Die Wiener Bezirke
Fläche: 414,87 km²
Einwohner: 1.867.582 (1. Jänner 2017)
Bevölkerungsdichte: 4502 Einw. pro km²
Rathaus:   Friedrich-Schmidt-Platz 1, 1010 Wien
Grafik: WStLA
Wien gliedert sich politisch in 23 Wiener Gemeindebezirke (Stadtbezirke). Von den Wienern werden die Bezirke entweder mit ihren Namen (wie „Hernals“) oder mit ihren Nummern bezeichnet („17. Bezirk“ oder auch „Der Siebzehnte“, schriftlich auch „Wien 17“ oder „Wien XVII“). Diese Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen (etwa „17., Pezzlgasse“) und bilden auch die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl (1010 für den 1. Bezirk bis 1230 für den 23. Bezirk; 1300 bezeichnet den nicht im Stadtgebiet gelegenen Flughafen Wien, 1400 die Poststelle des Vienna International Centre). Im Dialekt wird manchmal anstelle der Bezeichnung „Bezirk“ auch „Hieb“, oder bei Bezirken mit ..zehnte auch ..zehner „Der Siebzehner“ verwendet.
Wien, Satellitenfoto 2002, Außenbezirke nur teilweise; Nord bei 1 Uhr (oben rechts).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Wiener Gemeindebezirk ist nicht mit dem Begriff des politischen Bezirks der sonstigen österreichischen Verwaltungsgliederung vergleichbar, der einen Amtsbereich einer Bezirkshauptmannschaft mit etlichen Gemeinden darstellt: Die Gemeinde Wien steht als Statutarstadt (auch) im Range eines politischen Bezirks, die Gemeindebezirke werden einer Ortschaft vergleichbar gesehen: So wie in manchen Gegenden Ortsvorsteher als lokale Vertreter des Bürgermeisters amtieren, werden Gemeindebezirke von Bezirksvorstehern geführt.
Wien, 1773 - 1781. Österreichisches Staatsarchiv, Kriegsarchiv.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Bezirke werden weiter in Bezirksteile untergliedert; sie haben zum Teil historische Bedeutung. In den Innenbezirken (2–9) sowie im 20. sind es die Vorstädte, aus denen 1850 diese Bezirke gebildet wurden. In den Außenbezirken sind Bezirksteile in der Regel die Orte, aus denen die Bezirke entstanden sind und mit den Katastralgemeinden des Grundbuchs deckungsgleich.
Das barocke Wien: Blick vom Schloss Belvedere (Gemälde von Canaletto, 1758).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Für neu entstandene Bezirksteile wurden gelegentlich Namen zuerst privatwirtschaftlich angewandt und später auch amtlich benützt (siehe z. B. Quartier Belvedere, Sonnwendviertel, Seestadt Aspern). Die ursprüngliche Stadt Wien bestand nur aus dem von den Stadtmauern umgebenen Gebiet, heute der Großteil des 1. Bezirks, der Inneren Stadt. (Bis heute ist, wenn Wiener in Wien davon sprechen, „in die Stadt zu fahren“, der 1. Bezirk gemeint.) Ab dem 15. Jahrhundert erfolgte auch vor der Stadtmauer eine intensivere Besiedlung.
Die Entsatzschlacht am Kahlenberg 1683 während der zweiten Türkenbelagerung.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Am Beginn der Türkenbelagerung 1529 wurden die mittelalterlichen Vorstädte niedergebrannt, um dem Feind keine Deckung zu bieten. Die später entstandenen neuzeitlichen Vorstädte waren rechtlich der jeweiligen Grundherrschaft unterstehende Ortschaften. 1683 wurden die Vorstädte bei der zweiten Türkenbelagerung erneut stark in Mitleidenschaft gezogen. 1704 wurde im Bereich des heutigen Gürtels der Linienwall zu ihrem Schutz errichtet. (Der Begriff Linie stammt aus der militärischen Befestigungstechnik; im konkreten Fall auch eine Umsatzsteuergrenze.)
Der Verlauf des Linienwalles um das Jahr 1790 (Josephinische Landesaufnahme).
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Da sich das heutige Stadtgebiet durch zahlreiche Eingemeindungen ehemaliger Vorstädte und Vororte ergab, findet man deren Namen und die Namen einstiger Orte noch immer auf dem Stadtplan. Bis heute bestehen in einigen Teilen der Stadt baulich sowie mental abgrenzbare Nachbarschaften bzw. Wohngegenden, Viertel oder Quartiere, ortsüblich Grätzl genannt. Besonders deutlich sichtbar ist dies in den Außenbezirken, wo sich oft die traditionellen Ortskerne (z. B. Kaiserebersdorf, Mauer, Hütteldorf, Grinzing) erhalten haben.
