Wiener Bahnhöfe
Westbahnhof - Südbahnhof - Bahnhof Wien Mitte
Wiener Westbahnhof.
Dampfwolke umhüllt Reisende und Bahnpersonal am Bahnsteig; um 1950.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wie in allen Großstädten hatten und haben auch in Wien die großen Bahnhöfe prägende Bedeutung für die Stadt und deren Bewohner. Im späten 19. Jahrhundert wurden die Großbahnhöfe zu monumentalen Zeichen großstädtischer Dynamik, doch keiner der imposanten Gründerzeit-Bauten hat in Wien überlebt. Heutzutage kaum bewusst ist, dass Wien einst sechs Fernbahnhöfe hatte: Nordbahnhof, Südbahnhof, Ostbahnhof, Westbahnhof, Nordwestbahnhof und Kaiser-Franz-Josef-Bahnhof. Allesamt waren Kopfbahnhöfe, was die Bedeutung und das Selbstverständnis der Hauptstadt als Zentrum der Monarchie und Mitteleuropas unterstreicht.
Zweckbauten hinter Prunkfassaden
Südbahnhof - © Wienmuseum
Bild: Kassenhalle des 1873 eröffneten zweiten Südbahnhofs,
einem Prachtbau im neoklassizistischen Ringstraßenstil.
© Wienmuseum
Wie in London oder Paris waren auch in Wien die Fernbahnhöfe ausschließlich Kopfbahnhöfe, die in alle Himmelsrichtungen wiesen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie als Monumentalbauten errichtet, architektonische Symbole für Technikgläubigkeit, Wohlstand und Internationalisierung. Sämtliche Bahnhöfe der Gründerzeit sind im 20. Jahrhundert aus dem Stadtbild verschwunden, wie die Ausstellung zeigt. So etwa auch der prunkvolle Nordbahnhof, ein Historismusmix aus Ritterburg und Byzanz, der erst Anfang der sechziger Jahre abgerissen wurde. Er war kriegsbeschädigt und angesichts der dichten Grenzen zum „Ostblock“ hin zu groß dimensioniert. Mit der Weitläufigkeit und dem Prunk der alten Bahnhöfe verschwand auch ihr Image als Orte des mondänen Reisens. Diesen Part übernahmen nach 1945 die Flughäfen. Heute werden Wiens Bahnhöfe meist als Zweckbauten ohne besonderen Charme wahrgenommen.
Südbahnflair und Westbahn-Sommerfrische
Die Fernbahnhöfe standen stets auch für zeittypische Reise- und Ausflugziele. Via Nordbahnhof gelangte man nach Böhmen auf Kur, die Südbahn führte den Ausflügler an den Semmering und den mondänen Urlauber an die Riviera. Mit der Weststrecke verband man die Sommerfrische im Salzkammergut. Ferne Städte wurden zu Nachbarn, die Bahnhöfe beschleunigten das Leben und veränderten den Rhythmus des städtischen Lebens. Und es entstanden „mental maps“, die sich im Lauf der Zeit stark verändern konnten, so zum Beispiel nach 1945, als Österreich vom Osten plötzlich abgeschnitten war. Wie stark die Errichtung von Bahnhöfen die Entwicklung der Stadt beeinflusst hat, zeigen die Bezirke Favoriten und Leopoldstadt. Favoriten wuchs erst mit der Bahn zu einem Arbeiter- und Industriebezirk. Den zweiten Bezirk prägte die Zuwanderung aus den nordöstlichen Teilen der Monarchie und die Etablierung von Unterhaltungsangeboten rund um den Nordbahnhof. Bahnhöfe wurden auch Verkehrsknotenpunkte für den innerstädtischen Verkehr, man erreichte sie einst mit Fiaker, später dann mit Taxi oder Tram. Nicht immer war der Weg zum Bahnhof ein einfacher, wie ein Karl Kraus-Zitat beweist: „Nach Ägypten wär´s nicht so weit. Aber bis man zum Südbahnhof kommt...“ Auch politische Geschichte spiegelt sich in der Geschichte von Wiens Bahnhöfen. 1848 fanden Kämpfe in und rund um die Bahnhöfe statt, der Bahn kam bei der Niederschlagung schließlich große Bedeutung zu. Ein tragisches Kapitel aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts sind die Deportationen von Opfern des NS-Terrors, die vor allem vom Aspanger Bahnhof aus in die Vernichtungslager gebracht wurden. Nach 1945 waren es Bilder der Heimkehrer aus der russischen Kriegsgefangenschaft, die den Bahnhof als Schauplatz menschlicher Schicksale zeigten.
