei der Notkirche, Wagramerstraße.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wieder ein schwerer Luftangriff, bei dem außer Favoriten und Simmering neuerlich Schönbrunn sowie der 1. und der 6. Bezirk besonders betroffen sind. U.a. werden das Rathaus und die Universität schwer, das Burgtheater und die Votivkirche geringer beschädigt. Durch die Bombardements der Alliierten und die Kämpfe in Wien wurde der gesamte Prater in schwere Mitleidenschaft gezogen.
Montag, 12. März 1945
Die brennende Staatsoper - © Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Die brennende Staatsoper. 12. März 1945
© Christian Brandstätter Verlagsgesellschaft m.b.H.
Schwerster Luftangriff auf Wien. Neben den östlichen und südlichen Stadtteilen ist vor allem die Innenstadt betroffen. Die Staatsoper brennt aus, erheblich beschädigt werden auch Kunsthistorisches Museum, Burgtheater, Hofburg, Stephansdom, Volkstheater. Beiderseits des Donaukanals werden zahlreiche Gebäude zerstört, darunter das Hauptquartier der Gestapo in Wien, das ehemalige Hotel Metropol am Morzinplatz.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Albrechtsrampe und der schwer beschädigte Philipphof.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Auch der Philipphof bei der Albertina wird völlig zerstört. In seinem Luftschutzkeller, der als sehr sicher galt und deshalb auch von vielen Leuten aus der Umgebung aufgesucht wurde, starben mehr als 200 Menschen. Nur einige der meist völlig verkohlten Leichen konnten geborgen werden.
Montag, 26. März 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschäden in Wien.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Erstmals kreisen sowjetische Flugzeuge über Wien, während gleichzeitig amerikanische Verbände verschiedene Orte in Niederösterreich angreifen. Auf Wien fallen nur wenige und leichte Bomben, doch wird der längste Fliegeralarm registriert: Die Bevölkerung verbringt 5 Stunden und 20 Minuten in den Luftschutzräumen.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Blick auf eine ausgebombte, teils völlig zerstörte Häuserreihe; riesige Schutthalde.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Insgesamt erlitt Wien im März 1945 siebzehn Luftangriffe, die Bevölkerung verbrachte insgesamt mehr als 54 Stunden in den Luftschutzkellern (offizielle Alarmdauer 54 Stunden und 31 Minuten). Bei diesen Luftangriffen starben in Wien 1547 Menschen. Der Zweite Weltkrieg hinterließ massive Beschädigungen. Trotz der rund 1.800 Bombentreffer, die das Kanalnetz aufwies, brachen aber keine Epidemien aus. Bis 1950 sollte es dauern, bis auch die letzten Kriegsschäden im Kanalnetz der Stadt behoben waren.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschaden am Bundeskanzleramt: großteils zerbombter Seitenflügel;
Zahlreiche Menschen gehen über den Ballhausplatz, teils mit Regenschirmen.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bis 1945 bombardierte die am 1. 11. 1943 aufgestellte 14. US-Luftflotte zusammen mit dem 205. britischen Geschwader von Italien aus Österreich. Die schwersten Angriffe fanden im Februar und März 1945 statt. 1943-45 wurden von den Alliierten über Österreich 80.000 t Bomben abgeworfen und rund 30.000 Menschen getötet, 12.000 Gebäude und viele andere Bauwerke wurden zerstört.
Montag, 2. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Flakturm (Geschützturm)im Arenbergpark.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Flakturm (Geschützturm) mit
bombenzerstörten Transportanlagen
im Augarten 1945.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zerstörtes Funkmessgerät 64
"Mannheim 41T" des Flakleitturms
Wien 3, Arenbergpark.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die Rote Armee erreicht Baden und Preßburg. - Wien wird zum Verteidigungsbereich erklärt. Das bedeutet, dass nur mehr Kriegsrecht gilt. Alle Personen, Fahrzeuge, Einrichtungen usw. können uneingeschränkt für Kriegszwecke herangezogen werden. - Die österreichischen Freiheitskämpfer, die sich im Wehrkreiskommando XVII (Sitz im jetzigen Regierungsgebäude am Stubenring) zusammengeschlossen haben, beschließen zu handeln. Im Auftrag von Major Carl Szokoll, der diese Widerstandsgruppe leitet, fährt Oberfeldwebel Ferdinand Käs in einem Wehrmachtsauto, das der Obergefreite Reif lenkt, zur Front südlich von Wien.