Kaiserebersdorf nördlich von Klein Schwechat, um 1873.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Bezirke 1 bis 9 und 20 gelten als Innenbezirke (auch innerhalb des Gürtels gelegen bezeichnet, obwohl das für den 2., 20. und Teile des 3. Bezirks nicht stimmt). Alle anderen, insbesondere die Bezirke 10 bis 19 werden als Außenbezirke bezeichnet. 21., 22. und 23. Bezirk werden auch als Randbezirke bezeichnet.
Breitenfurt bei Wien. Flugbild von Südosten.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Perchtoldsdorf; Marktplatz mit Pestsäule gegen die Pfarrkirche (von Süden).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Nach dem „Anschluss“ im Jahr 1938 wurden durch Beschluss der Reichsregierung vom 1. Oktober mit Wirkung vom 15. Oktober 1938 97 niederösterreichische Ortschaften eingemeindet. Damit wurde Wien mit einer Fläche von 1124 km² zur „flächengrößten deutschen Stadt“. Das Ausmaß der Eingemeindungen galt bis zum Inkrafttreten der 1946 beschlossenen Gebietsänderungen im Jahr 1954 und führte zur Bezeichnung Groß-Wien. Dieses war in 26 Bezirke gegliedert. Die Orte Breitenfurt, Laab im Walde, Perchtoldsdorf, Vösendorf und Hennersdorf blieben nicht beim Bezirk Mödling, sondern wurden dem 25. Bezirk, Liesing, zugeschlagen. Die neuen Außenbezirke wurden als Landbezirke mit den Randgemeinden bezeichnet.
Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Übersichtsdarstellung zum "Reichsgau Wien" aus dem Verwaltungsbericht der Stadt Wien 1938 - Der grüne Bereich markiert das ursprüngliche Stadtgebiet, die rote Umrandung Groß-Wien.
Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Im Laufe der Jahrzehnte wurden Bezirksgrenzen nicht nur 1938 geändert. So gelangte z. B. der Teil der Alservorstadt südlich der Alser Straße, 1850 Teil des heutigen 9. Bezirks, 1862 zum 8. Bezirk. In den am westlichen Gürtel gelegenen Bezirken wurden 1905 Bezirksgrenzen, die noch aus der Zeit des Linienwalls in Parallelgassen verliefen, an den Gürtel verlegt. (So kam z. B. die Wiener Volksoper vom 18. in den 9. Bezirk.)
Die Besatzungssektoren in Wien Die aufgehellten Randgebiete zählten besatzungsrechtlich zu Niederösterreich, d. h. zur sowjetischen Zone; auch Albern (hier in Blassgrün) am Rand des 11. Bezirks, das 1954 zum 2. Bezirk transferiert wurde.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / Christoph Lingg
Der Exerzierplatz Schmelz, dessen unverbauter Rest sich heute im 15. Bezirk befindet, zählte einst zu drei anrainenden Bezirken. Der Ort Albern an der Donau musste aus besatzungsrechtlichen Gründen 1954 und 1956 den Bezirk wechseln. Die Grenze zwischen 21. und 22. Bezirk wurde 1954 großräumig nordwärts verlegt. In den letzten dreißig Jahren erfolgten kleinere Grenzverschiebungen, um Infrastruktureinrichtungen wie den Naschmarkt (2009 ganz zum 6.) einem statt zwei Bezirken zuordnen zu können.
Die Stadt Wien und ihre Bezirke (Topographische Karte).
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Obwohl er die wenigsten Einwohner hat, zählt der 1. Bezirk mit 100.745 Beschäftigten die meisten Arbeitnehmer. Grund für diese hohe Arbeitsplatzdichte ist einerseits der Tourismus, der die Geschäftsstraßen und -gassen belebt, andererseits die gute Erreichbarkeit im Zentrum der Stadt, für viele Firmen speziell im Dienstleistungsbereich ein wichtiger Standort- und Prestigefaktor.