Ein Mikrokosmos der Menschen
Ansichtskarte mit Nordbahnhof  © Wienmuseum
Bild: Ansichtskarte mit Nordbahnhof  © Wienmuseum
Der Fokus auf den „Menschen am Bahnhof“ zieht sich durch die gesamte Ausstellung. Nicht nur Reisende spielen hier eine Rolle. Dienstmänner, Gleisarbeiter, Kellner im Bahnhofsrestaurant oder Verkäuferinnen an den Fahrkartenschalter gehören ebenso dazu. Pendler erleben den Ort der täglichen Ankunft und Abfahrt anders als der Rucksacktourist, der zum ersten Mal in Wien angekommen ist. Soziale Randgruppen – Obdachlose, Prostituierte – prägten und prägen die Gegend um den Bahnhof. Sie alle machen den „Mikrokosmos Bahnhof“ aus, einen emotional höchst aufgeladenen Brennpunkt städtischen Lebens.
Der Wiener Westbahnhof
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Aussenansicht Wiener Westbahnhof. 1960.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der Westbahnhof in Wien bildet als Kopfbahnhof den Ausgangspunkt der Westbahn. Der Bahnhof wurde am 15. Dezember 1858 anlässlich der Inbetriebnahme der „k.k. priv. Kaiserin Elisabeth-Bahn“ von Wien Westbahnhof über Linz Hauptbahnhof nach Linz Südbahnhof feierlich eröffnet. Die derzeitige, unter Denkmalschutz stehende, 1951 eröffnete Bahnhofshalle wurde am 21. Dezember 2010 nach zwei Jahren Renovierung wieder zugänglich. Darunter wurde im Herbst 2011 ein unterirdisches Einkaufszentrum fertiggestellt, das sich BahnhofCity Wien West nennt. Die Halle ist zu beiden Seiten von höheren neuen Gebäuden umgeben, in denen u. a. ein Hotel untergebracht ist. 2012 gewann der Bahnhof die Wahl zum schönsten Bahnhof Österreichs.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Wiener Westbahnhof von den Gleisen und Bahnsteigen gesehen. 2013.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der Westbahnhof liegt im 15. Wiener Gemeindebezirk, Rudolfsheim-Fünfhaus, an der innerstädtischen, sechs- bis achtspurigen Verkehrsachse Gürtel (Neubaugürtel) und ist mit zwei U-Bahn-Linien (U3, U6) und den Straßenbahnlinien 5, 6, 9, 18, 52 und 58 erreichbar. Die nahe der Südseite des Gebäudes in West-Ost-Richtung verlaufende Mariahilfer Straße stellt wie die U3 eine direkte Verbindung ins Stadtzentrum her.
Der Wiener Westbahnhof 1858 bis 1949
Der Westbahnhof um 1912.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der mit der Westbahn – ursprünglich: k.k. privilegierte Kaiserin-Elisabeth-Bahn – im Jahr 1858 eröffnete Kaiserin-Elisabeth-Bahnhof wurde vom Bahnarchitekten Moritz Löhr entworfen. Bei seiner Eröffnung lag der Westbahnhof außerhalb der Stadt Wien und des sie umgebenden Linienwalls. Ab 1873 wurde die Gürtelstraße, bald nur Gürtel genannt, parallel zur Stirnseite des Bahnhofs gebaut; der damalige Bahnhof zeigte vom Gürtel aus nur seine Schmalseite, nicht das repräsentative Eingangsportal. 1892 wurden die so genannten Vororte, unter anderem das Bahnhofsareal, eingemeindet. Ab 1894 wurde der Linienwall abgetragen. Seit 1897 verkehrt die erste elektrische Straßenbahnlinie Wiens, seit 1907 (bis heute) Linie 5 oder 5er genannt, vom Westbahnhof zum Nordbahnhof, dem damals wichtigsten Bahnhof Wiens.
Westbahnhof 1862, Gemälde von Franz Xaver Sandmann
Bild: © Wien.gv.at
Der Bahnhof umfasste vier in historisierendem Baustil errichtete Bauteile. Die Bahnhofshalle war ursprünglich 104 m lang und 27,2 m breit. Sie wurde durch ein eisernes Zeltdach mit Trägern gedeckt und bot Platz für vier Gleise. Ausgeprägte Zungenbahnsteige waren zunächst nicht vorhanden. Die Ausfahrt aus der Halle war von zwei Türmen flankiert. Im Osten schloss ein zweistöckiges Verwaltungsgebäude die Gleisanlage gegen den Gürtel hin ab.
