1020-wien.at ist eine private Internetplattform mit dem Ziel
über Wien, mit Schwerpunkt 2. Bezirk Leopoldstadt zu informieren.

Es werden keinerlei Geschäfte oder kommerzielle Nutzungen
mit dieser Plattform lukriert bzw. getätigt.
Wissen aktuell
Allgemeine Meldungen zu den Themen
Naturwissenschaft, Astronomie, Archäologie ...
 
 + + + Meldungen + + + Meldungen + + + Meldungen + + +
   
Hawaii: Aschewolke löst erneut Alarmstufe rot aus
KRONEN ZEITUNG, Red - 16. Mai  2018 15:35 Uhr
Die Aschewolke des Vulkans Kilauea.
Quelle: www.krone.at/1708964 © Getty Images
Wegen einer riesigen Aschewolke des Vulkans Kilauea haben die Behörden des US-Staates Hawaii für die Umgebung erneut Alarmstufe rot ausgerufen. Die Anrainer wurden am Dienstag vor einer „schwerwiegenden Situation“ gewarnt, die eine „direkte Gefahr“ für ihre Gesundheit darstelle.
Wegen der Aschewolke, die eine Höhe von 3600 Metern erreichen könne, drohten erhebliche Atemprobleme, warnte die Zivilschutzbehörde. Die enorme Wolke stieg auf, kurz nachdem durch den Ausbruch des Kilauea neue Risse im Boden der sogenannten Großen Insel von Hawaii aufgetreten waren. Damit bildeten sich insgesamt bereits 20 Risse, aus einigen quillt Lava.
Bisher wurden rund 40 Privathäuser und andere Gebäude durch die glühenden Lavamassen zerstört. Hunderte Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Wissenschaftler warnen vor weiteren Rissen und einem größeren Ausbruch des Kilauea, der zu den aktivsten Vulkanen der Welt zählt. 
Rückfragen & Kontakt:  Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1708964
Spektakulärer Schatz auf Rügen entdeckt
n-tv.de, Martina Rathke  -   16. April 2018
Am Wochenende ließ die Landesarchäologie Mecklenburg-Vorpommerns
die etwa 400 Quadratmeter große Fläche bergen.
Quelle: www.n-tv.de/Spektakulaerer-Schatz-auf-Ruegen-entdeckt © Stefan Sauer
In einem Acker auf Rügen macht ein Hobbyarchäologe den "Fund seines Lebens": Er entdeckt einen wertvollen Silberschatz aus dem 10. Jahrhundert mit Schmuck, Thorshammer und Hunderten Münzen, teils aus der Regentschaft des legendären Dänenkönigs Harald Blauzahn.
Die Insel Hiddensee im Rücken und einen bronzezeitlichen Grabhügel im Blick machen sich Hobbyarchäologe René Schön und Schüler Luca Malaschnitschenko
auf der Insel Rügen mit Metalldetektoren auf der Suche nach neuen Funden.
Der 13-Jährige meint, ein wertloses Stück Alu auf dem Kirchacker nahe der
Ortschaft Schaprode entdeckt zu haben. Doch Schön putzt den Dreck von
dem matt silbrig schimmernden Stück und ist elektrisiert. Was er an diesem Januartag in den Händen hält, entpuppt sich nun drei Monate später als Teil eines herausragenden Silberschatzes, der im Zusammenhang mit dem legendären Dänenkönig Harald Blauzahn (910-987) steht. Am Wochenende hat die Landesarchäologie von Mecklenburg-Vorpommern die etwa 400 Quadratmeter
große Fläche bergen lassen. Archäologen und Grabungshelfer - darunter auch
Schön und Begleiter Luca - entdecken kunstvoll geflochtene Halsreife, Perlen,
Fibeln, einen Thorshammer, zerhackten Ringschmuck und zwischen
500 bis 600 teils zerhackte Münzen, von denen mehr als 100 Münzen der Regentschaft des Dänen-Herrschers zugeordnet werden können.
Teile des Silberschatzes mit gewendeltem, verschliessbarem Drahtring,
Silberperlen mit Granulationsauflage, zerhacktem Silberschmuck,
Thorshammeramulett und dänischen sowie ottonischen Münzen.