Donaustadt; Blick von Süden über die Alte Donau mit Grossem und Kleinem
Gänsehäufel in Bildmitte gegen den 21. Bezirk; 1963.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die Donaustadt, der 22. Bezirk, ist der flächengrößte und nach Einwohnern zweitgrößte Bezirk. Er umfasst 10.231 Hektar Fläche und 165.265 Einwohner. Aufgrund der großen Fläche zählt die Donaustadt allerdings auch zu den am dünnsten besiedelten Bezirken. Einzig der 13. Bezirk im Westen der Stadt, Hietzing, weist mit 1.348 Personen pro km² eine noch geringere Bevölkerungsdichte auf, weil der fast unbesiedelte Lainzer Tiergarten (25 km²) zum Bezirk gehört.
Josefstadt; Piaristengasse 56, Hof (Baron Löwenstein-Haus); 1911.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Die kleinste Fläche besitzt der 8. Bezirk, die Josefstadt. Da auf den nur 1,09 km² allerdings 23.930 Personen wohnen, ergibt das die zweithöchste Einwohnerdichte der Stadt. Eine noch höhere Einwohnerdichte gibt es im 5. Bezirk, Margareten. Auf zwei Quadratkilometer Fläche leben dort 53.071 Personen, was mit 26.390 Personen pro km² alle anderen Bezirke der Stadt übertrifft. „Bezirksparlament“ jedes Bezirks ist die Bezirksvertretung, deren Wahlen (mit separatem Stimmzettel) gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen erfolgen; ihr einzelnes Mitglied wird als Bezirksrat bezeichnet. Bei den Bezirksvertretungswahlen sind seit 1995 auch ständig in Wien lebende Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten wahlberechtigt. Repräsentant eines Bezirks ist der gewählte Bezirksvorsteher. Er wird immer von der bei den Bezirksvertretungswahlen stimmenstärksten Partei gestellt, einer seiner beiden Stellvertreter ebenfalls. Der zweite Stellvertreter gehört der zweitstärksten Partei des Bezirkes an.
Die Stadtbahn beim Margaretengürtel. Wientalbrücke über die Wientallinie; um 1925.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Wien ist die Bundeshauptstadt von Österreich und zugleich eines der neun österreichischen Bundesländer. Mit über 1,8 Millionen Einwohnern ist das an der Donau gelegene Wien die bevölkerungsreichste Großstadt Österreichs, die zweitgrößte im deutschen Sprachraum sowie die siebentgrößte Stadt der Europäischen Union. Architektonisch ist Wien bis heute vor allem von den Bauwerken um die Wiener Ringstraße aus der Gründerzeit, aber auch vom Barock und Jugendstil geprägt. Durch ihre Rolle als kaiserliche Reichshaupt- und Residenzstadt des Kaisertums Österreich ab 1804 wurde Wien im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und politischen Zentrum Europas. Als fünftgrößte Stadt der Welt zählte die Stadt um das Jahr 1910 über zwei Millionen Einwohner. Das historische Zentrum von Wien sowie das Schloss Schönbrunn gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Schottenring; Luftbild; um 1925.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Wien liegt am Ostrand der Alpen, am Übergang zum Alpenvorland im Osten, das zur Pannonischen Tiefebene leitet. Der Stadtkern erstreckt sich schon in der Ebene an der Donau, die westlichen Stadtteile im Wienerwald, der östlichsten Gebirgsgruppe der Nordalpen. Vom Wiener Stadtgebiet ist nur ein relativ kleiner Anteil verbaut. Etwa die Hälfte Wiens ist Grünland, größere Teile werden auch landwirtschaftlich genutzt. Wien erhebt sich von 151 m ü. A. in der Lobau bis zu einer Höhe von 542 m ü. A. auf dem Hermannskogel. Im Nordwesten, Westen und Südwesten Wiens reicht der Wienerwald mit seinen Höhen (Leopoldsberg, Kahlenberg) und Wäldern bis ins Stadtgebiet hinein.
Holzsammler im Wienerwald; 1919.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
 Die Donau tritt durch die Wiener Pforte, eine Enge zwischen dem rechtsufrigen Leopoldsberg und dem linksufrigen Bisamberg, nach Wien ein. Aus dem Wienerwald fließen außerdem zahlreiche kleine Flüsse in die Stadt, der bekannteste davon ist der Wienfluss. Die Berge im Westen werden im Süden von eiszeitlichen Terrassen (Wienerberg und Laaer Berg) fortgesetzt. Dieses gesamte Gebiet wird zum Weinbau genutzt, es bildet die Weinbauregion Wien. Der Osten der Stadt ist geprägt vom Wiener Anteil am flachen Marchfeld, der der Landwirtschaft dient, aber zunehmend verbaut wird. Im Südosten findet sich die Lobau als Wiener Anteil am Nationalpark Donauauen. Angesichts der (wie bei vielen europäischen Städten) vorwiegenden Westwinde befinden sich die gehobenen Wohngegenden eher am westlichen Stadtrand, wo unter anderem die Luft noch sauberer ist, während die alten Industriegebiete eher am südöstlichen Rand der Stadt liegen.