Er soll versuchen, mit der Roten Armee Kontakt aufzunehmen und Vorschläge für eine möglichst schonende Eroberung Wiens zu machen. Der strategische Grundgedanke lautet, dass Wien nicht in einem Frontalangriffe von Süden, sondern nach einer Umgehung von Westen und Norden besetzt werden soll. Es stellt sich später heraus, dass dies auch das strategische Konzept der Roten Armee war.
Mittwoch, 4. April 1945
Am 4.4.1945 brachen sowjetische Truppen in den aeusseren Verteidigungsring
um Wien ein. Bild zeigt: Eine russische Angriffsspitze mit 2 aus amerikanischen
Hilfslieferungen stammenden Sherman-Tanks und dahinter einen sowjetischen
Jagdpanzer vom Typ SU 100. Kampf um Wien.
© Pressebildagentur Votava
Oberfeldwebel Käs erreicht das sowjetische Kommando in Hochwolkersdorf und kann dort ein Abkommen vereinbaren. Die Rote Armee garantiert, bei der Eroberung Wiens möglichst schonend vorzugehen, die Stadt nicht zu bombardieren und die Wasserleitung nach Wien zu schützen. Käs verspricht namens der Freiheitskämpfer, den Kampf der Roten Armee zu unterstützen. Mit Leuchtsignalen soll der Beginn der aktiven Widerstandsaktionen in Wien mit dem Vordringen der Roten Armee koordiniert werden. - Auch der einstige Staatskanzler und Parlamentspräsident Dr. Karl Renner, der in Gloggnitz gelebt hat, nimmt mit der sowjetischen Kommandantur in Hochwolkersdorf Kontakt auf. Er bittet vor allem um Schonung der Zivilbevölkerung und bietet an, bei der Wiederherstellung eines demokratischen und selbständigen Österreich zu helfen. Sein Angebot wird nach Moskau weitergeleitet und dort offenbar Stalin persönlich vorgelegt.
Donnerstag, 5. April 1945
In ganz Wien hört man jetzt schon den Kanonendonner, die Flakstellungen in der Stadt greifen in die Erdkämpfe ein. Die Rote Armee erreicht den westlichen Stadtrand, Tullnerbach, Preßbaum und der Lainzer Tiergarten werden praktisch kampflos besetzt. Das deutsche Kommando erfasst erst jetzt, dass der Hauptstoß gegen Wien nicht vom Süden erfolgt, wo starke Verteidigungsstellungen aufgebaut wurden.
Freitag, 6. April 1945
Kampf um Wien 1945 - Kampf an der Badnerbahnstrecke,
Kreuzung Triesterstrasse - Schoenbrunner Allee (Voesendorf)
© Pressebildagentur Votava
In weitem Bogen, von Simmering bis Döbling, ist Wien von der Roten Armee umschlossen. Während es in den westlichen Bezirken nur schwachen deutschen Widerstand gibt, kommt es in Favoriten und Simmering, vor allem auf dem Zentralfriedhof, zu härteren und opferreichen Kämpfen. Eine SS-Einheit kommt ins Simmeringer Gaswerk, um das Werk zu zerstören. Der Gaswerks-Arbeiter Otto Koblicek stellt sich ihnen entgegen. Er wird verprügelt, in den Bauch geschossen und sterbend ins bombenzerstörte Olympia-Kino geschleppt, wo er mit einem Genickschuss getötet wird. Inzwischen haben sowjetische Truppen das Gaswerk erreicht, die SS-Männer fliehen, das Gaswerk ist gerettet.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Abgeschossener russischer Panzer beim Augarten; im Hintergrund der Flakturm.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
An vielen Stellen Wiens versuchen SS und Soldaten, aus Pflastersteinen, Ziegeln und Holz von Bombenruinen, aber auch umgestürzten Straßenbahnwagen Barrikaden zu bauen. In den westlichen Außenbezirken werden solche Barrikaden von der Bevölkerung wieder beseitigt, SS-Leute und kampfbereite Soldaten werden von den Frauen beschimpft, an manchen Stellen mit Steinen beworfen.
Samstag, 7. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zerschossener deutscher Panzerwagen Wagramerstraße/Ecke Schüttaustraße.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
An verschiedenen Stellen, zum Beispiel bei der Spinnerin am Kreuz und beim Sandleitenhof, haben Wienerinnen und Wiener die deutschen Soldaten dazu überredet, den Kampf aufzugeben und die Barrikaden wegzuräumen. Sie haben ihnen die Waffen abgenommen und sie mit Zivilkleidung versorgt. Genaue Angaben darüber gibt es natürlich nicht, doch sprechen Zeitzeugen davon, dass es allein in Ottakring mindestens 500, vielleicht sogar 3.000 Männer waren, die auf diese Weise aus dem Krieg gerettet wurden.