Quelle: www.n-tv.de/Spektakulaerer-Schatz-auf-Ruegen-entdeckt © Stefan Sauer
"Dieser Schatz ist der größte Einzelfund von Blauzahn-Münzen im südlichen Ostseeraum und damit von herausragender Bedeutung", ordnet Grabungsleiter Michael Schirren den Fund ein. Ähnlich große Münzfunde gab es bislang nur auf dem Gebiet des Dänenreiches, wie in Husby und Harndrup. Der als Wikinger geborene Blauzahn gilt als Begründer des dänischen Reiches, indem er das vorher zersplitterte Land einte, das Christentum einführte und Reformen durchsetzte...
Rückfragen & Kontakt:  n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH
www.n-tv.de/Spektakulaerer-Schatz-auf-Ruegen-entdeckt
3100 Jahre altes Boot aus dem Bodensee geborgen
Kronen Zeitung, Red  12. April 2018 15:16 Uhr
Der 6,8 Meter lange und 105 Zentimeter breite Einbaum von Wasserburg.
© Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e.V./Thomas Pflederer
Ein im deutschen Wasserburg am Bodensee entdecktes Boot, das ein Schnorchler im Jahr 2015 unter Wasser entdeckt hat, ist mehr als 3000 Jahre alt. Nach einer Altersbestimmung im Labor ist das fast sieben Meter lange Einbaum rund 3150 Jahre alt. Das Wrack wurde nun geborgen und soll in der Archäologischen Staatssammlung in München untersucht werden.
Der 6,8 Meter lange und 105 Zentimeter breite Einbaum von Wasserburg sei der bisher älteste Schiffsfund im Bodensee, sagte Dorothee Ott vom Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD). Das aus der Bronzezeit stammende Boot war vor drei Jahren von dem Taucher 170 Meter vom Ufer entfernt gefunden worden.
Das Holz, aus dem der Einbaum gebaut ist, wurde um 1130 vor Christus gefällt.
© Bayerische Gesellschaft für Unterwasserarchäologie e.V./Thomas Pflederer
Das Einbaum-Boot stammt von einer stattlichen Eiche, die damals geteilt wurde.
Das Heck ist noch vollständig erhalten, der Bug war der Erosion offenbar stärker ausgesetzt und ist teilweise ausgebrochen. Die Bordwände, die nur wenige
Zentimeter hoch sind, sind erhalten geblieben, heißt es. Die dendrochronologische Datierung, die Holzaltersbestimmung, nahm das BLfD in seinem Labor in
Thierhaupten vor. Sie ergab, dass das Holz, aus dem der Einbaum gebaut ist,
um 1130 vor Christus gefällt wurde.
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1692278
26 Meter langer Fischsaurier entdeckt
ORF.at-Network - 10. April 2018
Rekonstruktion des Ichthyosauriers. © Nobumichi Tamura
Die Fischsaurier, die vor rund 200 Millionen Jahren lebten, waren noch größer als bisher gedacht. Ein von britischen Forschern rekonstruiertes Exemplar brachte es auf eine Länge von 26 Metern – in etwa so groß wie ein Blauwal.
Die prähistorischen Reptilien gehörten somit zu den „größten Tieren aller Zeiten“,
sagt das Team um den Paläontologen Dean Lomax von der Universität Manchester. Die Forscher hatten bereits 2016 die Überreste eines Unterkieferknochens im britischen Lilstock gefunden. Der 205 Millionen Jahre alte und insgesamt knapp ein Meter lange Knochen ist in fünf Teile zerbrochen und nicht vollständig.
Durch einen Vergleich mit Knochen anderer Ichthyosaurier zogen die Forscher Rückschlüsse auf die Körpergröße der Urzeittiere.
Kieferknochen des Sauriers © Dean Lomax, University of Manchester
Ihre im Fachblatt „PLOS ONE“ veröffentlichte Studie belege auch, dass dieser und ähnliche in Großbritannien gefundene Knochen nicht zu Dinosauriern gehörten. Das wurde aufgrund der Größe der Knochen lange Zeit vermutet.
Rückfragen & Kontakt:  ORF.at-Network
science.orf.at/stories/2905902
Grönlandwale komponieren ihre Gesänge immer neu
Kronen Zeitung, Red  04. April 2018 10:51 Uhr
Grönlandwale sind die großen Musiker unter den Meeresbewohnern.