Lobau; Motiv am Wasser; um 1930.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0)
Der Schutz der Natur ist in Wien durch diverse Rechtsnormen, wie das Wiener Naturschutzgesetz, das Wiener Nationalparkgesetz und die Wiener Naturschutzverordnung, geregelt. Es existieren folgende Schutzstufen: Europaschutzgebiet (Natura 2000), Nationalpark, Naturschutzgebiet, Landschaftsschutzgebiet, geschützter Landschaftsteil, ökologische Entwicklungsfläche, Naturdenkmal, geschütztes Biotop, Biosphärenpark und Ramsar-Gebiet. Die größten und bedeutendsten Schutzgebiete sind der Nationalpark Donau-Auen und der Biosphärenpark Wienerwald, die Osten und Westen der Stadt schützen, sowie der Bisamberg und die Alten Schanzen. Daneben existieren eine größere Anzahl kleinerer Schutzgebiete und -objekte.
Bild: Pressekonferenz "im Namen der Tiere" im PK Concordia.
Verkleidet als Tiere erklaerten Prominente aus Politik und Kunst,
darunter DDr. Guenther Nenning als Rothirsch,
die Ziele des Volksbegehrens. - Verzicht auf das Kraftwerk Hainburg,
keine Inbetriebnahme Zwentendorfs..
Das Bild zeigt von links Maria Bill, DDr. Guenther Nenning,
OeH-Chef Herbert Rainer, Joerg Mauthe am 7.5.1984.
© Pressebildagentur Votava - www.votava.at
Wien ist mit einer Fläche von 414,87 Quadratkilometern das kleinste Bundesland Österreichs und vollständig vom Land Niederösterreich umgeben, zu dem es bis 1920/1921 (siehe Trennungsgesetz) gehörte. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt 22,8 Kilometer, die West-Ost-Ausdehnung 29,4 Kilometer. Der höchste Punkt ist der Hermannskogel (542 m ü. A.) am nordwestlichen Stadtrand, der tiefste die Lobau (151 m ü. A.) am südöstlichen Stadtrand. Da die Statutarstadt Wien seit 1920 / 1922 zugleich Land ist, scheint sie in Bundesländer-Rangreihungen auf: Wien verfügt unter den Bundesländern über den größten Anteil von Verkehrs- und Bauflächen an seiner Gesamtfläche. 11,6 Prozent der Gesamtfläche sind bebautes Land, 11,1 Prozent Straßenverkehrsflächen und 2,2 Prozent Gleiskörper.
Das Rote Wien © ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Karl-Marx-Hof (Heiligenstädter Hof);
Flugansicht des Karl-Marx-Hofes mit Hoher Warte gegen die Donau; um 1930.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
 Zugleich ist Wien auch das Land mit dem größten Anteil von Gartenflächen, die 28,4 Prozent oder 117,76 Quadratkilometer ausmachen. Gewässer (4,5 Prozent) machen nur im Burgenland einen größeren Anteil an der Gesamtfläche aus. Wien ist eines von vier Bundesländern in Österreich, die Weinbau betreiben. 1,6 Prozent der Fläche werden von Weingärten eingenommen. Waldflächen bedecken 17,8 Prozent, landwirtschaftlich genutzt werden 14,8 Prozent der Stadt- und Landesfläche.
Groß-Wien - Durch die Eingemeindung von 97 Orten wird Groß-Wien geschaffen:
symbolischer Festakt auf dem Balkon des Rathauses von Klosterneuburg, v.l.: Kreisleiter
Slupetzky, der Wiener Bürgermeister Neubacher, Gauleiter Globocnik; 15. 10. 1938.
© ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Wien, das als Statutarstadt auch als politischer Bezirk fungiert, wird seit 1954 in 23 Gemeindebezirke (1905–1938 21 Bezirke, 1938–1954 Groß-Wien mit 26 Bezirken) unterteilt. Von den Wienern werden die Bezirke entweder mit ihren Namen (beispielsweise „Ottakring“) oder mit ihren Nummern bezeichnet (beispielsweise „16. Bezirk“ oder auch „Der Sechzehnte“, schriftlich auch „Wien 16“). Diese Nummern befinden sich auf jedem Straßenschild vor dem Straßennamen (beispielsweise „16., Thaliastraße“) und bilden die zweite und dritte Stelle der Postleitzahl (1010 für den 1. Bezirk bis 1230 für den 23. Bezirk).