Sonntag, 8. April 1945
Vor der Rossauerkaserne ein getarntes Raupenfahrzeug der Artillerie, Soldaten mit
Panzerfaeusten eines der deutschen Alarmbataillone im Kampf um Wien Wien 1945.
© Pressebildagentur Votava
Die Rote Armee erreicht in voller Breite den Gürtel. Dort gibt es kurzfristig heftige Kämpfe. Wehrmacht, SS und Volkssturm (fast ausschließlich Vierzehn- bis Sechzehnjährige, denn die zum Volkssturm einberufenen alten Männer sind fast alle untergetaucht) haben Eckhäuser in Kampfstellungen umgewandelt, die Bewohner in die Keller der Nachbarhäuser umgesiedelt.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Brennender Stephansdom.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auch Stadtbahnstationen werden als Festungen benützt. In allen Wiener Bezirken gibt es Brände, aber keine Feuerwehr und vielfach auch kein Löschwasser. Der Stephansdom beginnt an mehreren Stellen zu brennen, vermutlich durch Funkenflug von den brennenden Häusern der Umgebung.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Stephansdom als Ruine; Direkter Blick von oben auf das deckenlose Kirchenschiff.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zivilisten löschen, oft unter Lebensgefahr, diese vorerst kleinen Brände, doch entstehen immer wieder neue Brandherde. Eine Wehrmachtseinheit will das Allgemeine Krankenhaus als Stützpunkt benützen. Ärzte und Schwestern unter Führung von Prof. Schönbauer können die Soldaten unter Hinweis auf die vielen Verwundeten im Spital von diesem Plan abhalten. Auch die Kinderübernahmestelle im 9. Bezirk wird von der Wehrmacht als Kampfstellung beansprucht, doch glauben die Offiziere den - unwahren - Behauptungen, dass die Anlage voller Kinder mit schwer ansteckenden Krankheiten sei und ziehen deshalb weiter.
Montag, 9. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Zerstörter Panzer vor dem Eingang in den Augarten.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die deutschen Truppen räumen, bis auf einzelne kleine Kampfgruppen, fluchtartig die Bezirke zwischen Gürtel und Donaukanal. Die sowjetischen Truppen rücken nur sehr langsam und vorsichtig nach, weil sie Hinterhalte befürchten. Haus um Haus wird überprüft. Noch viele Jahre später sieht man an Hausfassaden in zyrillischer Schrift die Worte "Kwartal prowiereno" (Häuserblock überprüft). Bei diesen Überprüfungen kommt es zu ersten Vergewaltigungen und Plünderungen durch sowjetische Soldaten.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Ein sowjetischer Panzer amerikanischer Fertigung, ein Sherman M4, zwischen dem
Kunsthistorischen Museum und dem Naturhistorischen Museum in Wien. ;1945
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Bereich zwischen Gürtel und Donaukanal wird nun von beiden Seiten beschossen. Viele Wohnhäuser werden durch Granattreffer beschädigt, viele Wohnungen zerstört. Neue Brände werden durch die Beschießung ausgelöst. Der Stephansdom wird mehrmals von Granaten getroffen, vor allem von deutschen Granaten, die aus dem Raum Floridsdorf abgefeuert wurden; aus den kleinen Einzelbränden im Dom wird ein Großbrand. In Flammen stehen auch der Naschmarkt, das Parlament, das Burgtheater und viele Gebäude entlang der Zweierlinie.
Dienstag, 10. April 1945
Die Brücken über den Donaukanal werden von der deutschen Wehrmacht gesprengt, als letzte um 4 Uhr früh die Aspernbrücke, wobei die Urania und die Rettungszentrale beschädigt werden. Die sowjetischen Truppen erreichen den Donaukanal, sie besetzen die Freudenau und das Lusthaus sowie Vösendorf, Neulengbach, Gänserndorf und Deutsch-Wagram.