Der Wiener Westbahnhof seit 1949
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Neubau Wiederaufbau Wiener Westbahnhof 1950
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Für den Neubau hatte die Generaldirektion der ÖBB mit dem Wiener Stadtbauamt und der Österreichischen Post- und Telegraphenverwaltung einen Wettbewerb ausgeschrieben: Die Beurteilung der Entwürfe erfolgte vom Standpunkt des Gesamteindruckes, des funktionellen Charakters, der städtebaulichen Lösung, der architektonischen Gestaltung und der Konstruktionen. Die Teilnehmer an diesem Wettbewerb hatten sich unter anderem auch mit der Verbindung zur Stadtbahn und zum Westbahnhofbunker zu beschäftigen. (Rathauskorrespondenz, 2. Juni 1949). Eingelangt waren 55 Entwürfe, dreizehn davon kamen in die engste Auswahl.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Strassenansicht vor dem Westbahnhof " Guertel "
mit Strassenaufschrift "Achtung keine Rennbahn". 1954.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Da sich das Preisgericht auch nach mehrmaligen eingehenden Prüfungen der Entwürfe zu keinem ersten Preis entscheiden konnte, wurde ein zweiter Preis vergeben: Der von der Arbeitsgemeinschaft Architekt Dipl.-Ing. Robert Hartinger, Architekt Dipl.-Ing. Sepp Wöhnhart, Dipl.-Ing. Franz Xaver Schlarbaum eingereichte Entwurf zum Neubau des Westbahnhofs wurde von 1949 bis 1954 realisiert und konnte bereits am 24. November 1951 teileröffnet werden.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Wiener Westbahnhof - Aussenansicht. 2002.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Da an den Seiten nur schmale Verwaltungstrakte errichtet wurden, war Raum für insgesamt elf Gleise vorhanden, die durch überdachte Zungenbahnsteige erschlossen werden. Zentraler Bereich ist die große, vom Gürtel (seit 21. Juni 1958: Europaplatz) her zu betretende Bahnhofshalle, die in eine untere und eine über zwei Stiegen- und Rolltreppenanlagen zu erreichende obere Ebene geteilt ist. Die Halle wird durch hohe Fenster belichtet, die in die Fassade nach Osten und nach Westen (dort oberhalb der Überdachungen der Bahnsteige) eingebaut sind. Unter der oberen Halle, zugänglich von der unteren Halle, waren bis 2008 die Fahrkartenschalter angeordnet. An der zum Gürtel (Europaplatz) hin gelegenen Außenseite bot ein Vordach Schutz vor schlechtem Wetter beim Aus- und Einsteigen in Autos und Taxis.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Grosse Halle - Innenansicht. 2002.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Nachträglich wurde in der unteren Halle ein Pavillon errichtet, der ein Servicezentrum für Buchungen, Hotelreservierungen und anderes beherbergte. An der Nordseite des Bahnhofs wurde in den 1980er Jahren ein (inzwischen abgerissenes) Parkhaus angeschlossen. Das Aufnahmsgebäude mit seiner Fachwerkdachkonstruktion steht unter Denkmalschutz. Im Zuge der Errichtung der U-Bahnlinie U3 entstand um 1993 im südlichen Bereich der Halle eine große Stahl-Glas-Konstruktion, in der in mehreren Ebenen Teile des Bahnhofsrestaurants und ein Café untergebracht waren. Von der unteren Ebene der Halle war das unterirdische Verbindungsgeschoß zu den U-Bahn-Stationen von U3 und U6 erreichbar.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Übersicht Europaplatz und Westbahnhof. 1975.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
In beiden Ebenen der Bahnhofshalle waren bis zum Sommer 2008 verschiedene Geschäfte, wie ein Supermarkt, eine Bäckerei, Trafiken, ein Internetcafé, ein Postamt, ein Kopierladen, Imbissstuben, ein Blumenladen, ein Friseur und weitere Geschäfte untergebracht; die Polizeiinspektion wurde 2006 wegen Unbenützbarkeit gesperrt und in den in der Felberstraße liegenden Teil des Westbahnhofs verlegt.