Das Neue Wien. Karte von Erich Leischner mit Einzeichnung der bis 1931
neu errichteten Wohnhausanlagen, Siedlungen, Bäder und Gartenanlagen.
Quelle: Wiener Stadt- und Landesarchiv
Die Entwicklung zu einer der bedeutendsten und größten Städte Mitteleuropas verdankt Wien unter anderem seiner günstigen geographischen Lage zwischen Alpenostrand und pannonischem Raum und den historischen europäischen Achsen, der Süd–Nord-Achse entlang des Alpenrands (Bernsteinstraße) und der West–Ost-Achse entlang Alpenvorland und der Donau als Wasserweg. Wien entstand am Kreuzungspunkt dieser Verkehrsstraßen. Die historische Stadt bildete sich ausschließlich südlich der Donau: Der Strom ließ sich hier leicht durch- oder überqueren, da sich der Strom im Wiener Becken in zahlreiche Arme mit Inseln dazwischen auffächerte. Heute erstreckt sich das Stadtgebiet weit beiderseits des Flusses. Die Lagegunst auch in Bezug auf die historischen Nachbarländer Mähren und Königreich Ungarn und die Routen Richtung Steiermark, Krain und Adriaküste trugen entscheidend dazu bei, dass sich Wien auf Dauer als Monarchenresidenz durchsetzte. Etwa von 1840 an führte dies auch zur Errichtung eines von Wien sternförmig ausstrahlenden Eisenbahnnetzes.
Mock und Horn durchtrennen 1989 den Eisernen Vorhang.
© Deutsche Botschaft Budapest - Auswärtiges Amt
 Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs und des Ostblocks 1989 wachsen die seit 1945 unterbrochenen oder erschwert nutzbar gewesenen Verkehrs- und Wirtschaftsbeziehungen zu den nördlichen und östlichen Nachbarstaaten Österreichs wieder deutlich. So liegt Wien beispielsweise nur 55 km von der slowakischen Hauptstadt Bratislava (Pressburg) entfernt; solch eine Nähe zweier Hauptstädte ist in Europa einmalig (abgesehen vom Sonderfall Vatikan/Rom). Die Stadtverwaltung hat auf die Situation mit der Beteiligung an der Europaregion Centrope reagiert.
Dieser Bericht basiert auf dem Artikel "Wien" der
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Kaiser Probus ist schuld daran, dass schon 276 n.Chr. die ersten Weinstöcke auf den Hügeln rund um Grinzing gepflanzt wurden. Diese botanische Nebenbeschäftigung der römischen Legionäre brachte dem kleinen Dorf vor den Toren Wiens Wohlstand und viel, viel später sogar internationale Berühmtheit - denn in dieser anmutigen Landschaft wächst ein vorzüglicher Wein!
Um bei allen kriegerischen Auseinandersetzungen der letzten 700 Jahre gelegentlich ungeschoren davonzukommen, legten die Grinziger Weinbauern von ihren Weinkellern aus unterirdische Fluchtwege an, die sie bis in ihre geliebte Grinzinger Kirche brachten.
Auch das ehemalige "Alte Preßhaus", Grinzings älteste Weinschänke, besaß einen Gang unter der Erde. Seit 1527 wurde in dem mächtigen, eindrucksvollen Keller der "junge Wein" ausgeschenkt.
Vor einer prachtvollen, 250 Jahre alten Weinpresse und großen, alten Fässern konnte man hier Heurigengemütlichkeit erleben. Diese typische Wiener Geselligkeitsform, seit Maria Theresias Zeiten als "Heuriger" amtlich bezeichnet, ist für den Wiener ein kleines, zeitloses Stückchen Glück.
 
 
Citybike Wien
Das Citybike Wien ist ein großflächig angelegtes Fahrradverleihsystem in Wien, das vom Werbeunternehmen Gewista betrieben wird. Citybike ist eine Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln und ist nicht für die Nutzung über einen längeren Zeitraum gedacht.
Die Benutzung des Rades ist für die erste Stunde gratis. Die zweite Stunde kostet 1 Euro, die dritte 2 Euro, ab der vierten Stunde kostet es vier Euro.
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www.citybikewien.at
 
 
 
 
Die schönsten Wiener Lieder  
 
 
 
 
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