Mittwoch, 11. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Kriegsschäden im Wiener Prater.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Auf dem Messegelände kommt es zu schweren, für beide Seiten verlustreichen Kämpfen. Der Wurstelprater steht in Flammen. Auch in der übrigen Stadt gibt es viele Brände, vor allem durch den Artilleriebeschuss von beiden Seiten. - Zivilisten und Soldaten beteiligen sich an Plünderungen, wobei vor allem Lebensmittel gesucht werden. An diesem Tag wird der Naschmarkt völlig ausgeplündert, wobei viele Marktstände, die den Krieg bis dahin unbeschädigt überstanden hatten, zerstört werden. Es gibt zahlreiche Verletzte als Folge der Auseinandersetzungen um die Lebensmittel - aber keine Polizei und keine Rettung.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Vom Rathausplatz dringen Soldaten der Roten Armee Richtung Votivkirche vor.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
In den Straßen liegen viele Pferdekadaver, vor allem von Pferden der Roten Armee. Zivilisten holen sich das Fleisch von den Kadavern. - In den frühen Morgenstunden des 11. April setzen Rotarmisten an einigen Stellen über den Donaukanal und bilden Brückenköpfe. Nach Einbruch der Dunkelheit wird am Abend der Donaukanal in breiter Front übersetzt, Panzer und Infanterie besetzen noch in der Nacht des Großteil des 2. und 20. Bezirkes.
Donnerstag, 12. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sowjetrussische Infanterie mit Panzerunterstützung. Blick gegen den Messepalast.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die deutschen Truppen werden vom Donaukanal zurückgedrängt und halten abends am rechten Donauufer nur mehr den Bereich zwischen Friedrich-Engels-Platz und Nordwestbahnhof. Die Sprengung der Reichsbrücke wird befohlen.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Russische Soldaten beim beschädigten Fundament des Maria-Theresia-Denkmals.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Als Folge dieses Befehls kommt es um die Brücke zu nicht mehr völlig rekonstruierbaren Geschehnissen. Offenbar wurden die vorbereiteten Sprengladungen von Widerstandskämpfern beseitigt. Als daraufhin neuerlich Sprengladungen angebracht wurden, sind auch diese im Schutze der Dunkelheit unschädlich gemacht worden.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sowjetische Soldaten vor dem Maria Theresia Denkmal in Wien.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 In der Nacht zum 13. April wurde von Booten der sowjetischen Donauflotte aus die Brücke besetzt. So blieb die Reichsbrücke als einzige Donaubrücke zwischen Linz und Budapest erhalten. Sie war für die Versorgung Wiens und den Beginn des Wiederaufbaus von gar nicht zu überschätzender Bedeutung.
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sowjetrussische Infanterie mit Panzerunterstützung. Stoßrichtung Burgring;
Blick gegen die Nordost-Ecke des Naturhistorischen Museums.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Von Floridsdorf aus beschoss deutsche Artillerie die Bezirke zwischen Donaukanal und Gürtel. Dabei wurde auch der Stephansdom mehrmals getroffen, um etwa 10 Uhr kommt es dadurch zum Großbrand. Binnen kurzer Zeit steht der mächtige Dachstuhl in Flammen. Am Nachmittag beginnt der Glockenstuhl des Hauptturms zu brennen, in der Gluthitze zerspringt die Pummerin.
Freitag, 13. April 1945
Sowjetsoldaten © Pressebildagentur Votava
Sowjetische Soldaten auf dem Dach der Neuen Burg - April 1945.
© Pressebildagentur Votava
Am 13. April nahmen die Truppen der 2. Ukrainischen Front nach heftigen Kämpfen die Hauptstadt Österreichs, Wien, einen strategisch wichtigen Verteidigungsknotenpunkt der Deutschen, der den Weg nach Süddeutschland versperrte. In den Kämpfen um die Anmarschwege nach Wien und um Wien selbst zerschlugen die Truppen der Front vom 16. März bis 13. April elf deutsche Panzerdivisionen, darunter die 6. SS-Panzerarmee, nahmen über 130.000 Soldaten und Offiziere gefangen, vernichteten bzw. erbeuteten 1.345 Panzer und Sturmgeschütze, 2.250 Feldgeschütze sowie viel sonstiges Kriegsgerät. Auf Befehl des Obersten Befehlhabers der Roten Armee, Marschall der Sowjetunion J. Stalin, grüßte Moskau die heldenhaften Truppen der 3. Ukrainischen Front, die Wien genommen haben, mit einem Salut von 24 Salven aus 324 Geschützen." In einem deutschsprachigen Kommentar von Radio Moskau heißt es: "Die Bevölkerung Wiens und anderer Teile Österreichs hat der Roten Armee Unterstützung gewährt und die Deutschen daran gehindert, die Kämpfe zum Stehen zu bringen... Sie haben die Ehre der österreichischen Nation gerettet."