Umbau 2008–2011
Bahnhof City Wien West.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Sven Gross-Selbeck
Im Februar 2011 begann die Sanierung der Bahnsteige. Sie umfasste unter anderem die Erhöhung der Bahnsteigkanten auf die in Österreich gängige Höhe von 55 cm, die Sanierung der Bahnsteigdächer sowie die Erneuerung der Ausstattung und Beleuchtung. Links und rechts der unter Denkmalschutz stehenden historischen Bahnhofshalle wurden achtgeschoßige Bauten an den Ecken zur äußeren Mariahilfer Straße und zur Felberstraße errichtet, die nicht für Bahnzwecke verwendet werden. Hier werden Büros, Dienstleistungsbetriebe und Ecke Felberstraße ein preisgünstiges Zwei-Sterne-Kettenhotel untergebracht. Unter die Bahnhofshalle wurde auf drei Ebenen ein Einkaufszentrum mit 90 Geschäften auf 17.000 Quadratmeter gebaut. Die Neubau- und Umbauarbeiten kosteten etwa 200 Millionen Euro, sind eine öffentlich-private Partnerschaft und wurden 2011 beendet. Die Eröffnung der Bahnhofscity Wien West ("BCWW") erfolgte am 23. November 2011. Im April 2012 übersiedelte die Polizei in die neue Inspektion von der Felberstraße auf den Europaplatz.
www.bahnhofcitywienwest.at
Der Wiener Südbahnhof
 © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der dritte Wiener Südbahnhof entstand 1955-61
nach den Plaenen von H. Hrdlicka Aussenansicht. 1962.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
1873 wurde ein neuer "Süd-Bahnhof" an der Stelle des Gloggnitzer Bahnhofs nach den Plänen von Wilhelm von Flattich - rechtzeitig zur Wiener Weltausstellung - vollendet.   Damals tauchten die Ideen des Zentralbahnhofs auf, die auf die zentrale Bedeutung innerhalb der Monarchie, nicht jedoch auf die Funktion zurückzuführen waren. Der Ostbahnhof entstand nach den Plänen von A. Schumann an der Stelle des früheren Raaber Bahnhofs in den Jahren 1867-70. 1910 wurde der Bahnhof "Wien-Centralbahnhof" in "Wien Staatsbahnhof" und 1914 in "Wien Ostbahnhof" umbenannt. Im Zweiten Weltkrieg wurden diese Bahnhöfe (Süd- und Ostbahnhof) weitgehend zerstört. Der dritte Wiener Südbahnhof entstand 1955-61 nach den Plänen von H. Hrdlicka, als Endpunkt der Ost und der Südbahn. Die Funktionalität des Betrieblichen möchte perfekt sein, jedoch die repräsentative Eleganz der Gründerzeit ist dabei verloren gegangen. Die nächste Phase der Entwicklung des Südbahnhofs betrifft die Errichtung des Bahnhofs Wien in den kommenden Jahren. Dieser sollte die Relationen Berlin-Prag-Wien-Italien (Nord-Süd), Budapest-Wien-Italien (Ost-Süd) und Deutschland/Schweiz-Wien-Budapest (West-Ost) betreuen. Als Siegerprojekt wurde 1995 nach einem Expertenverfahren das Projekt Theo Hotz gekürt, das in drei Bauetappen bis zum Jahr 2015 abgeschlossen werden soll.
Der 1. Südbahnhof 1841 / 1845:
Südbahnhof und Raaber Bahnhof
© Verlag Christian Brandstätter
© Verlag Christian Brandstätter
Das Aufnahmsgebäude des ersten Südbahnhofs war im typischen klassizistischen Baustil gehalten, der um 1840 für öffentliche Gebäude üblich war. Eingang und Ausgang befanden sich an der Stirnseite des Gebäudes, dem heutigen Schweizer Garten zugewandt. Der Bahnhof lag damals deutlich näher am heutigen Südtiroler Platz als zuletzt. Von einer Eingangs- und Kassenhalle (Vestibül) gelangte man über eine Stiege in die Bahnsteighalle im ersten Stock. Diese war die erste in Wien, bot vier Gleisen Platz, hatte zur Beleuchtung beidseitig große Bogenfenster und war von einer mit Eisenbändern verstärkten Konstruktion aus mächtigen Holzbalken überdeckt. Die Spannweite der Deckenkonstruktion betrug 23 Meter, über der Ausfahrt spannte sich ein gemauerter Doppelbogen.

In dieser Form bestand der Südbahnhof bis 1869. Über den Vorplatz wurde vor 1857 das Gleis der Verbindungsbahn Richtung Hauptzollamt (heute Bahnhof Wien Mitte) gelegt, das quer durch das Areal des heutigen Schweizer Gartens lief und zwischen dem erwähnten Wohngebäude und dem Südbahnhof hindurch ansteigend etwas vor dem Südtiroler Platz in die Südbahn mündete.
Der 2. Südbahnhof 1874:
Die Kassenhalle des Wiener Südbahnhofs um 1900.