Quelle:  www.krone.at/1684841  © Norwegian Polar Institute / Kit Kovacs
Grönlandwale sind die großen Musiker unter den Meeresbewohnern: In den dunklen Wintermonaten von November bis April singen sie vor der grönländischen Küste rund um die Uhr, improvisieren und entwickeln immer neue Melodien. Das haben Meereskundler herausgefunden, welche die bis zu 20 Meter langen Tiere drei Jahre lang belauscht hatten.
Nicht weniger als 184 unterschiedliche Melodien konnten Kate Stafford, Hauptautorin der Studie der Universität von Washington, und ihre drei Kollegen während der Forschungsphase aufnehmen. „Nur ein paar wenige Singvogelarten können mit der Diversität und den zwischenjährlichen Variationen der Gesänge der Grönlandwale mithalten“, heißt es. Das Besondere an ihren Liedern: Sie sind nicht genetisch vererbt, wie die Balzrufe vieler anderer Tiere, sondern müssen erlernt werden. Nur wenige andere Säugetiere wie etwa manche Fledermausarten und Gibbons zeigen ein ähnliches Verhalten, wobei sich die Melodien jedoch häufig wiederholen.
Auch Buckelwale verfügen über ein sehr ausgeprägtes Repertoire von Liedern, die sich jährlich verändern. Doch sie improvisieren nicht so frei wie die untersuchten Grönlandwale. „Wenn Buckelwal-Lieder Klassik sind, dann sind die der Grönlandwale Jazz“, so Stafford. Deren Liedarten hätten sich während der Forschungsperiode niemals wiederholt, stattdessen sei jedes Jahr ein kompletter neuer Satz an Liedern hinzugekommen. Warum die Grönlandwale ihre Lieder so häufig ändern, bleibt den Forschern bisher unklar. „Verhaltenswissenschaftlich ist das ein großes Mysterium“, betonte Stafford. Auch ob - wie bei vielen Balzrufen in der Tierwelt - nur die Männchen singen oder auch die Weibchen, ist den Forschern noch nicht bekannt...
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1684841
Riesige Dino-Fußabdrücke in Schottland entdeckt
Kronen Zeitung, Red  04. April 2018 06:29 Uhr
Die 170 Mio. Jahre alten Dino-Fußabdrücke in Schottland.
Quelle:  www.krone.at/1684574  © University of Edinburgh / Jon Hoad
In Schottland haben Forscher riesige Fußabdrücke von Dinosauriern
entdeckt, die 170 Millionen Jahre alt sind. Die Abdrücke seien in
einer Lagune auf der Isle of Skye gefunden worden, teilte die
Universität von Edinburgh am Dienstag mit.

Es handle sich um einen Fund von weltweiter Bedeutung, da er wichtige Aufschlüsse über die Jura-Periode und die Evolution der Dinosaurier gebe, berichten die Wissenschaftler im Fachblatt „Scottish Journal of Geology“. Die Forscher dokumentierten 50 Fußabdrücke in der Gegend in Schottland. Der größte Abdruck messe 70 Zentimeter und stamme von einem Sauropoden, hieß es. Sauropoden
waren bis zu zwei Meter groß. Auch Abdrücke von Theropoden, einem
Vorfahren des Tyrannosaurus Rex, wurden entdeckt.
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1684574
Fünf Millionen Menschen besuchten Ötzi
Salzburger Nachrichten    -   29. März 2018 11:52 Uhr
Die Gletscherleiche "Ötzi" ist 5.300 Jahre alt.
© Südtiroler Museum für Archäologie
Der Eismann Ötzi hat am Mittwoch seinen fünf Millionsten Besucher in seiner "letzten Ruhestätte" willkommen heißen dürfen. Eine Familie aus Lindau am Bodensee löste das "Jubiläums-Ticket" für das Südtiroler Archäologiemuseum, teilte das Land am Donnerstag mit. Gleichzeitig feierte das Museum, das am 28. März 1998 geöffnet wurde, sein 20-jähriges Bestehen.
Das damals frisch umgebaute Gebäude der ehemaligen k.u.k. Bank in der Bozner Museumstraße gab mit seiner Dauerausstellung einen Überblick über die Vor- und Frühgeschichte Südtirols. Ötzi, der am 19. September 1991 gefundene "Mann aus dem Eis", sorgte von Anfang an für hohes Besucherinteresse. Über 260.000 Besucher würden durchschnittlich pro Jahr ins Archäologiemuseum kommen.