Samstag, 14. April 1945
In Wien wüten nach wie vor zahlreiche Brände. In manchen Bezirksteilen ist nun auch die Wasserversorgung ausgefallen. Viele Menschen irren oft stundenlang mit Kübeln umher, bis sie Wasser bekommen
Sonntag, 15. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sowjetische Truppen auf der Ringstraße, im Hintergrund das Parlamentsgebäude.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Passanten werden auch zu anderen mehrstündigen Arbeitseinsätzen gezwungen, vor allem zur Freilegung von Verkehrswegen. Die meisten Straßen und Gassen sind nämlich wegen der Berge von Schutt und Trümmern kaum passierbar. - Die letzten Vorratslager werden geplündert, u.a. die Großkaufhäuser in der Mariahilfer Straße und die Firma Ankerbrot, wo zwei Millionen Kilogramm Mehl und 80.000 Kilogramm Salz gelagert waren. Es kommt wieder zu Kämpfen zwischen den Plünderern mit Toten und Verletzten. Im Ankerbrot-Lager waten die Menschen knöcheltief durch Mehl. - In den Bezirken wird Hilfspolizei gebildet, gekennzeichnet durch rotweißrote Armbinden mit Stempeln in deutscher und russischer Sprache.
Samstag, 21. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Bombenschäden in Wien, Donaukanal.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Russische Pioniere beginnen, zum Teil mit Unterstützung österreichischer Arbeiter, provisorische Übergänge über den Donaukanal zu bauen. Die Friedensbrücke, die Marienbrücke und die Augartenbrücke sind noch im April wieder benützbar. Über die in der Donau liegenden Trümmer der Floridsdorfer Brücke wird ein hölzener Fußgängersteg gebaut. - Vereinzelte deutsche Flugzeuge fliegen in den Nächten über Wien und werfen einige Bomben auf Währing und Döbling, die jedoch nur geringe Schäden verursachen.
Dienstag, 24. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Über Gräber abgestürztes Flugzeug am Grinzinger Friedhof.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Der Großteil Wiens ist wieder mit Wasser und stundenweise mit Strom versorgt. Es gibt jedoch keine Lebensmittelversorgung. Vor allem alte und gebrechliche Menschen, die sich nicht an den Plünderungen der Lebensmittellager beteiligen konnten, haben nichts mehr zu essen. Menschen sterben am Hunger. - Im Apollo gibt es die ersten Kinovorstellungen im neuen Österreich. Gezeigt wird der russische Spielfilm "Iwan der Schreckliche". - Die meisten Apotheken öffnen wieder. Es gibt noch Vorräte verschiedener Medikamente.
Freitag, 27. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Frauen bei Aufräumungsarbeiten in Wien.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Unter strenger Geheimhaltung werden in der Hietzinger Blaimscheinvilla die Regierungsverhandlungen, von denen die Bevölkerung nicht einmal gerüchteweise hört, abgeschlossen. Die Forderung der Kommunisten nach zwei Schlüsselministerien (Inneres und Unterricht) musste akzeptiert werden. Ihre weitere Forderung nach einem stellvertretenden Regierungschef umgeht Renner.
Sonntag, 29. April 1945
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die provisorische österreichische Bundesregierung. Händeschütteln
Renner - Blagodatow vor dem Parlament, rechts neben Renner Bürgermeister Körner.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Im Roten Salon des Rathauses versammeln sich um 10 Uhr die Provisorische Stadtregierung, die Provisorische Stadtverwaltung, die Vertreter der 26 Wiener Bezirke und die Spitzen der sowjetischen Stadtkommandantur. Bürgermeister Körner hält eine Begrüßungsansprache, Staatskanzler Renner dankt. Dann gehen alle vom Rathaus zum Parlament. Viele tausende Menschen bilden ein Spalier, die Ringstraße ist voll Menschen. Kein Radio, keine Zeitung, kein Plakat hat diese Kundgebung angekündigt, nur durch den "Mundfunk" haben die Wienerinnen und Wiener davon erfahren. Eine russische Militärkapelle spielt Wiener Musik. Lauter Jubel braust auf, als die Politiker die Parlamentsrampe betreten. General Blagodatow übergibt mit einer kurzen Rede das Parlament, das bis dahin von der Besatzungsmacht beschlagnahmt war, an die neue Regierung. Renner dankt ihm und verkündet die Wiederherstellung der demokratischen Republik Österreich.