© Wien Museum
Das neue Gebäude wurde mit Seitentrakten rund dreimal so breit wie das alte, die Halle erreichte nun eine Spannweite von 35,7 m, die zweitgrößte in Wien, was für fünf, später sechs Gleise mit relativ schmalen Seiten- und Zungenbahnsteigen ausreichte. Vor dem Hallenportal lag später südseitig noch ein kurzes siebentes Gleis für Nahverkehrszüge (eigentlich lagen dort vier Gleise, nur eines hatte aber ein eigenes Ausfahrsignal und scheint regelmäßig von Zügen benutzt worden zu sein). Die Kürze der Bahnsteiggleise muss sich in späteren Jahren deutlich nachteilig bemerkbar gemacht haben. Das Gebäude wurde im Stil der Neorenaissance ausgeführt und war im Vergleich zum Nordbahnhof weniger verspielt und auf klarere Linien ausgerichtet.
Bahnhofshalle. circa 1874
© Wien Museum
Der zweite Südbahnhof war insgesamt, was technische Funktionalität und architektonische Gestaltung betrifft, eines der wertvollsten Stücke österreichischer Eisenbahnarchitektur der Gründerzeit. Man betrat ihn wie den alten Gloggnitzer Bahnhof vom Vorplatz („Ghega-Platz“), den man sich an Stelle der Kassenhalle des dritten Südbahnhofs zu denken hat. An eine fünf großzügige Fensterachsen breite Kassenhalle, die durch Oberlichte im Dach Licht erhielt, schloss eine prunkvolle Stiege an, die sich auf halber Höhe teilte. Über sie gelangte man in die Bahnsteighalle und zu zahlreichen Nebenräumen (z. B. Restaurant südseitig, Hofwarteräume nordseitig).
© Verlag Christian Brandstätter
"Auf dem Wiener Südbahnhof"
Xylographie v. V. Katzler. 1877
© Verlag Christian Brandstätter
Der zweite Südbahnhof überstand den Zweiten Weltkrieg im Gegensatz zu verbreiteten Legenden, die alle Wiener Bahnhöfe pauschal mit dem Verdikt „im Krieg zerstört“ belegen, relativ glimpflich. Die Anlagen wurden von einigen Bomben getroffen, bei den Kämpfen im April 1945 gingen vor allem Glasflächen in großem Umfang zu Bruch. Die Bausubstanz und insbesondere die stählerne Dachkonstruktion blieben, wie Fotos belegen, strukturell unbeschädigt, die Schäden wurden behoben, der Bahnbetrieb lief relativ bald wieder an.
Der 3. Südbahnhof 1956:
(mit Ostseite und S-Bahn)
 © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Baustelle Wiederaufbau Wiedner Guertel, Suedtiroler Platz,
Suedbahnhof, Sued-Ost-Bahnhof, Archivbild um 1955
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Nun wurden Ostbahn und Südbahn in einem Bahnhofsgebäude zusammengeführt; der Ghegaplatz, bis dahin Vorplatz beider Bahnhöfe, wurde von der neuen Bahnhofshalle eingenommen. Im „ersten Stock“, von der Halle auch auf einer Rolltreppe erreichbar, befanden sich die Bahnsteige der Ostbahn, im „zweiten Stock“ und im rechten Winkel zur Ostbahn, vom ersten Stock per Rolltreppe erreichbar, die Bahnsteige der Südbahn. Eine auch von Regionalzügen bediente Haltestelle der Schnellbahn befand sich im Untergeschoß; sie ist seit der Schließung der Bahnhofshalle über einen neuen Zugang vom Schweizer Garten aus erreichbar. Der Wiedner Gürtel begrenzte das Bahnhofsareal zum 4. Bezirk, die Gleise der Ostseite und die Arsenalstraße begrenzten das Bahnhofsareal zum 3. Bezirk, Gudrunstraße und Sonnwendgasse im 10. Bezirk begrenzten den großen Frachtenbahnhof mit Ladegleisen und Lagerhallen, in dem zahlreiche (Transport-)Unternehmen Betriebsstätten unterhielten.
 © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Südbahnhof 2009
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Von außen wirkte das Aufnahmsgebäude schlicht und gedrungen, die Fassade war zuletzt durch Umwelteinflüsse grau und verschmutzt. Jan Tabor bescheinigte dem Bau allerdings außerordentliche architektonische und gestalterische Qualität (unter anderem in der Verarbeitung vieler Steinarten und -formen) und kritisierte das Bundesdenkmalamt, das die Unterschutzstellung verabsäumt habe. Die voluminöse Kassenhalle wies als „Tempel des Fortschritts“ ausgewogene Proportionen und große Raumhöhe auf; spätere Einbauten, vor allem die schrägen Fahrsteige zu den Bahnsteigen, veränderten das originale, großzügige Architekturkonzept allerdings stark. Obwohl die Halle durch eine großflächige Lichtrasterdecke und Glasfenster an Nord- und Südseite Licht erhielt, machte sie auf viele Besucher in den letzten Jahren keinen guten Eindruck, auch weil die Lichtrasterdecke jahrelang stark verschmutzt war.
 © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Innenansicht Wartehalle 2009
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
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Innenansicht Wartehalle 2009
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der Bahnhof und das Areal verkamen im Laufe der Zeit immer mehr. Die ÖBB sahen sich nicht veranlasst, mehr in die Infrastruktur zu investieren. Von allen Bahnhöfen Wiens genoss der Südbahnhof in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts den schlechtesten Ruf. Der Fall des Eisernen Vorhangs, 1989, und die wachsende Zahl der Reisenden machten einen Imagewechsel für die ÖBB dringend notwendig. Die wachsende Unbeliebtheit des Bahnhofes unter der Bevölkerung war ebenfalls Beweggrund, die Entscheidung zum Abriss und kompletten Neubau zu fällen. 2005 beschrieb der britische Historiker Tony Judt im Vorwort zu seiner Geschichte Europas nach 1945 (Orig. Postwar) den „trostlosen, wenig einladenden Südbahnhof, ein heruntergekommener, düsterer Treffpunkt armer Ausländer“ im krassen Kontrast zum „pulsierenden Westbahnhof“ als „unfreiwilliges“ Symbol für die Teilung Europas. Letzter Betriebstag des Bahnhofs in der bisherigen Form war der 12. Dezember 2009. Der Abriss des Aufnahmsgebäudes begann am 4. Jänner 2010 mit der Entfrachtung (Entfernung aller nicht-tragenden Teile) und wurde planmäßig vor dem Sommer 2010 abgeschlossen.
Der Markuslöwe im Südbahnhof
Im Jahre 1869 wurden die Bauarbeiten am Gebäude des Südbahnhofs abgeschlossen. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Der Bahnhof war kein reiner Zweckbau geworden, sondern ein prunkvolles Aushängeschild der Kaiserstadt, mit weitläufigen, stuckverzierten Hallen, prachtvollen Stiegenaufgängen und großzügiger künstlerischer Ausgestaltung. Auf den Dachkanten standen damals acht geflügelte Löwen aus Sandstein, geformt nach dem venezianischen Vorbild. Der Architekt des Südbahnhofs, Wilhelm Flattich, entwarf die Figuren, der Bildhauer Franz Melnitzky führte sie aus. Die Anspielung war klar: Der Anspruch Österreichs auf Venedig sollte gerade auf jenem Bahnhof, dessen Strecke nach Süden führte, dokumentiert werden, auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Lagunenstadt für die Habsburger bereits verloren war. Seit dem „Wiener Kongress“ war Venedig Teil des österreichischen „Lombardo-venetianischen Königreiches“ gewesen. Der Einigungsprozess war im Zeitalter der nationalistischen Bewegungen des 19. Jahrhunderts jedoch nicht mehr aufzuhalten.
© Verlag Christian Brandstätter
Steinerner Markuslöwe vom Dach des alten Südbahnhofs.
© Verlag Christian Brandstätter  - Duncan J. D. Smith
Bereits 1848 war die unabhängige „Repubblica di San Marco“ unter Daniele Manin ausgerufen worden, Österreich konnte Venedig im Jahr darauf noch einmal zurückerobern. Auch nach dem „Sardinisch-französischen Krieg“ gegen Österreich, 1859, blieb Venedig unter der Herrschaft der Habsburger. 1866 musste die Stadt jedoch endgültig abgetreten werden, Südtirol und Istrien blieben damals noch bei Österreich. Im Zweiten Weltkrieg wurden der Süd- und der Ostbahnhof zerstört, ebenso sechs der acht „Markuslöwen“. Der Neubau der nun zusammengelegten Bahnhöfe war erst 1960 abgeschlossen. Als Reminiszenz an die Zeiten, da sich Österreich noch bis an die Adria erstreckte, wurde in der unteren Kassenhalle wieder einer der „Markuslöwen“ aufgestellt, postiert auf einem Sockel und umgeben von einem schmiedeeisernen Gitter. Er vermittelt einen Hauch mediterraner Atmosphäre und weist so auf eines der attraktivsten Reiseziele der Südbahnstrecke hin: Venedig. Der zweite der unzerstört gebliebenen Markuslöwen steht in der Nähe des ehemaligen Kaiserbahnhofs in Laxenburg.