"Die Strahlkraft des Mannes aus dem Eis ist auch fast drei Jahrzehnte nach seiner Auffindung noch ungebrochen", freute sich der für Museen und Denkmalpflege zuständige Landesrat Florian Mussner. "Ötzi ist der Schlüssel, der die Tür zur Vergangenheit der Menschheit öffnet", so Mussner weiter. Angelika Fleckinger, Direktorin des Archäologiemuseums, sah ihre Aufgabe darin, "die wissenschaftlichen Inhalte so aufzuarbeiten, dass sie die breite Öffentlichkeit interessieren".
Rückfragen & Kontakt: Salzburger Nachrichten Verlagsgesellschaft m.b.H. & Co KG
www.sn.at/fuenf-millionen-menschen-besuchten-oetzi
Das letzte Rätsel um Tutanchamun gelöst
ONLINE NETZWERK oe24   -   27. März 2018 09:59 Uhr
Darstellung des Tutanchamun (li.), Thronsessel um 1333 v. Christus.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) /  H.-P.Haack
Ein Team aus Wissenschaftlern der Universität von Northampton
haben Erstaunliches entdeckt.
Tutanchamun war ein junger Herrscher Ägyptens – das war bekannt.
Er galt eigentlich als kränklicher Junge. Doch jetzt hat ein Forscher-Team herausgefunden, dass er während seiner Regentschaft an Schlachten teilgenommen hat. Tutanchamun war ein Schlachtfeld-geprüfter, harter Anführer. Mit spezieller Kameratechnik konnte das Team Kampfspuren auf der Lederrüstung des damals 18-jährigen Regenten entdecken. Eine englische TV-Crew von Channel 5 war bei der Rekonstruktion der Rüstung dabei und filmte die sensationelle Entdeckung. Die Rüstung befand sich in seinem berühmten Grab. Mit den neuen Erkenntnissen müssen wohl einige Geschichts-Bücher neu geschrieben werden.
Rückfragen & Kontakt: ONLINE NETZWERK oe24
www.oe24.at/Das-letzte-Raetsel-um-Tutanchamun-geloest
Sensationelle Bilder aus 800 Metern Tiefe:
Deutsche filmen erstmalig „Tiefsee-Teufel“
BILD.de,   -   25. März 2018 17:57 Uhr
Sensation in der Tiefseeforschung! Der selbstleuchtenden Fächerflossen-Seeteufel
wird auch Tiefsee-Anglerfisch genannt. (Screenshot).
Quelle: www.bild.de/anglerfisch-seltene-aufnahmen © Rebikoff-Niggeler Stiftung
Sensation in der Tiefseeforschung! Zum ersten Mal überhaupt haben
Tierfilmer einen lebenden, selbstleuchtenden Fächerflossen-Seeteufel beobachtet und vor die Kamera bekommen.
Die Aufnahmen gelangen dem deutschen Ehepaar Kirsten und Joachim Jakobsen
von der Rebikoff-Niggeler Stiftung in 800 Metern Tiefe während einer Tauchfahrt
südlich der Azoreninsel São Jorge. Auf Fotos und einem Video ist ein trächtiges Weibchen zu sehen, an dem ein Zwergmännchen angewachsen ist. Der selbstleuchtenden Fächerflossen-Seeteufel wird auch Tiefsee-Anglerfisch genannt. Der US-Experte Theodore W. Pietsch identifizierte den beobachteten Fisch bereits. Er gehöre zu der Art Caulophryne jordani. „Der Anglerfisch ist eine Ikone der Tiefsee, bekannt für seine seltsame Lebensweise“, sagte die Direktorin des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts (AWI), Antje Boetius, am Freitag.
Ihre Beute locken Tiefsee-Anglerfische mit einer Art Leuchtköder,
den sie vor ihrem Kopf schwenken (Screenshot).