(Text auszugsweise: Websercice der Stadt Wien - www.wien.gv.at)
Der Bombenkrieg und die Folgen
Wien 1945 © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Geborgene Bombenblindgänger in Wien im Sommer 1945.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Sprengbomben werden nahezu nur bei Bauarbeiten aufgefunden, da sie bis zu 5 m in das Erdreich eindringen. Für die Beurteilung, welche Maßnahmen einzuleiten sind, ist eine Ermittlung der Länge und des Durchmessers erforderlich. Diese Daten sind sofort dem Entminungsdienst zu übermitteln. Bomben müssen vor Ort durch Fachbeamte des Entminungsdienstes entschärft werden
Flammstrahlbomben und Phosphorbrandbomben werden meist bei Bauarbeiten gefunden. Bei undichten Phosphorbrandbomben beginnt der Phosphor zu reagieren, wenn Luftsauerstoff hinzutritt (Rauchentwicklung, gesundheitsschädigende Dämpfe). Hierbei muss die Bombe sofort mit Erde abgedeckt werden, um eine weitere Sauerstoffzufuhr zu unterbinden. Ist die Bombe mit Erde abgedeckt, besteht keine weitere unmittelbare Gefahr. Brennt eine Phosphorbrandbombe hell, ist sofort das Gelände zu räumen, weil eine Zerlegeladung die Bombenhülle aufreißt und die Brandmasse bis zu 50 m Entfernung verteilen kann.
Fliegerbombe - © E. Gaube, Citype
Fliegerbombe - Artefakte des Entminungsdienstes anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Durch die Bearbeitung von 1.288 Fund- bzw. Wahrnehmungsmeldungen wurden zur Verbesserung der Sicherheitsverhältnisse in Österreich von den 16 Bediensteten des Entminungsdienstes im Jahre 1998 insgesamt 97.233 kg sprengkräftige Kriegsrelikte von Baustellen der Industrie, der öffentlichen und privaten Hand, von land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsflächen sowie im Hochgebirge als auch aus Gewässern unter teils schwierigen Bedingungen geborgen und vernichtet.
US Amerikanische Fliegerbombe - © Erhard Gaube - www.gaube.at
US Amerikanische Fliegerbombe im Heeresgeschichtlichen Museum
© Erhard Gaube - www.gaube.at
In der ausgewiesenen Gesamtmenge ist u.a. die besonders gefahrvolle Entschärfung von 87 Stück Fliegerbombenblindgängern enthalten. Das Gesamtgewicht der seit dem Jahre 1945 geborgenen und vernichteten Kriegsmunition hat sich bis 31.12.1998 auf 25,246.740 kg, die Anzahl der Fliegerbombenblindgänger auf 20.301 Stück erhöht. Weiters wurden im Berichtsjahr minen- bzw. munitionsbelastete Geländebereiche im Ausmaß von 163.010m2 abgesucht. Seit Kriegsende bis 1999 konnten insgesamt 56,251.440m2 Gelände zur Nutzung freigegeben werden.
Seemine - © E. Gaube, Citype
Seemine - Artefakte des Entminungsdienstes anläßlich der Veranstaltung
"Wiener Sicherheitsfest am Rathausplatz" 2009
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Vom 1. Jänner bis 31. Dezember 2000 musste sprengkräftige Kriegsmunition im Gewicht von insgesamt 63.683 kg einzeln geborgen, untersucht und vernichtet werden.
Im Berichtsjahr waren zahlreiche schwierige Munitionsbergungen von Baustellen der Industrie, der öffentlichen und privaten Hand, von Land- und forstwirtschaftlichen Nutzungsflächen, im Hochgebirge sowie aus Gewässern durchzuführen. In der ausgewiesenen Gesamtmenge ist u. a. die besonders gefahrvolle Entschärfung und Beseitigung von 42 Bombenblindgängern verschiedener Art, Herkunft und Kaliber. Bei der Bergung einer 250-Kilo-Fliegerbombe ist am 16. Juli 2003 im Salzburger Stadtteil Schallmoos das Kriegsrelikt explodiert. Zwei Mitarbeiter des Entminungsdienstes wurden getötet, ein Dritter erlitt schwerste Verletzungen. Seit der Einrichtung des Entminungsdienstes im Innenministerium im Jahr 1946 sind 19 Kollegen bei Explosionen von Minen und Granaten ums Leben gekommen; der letzte tödliche Unfall vor dem tragischen Unglück in Salzburg geschah im Jahr 1952.
(auszugsweise Bundesministerium für Inneres - Entminungsdienst)
 
 
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ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Klostergeschichten.at
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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