Bahnhof Wien Mitte
Auf 130.000 Quadratmeter Nutzfläche hat der neue Gebäudekomplex in Wien-Mitte, der auch das Einkaufszentrum "The Mall" beherbergt. Auch das zentrale Finanzamt hat künftig seinen Sitz in Wien-Mitte. 2012.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Der Bahnhof Wien Mitte mit der U-Bahn-Station Landstraße, vormals Bahnhof Wien Hauptzollamt, ist ein Umsteigeknoten an der Wiener S-Bahn-Stammstrecke. Hier halten neben den Regionalzügen und acht S-Bahn-Linien der ÖBB die U-Bahn-Linien U3 und U4 sowie die Straßenbahnlinie O und die Autobuslinie 74A. Weiters befindet sich hier der Endbahnhof des City Airport Train (CAT), der zum Flughafen Wien fährt. Laut den letzten Frequenzzählungen der ÖBB ist der Bahnhof der meistfrequentierte Österreichs, vermutlich wegen der zwei U-Bahn-Linien, die in die Zählung einbezogen wurden.
Neues AEZ Ausstellungs und Einkaufszentrum beim Hauptzollamt in Wien 3.,
vor der Eroeffnung. 25.November 1957.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Auf dem heutigen Bahnhofsgelände bestand seit 1803 der Wiener Hafen des Wiener Neustädter Kanals; dieser Hafen und der anschließende Kanalabschnitt wurden bis 1849 zugeschüttet, nachdem 1847–1849 auf dem Areal des späteren Aspangbahnhofes ein neues Hafenbecken gebaut worden war. Die Absicht privater Bahnkonzessionäre Ende der 1830er Jahre, den Gloggnitzer Bahnhof, den 1. Südbahnhof Wiens, etwa dort zu errichten, wo sich heute der Bahnhof Wien Mitte befindet, wurde vom Staat abgelehnt. Schon vor der Fertigstellung der durchgehenden Verbindungsbahn bestand aber, wie auf einem Stadtplan von 1856 ersichtlich ist, ein zum Teil auf der ehemaligen Kanaltrasse gebautes Gleis vom 1841 eröffneten Gloggnitzer Bahnhof zum Hauptzollamt nördlich des heutigen Bahnhofs Wien Mitte. Nach Schleifung der Stadtmauer 1858 wurde ein Kopfbahnhof nahe der Innenstadt geplant, realisiert wurde jedoch 1859 ein Durchgangsbahnhof an der Verbindungsbahn vom Nordbahnhof zum Südbahnhof. Diese Strecke verlief im Bereich des heutigen Bahnhofs Wien Mitte, der damals nach dem nahe gelegenen Hauptzollamt benannt war, ursprünglich in Hochlage. Um den Anschluss der hier in Tieflage errichteten Wiener Stadtbahn zu ermöglichen, wurde im Zuge des Stadtbahnbaues und der Wienflussregulierung ein neuer Bahnhof in Tieflage gebaut und am 30. Juni 1899, gemeinsam mit der unteren Wientallinie sowie der Wiener Verbindungsbahn, eröffnet. Der dritte und letzte Abschnitt wurde am 6. August 1901 „ohne besondere Feierlichkeit“ seiner Bestimmung übergeben.
Neugestaltung des Bahnhof Wien Hauptzollamt (Wien Mitte) Landstrasse aus 1959. Die Modernisierung und Umgestaltung des Bahnhof Hauptzollamt steht vor der Vollendung.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
1925 wurde die Wiener Stadtbahn (ausgenommen die Vorortelinie) von der Stadtverwaltung elektrifiziert und in den Tarifverbund mit den städtischen Straßenbahnen aufgenommen. Dadurch stieg die Fahrgastfrequenz beträchtlich. Die Station Hauptzollamt wurde zur wichtigen Umsteigstelle zwischen Stadtbahn und Pressburger Bahn sowie den Straßenbahnlinien E2, G2, H2 und O (alle vier in der Invalidenstraße) sowie J und T (in der Landstraßer Hauptstraße). Der Stadtbahn- wurde vom Vollbahnbetrieb auf der Strecke Nordbahnhof-Südbahnhof völlig getrennt; es bestanden ab 1925 keine Gleisverbindungen mehr. (Der Vollbahnbetrieb wurde erst Ende der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts elektrifiziert.)
Baustelle Hauptzollamt (Wien Mitte) aus 1960. Die Arbeiten beim Hauptzollamt, eines der groessten Bauvorhaben der Gemeinde Wien, wird trotz der Kaelte vorangetrieben. Der Bahnhof fuer die Schnellbahn muss noch gebaut werden.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Im Jahr 1957 wurde auf der Überdeckung des Bahnhofes eines der ersten Einkaufszentren das AEZ errichtet. Mit der Eröffnung der Schnellbahn im Jahr 1962 wurde der Bahnhof in Landstraße umbenannt. Über dem Bahngelände befand sich ein Autobusbahnhof für Regionalbusse, der um 2000 aufgelassen wurde. Wegen des Neubaus des Franz-Josefs-Bahnhofs war ab 1975 der Bahnhof auch Halt für internationale Züge wie beispielsweise des Vindobona; aus diesem Grund erfolgte auch die Umbenennung in Wien Mitte, während die daneben gelegene Stadtbahnstation, seit 1978 U-Bahn-Station, bis heute den Namen Landstraße behalten hat.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Bahnhof Wien-Mitte.  2004.
© Erhard Gaube - www.gaube.at
Seit den 1990er Jahren bestanden Pläne für eine neue, dichtere Überbauung des Bahnhofsareals, verbunden mit einem Bahnhofsneubau; der bisherige Baubestand aus dem Jahr 1962 war seit langem vernachlässigt worden und galt als „Schandfleck“. Auch die unmittelbare Nachbarschaft bezeugt die aktuelle Tendenz der Wiener Stadtplanung zur Bebauungsverdichtung in diesem Bereich (Büro- und Kinogebäude W3, Justizzentrum Wien-Mitte). 1999 wurde ein völliger Neubau des Bahnhofes geplant, wobei das Ortnersche Hochhausprojekt Wien Mitte bis zu 97 m hohe Bürotürme vorsah. Nicht nur gegen diese Türme, sondern vor allem gegen die unverhältnismäßige Verdichtung und die damit verbundenen Verkehrs- und Strukturprobleme wandte sich eine große Bürgerinitiative. Auch stellte die UNESCO in Frage, ob dieses Projekt mit dem Weltkulturerbe-Status der unmittelbar benachbarten Wiener Altstadt verträglich sei. 2003 wurde das Projekt fallengelassen.
Neben dem Einkaufszentrum, zahlreichen Restaurants sind in dem Gebäudekomplex natuerlich weiterhin der Bahnhof Wien-Mitte und der neu gestaltete CAT-Terminal untergebracht. 2012.
Bild: © Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Das nun in Fertigstellung befindliche Projekt wurde im Gesamtausmaß entscheidend reduziert. Vorgesehen ist eine Bruttogeschossfläche von 150.000 m² und eine Maximalhöhe von rund 70 m. Ein Einkaufszentrum mit ca. 30.000 m² und Büroflächen von ca. 62.000 m² sind nun Teil des Komplexes. Der erste Teilbereich, des The Mall genannten Einkaufszentrums eröffnete jedoch erst am 8. November 2012.
www.wienmitte-themall.at
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Österr. Bundesbahnen" der
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Historischer Originalschauplatz
2000 Jahre Wiener Geschichte lebendig gemacht
ein Rundgang durch 1.300m2 Erlebnisfläche - humorvoll begleitet durch Tourguides - mit 5D Kino, Animatronic Shows, Musik und Spezialeffekten
Time Travel Vienna richtet sich an Menschen jedes Alters, an Einheimische und Touristen, an alle, die etwas über die Geschichte Wiens erfahren wollen. Die Shows dauern 50 Minuten, sind kompakt und spannend aufbereitet, humorvoll begleitet von Tourguides.
Habsburgergasse 10A, 1010 Wien
Telefon: +43 (0)1 5321514
www.timetravel-vienna.at
 
 
 
 
Türkenbelagerung 1683
Die Hauptarmee der Osmanen traf am 13. Juli 1683 in Schwechat ein und am nächsten Tag wurde die Zeltstadt halbkreisförmig zwischen St. Marx und Oberdöbling errichtet. Die Prunkzelte Kara Mustafas standen auf der heutigen Schmelz.
Bild oben: Angriff der Türken von der Donau auf Leopoldstadt bei der Taborbrücke. Im Jahre 1683 publizierte Nicolaas Visscher II  eine Serie von 10 Drucken über die erfolglose  Belagerung Wiens durch die Türken im gleichen Jahre.
Am späten Nachmittag des 11. September wurde die Schlacht entschieden, als die Kavallerie, insbesondere die durch König Johann III. Sobieski geführte polnische Elitetruppe der Husaren (Hussaria) in einer Kavallerieattacke vom Berg herab ins feindliche Lager eindrang. Wien war gerettet.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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