Quelle: www.bild.de/anglerfisch-seltene-aufnahmen © Rebikoff-Niggeler Stiftung
„Das Tier steht für eine spektakuläre Anpassung der Natur an die Bedingungen der Tiefsee“, erklärte Boetius. Die enorm langen Flossenstrahlen bilden ein Netzwerk von sensorischen Antennen. Die Weibchen sind bis zu zehn Mal größer als die Männchen. Nachdem sich das Männchen angedockt hat, verschmelzen beide Körper für die Befruchtung. Anschließend ist es möglich, dass das Weibchen das Männchen komplett verdaut. Auf den Aufnahmen der Jakobsens ist zu sehen, dass der Kopf des Männchens schon absorbiert wurde. „Das Tier kann sich aber noch selbstständig bewegen“, sagte Tiefseeforscherin Boetius. Der Fächerflossen-Seeteufel sei sehr selten, heißt es in einer Mitteilung des AWI. Wenige tote Exemplare seien weltweit in naturhistorischen Sammlungen zu sehen.
Rückfragen & Kontakt: BILD GmbH & Co. KG
www.bild.de/seeteufel/anglerfisch-seltene-aufnahmen
„Der Neandertaler starb nicht aus“
ORF.at-Network, Robert Czepel - 23. März 2018
Model eines Neandertalers (Mann und Frau) im Neanderthal-Museum, Deutschland.
Quelle: Wikimedia Commons - Lizenz (CC-BY-SA 3.0) / UNiesert
Vor 40.000 Jahren ist der Neandertaler von der Bildfläche verschwunden.
Als Niedergang will der deutsche Anthropologe Kay Prüfer das nicht bezeichnen. Er sagt: „Genetisch betrachtet ist der Neandertaler nie ausgestorben. Er war sehr erfolgreich.“
Das Bild der menschlichen Urgeschichte ist - allen Fortschritten der Genetik zum Trotz - noch immer bruchstückhaft. Vom Neandertaler etwa lagen bis vor Kurzem nur sechs vollständige Erbgutanalysen vor. Nun hat ein Team um Kay Prüfer vom Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie in Leipzig dieser Liste fünf weitere hinzugefügt. Die Genproben stammen von Fossilien aus Belgien, Frankreich, Kroatien und dem Kaukasus. Ihr Alter: 40.000 bis 50.000 Jahre.
In diesen zehntausend Jahren ereignete sich historisch Entscheidendes. Der moderne Mensch stieß nach Europa vor, kam dort mit dem Neandertaler in Kontakt und zeugte mit diesem auch fruchtbare Nachkommen. Die Beweise dafür tragen wir in unserem Erbgut: Zwei bis vier Prozent der menschlichen DNA - Afrikaner ausgenommen - stammen nämlich von unserem Verwandten. Wie die deutschen Paläogenetiker im Fachblatt „Nature“ schreiben, gilt das Umgekehrte aber nicht: Im Erbgut der Neandertaler konnten sie bisher keine Spuren des modernen Menschen entdecken...
Verschmelzung zweier Arten
Die genetischen Analysen geben auch Auskunft über die Zahl der damals lebenden Neandertaler. Europaweit dürften es nicht mehr als ein paar Tausend, allerhöchsten ein paar Zehntausend gewesen sein. Der moderne Mensch war damals schon zahlenmäßig deutlich überlegen. Und dieser Umstand wirft auch neues Licht auf das Verschwinden des Neandertalers vor 40.000 Jahren. Man kann dies als die Folge von Krieg und Konkurrenz deuten, aber ebenso als Folge von Kooperation...
Rückfragen & Kontakt:  ORF.at-Network
science.orf.at/stories/2902498/
4000 Jahre alten sumerischen Hafen freigelegt
Kronen Zeitung, Red  20. März 2018 14:49 Uhr
Das jetzt entdeckte, 130 Meter lange und 40 Meter breite Hafenbecken in Abu Tbeirah.
Quelle: http://www.fondazionesapienza.uniroma1.it/?q=node/511
Im Süden des Irak haben Archäologen die Ruinen eines mindestens 4000 Jahre alten sumerischen Hafens freigelegt. „Es ist der älteste Hafen, der jemals im Irak ausgegraben wurde“, teilten die Wissenschaftler der
Universität Sapienza in Rom am Dienstag mit. Die einzigen Überreste
eines Hafens aus der Gegend seien etwa 2000 Jahre jünger.

Der neueste Zufallsfund in Abu Tbeirah, einem Wüstenort etwa sieben Kilometer südlich der Stadt Nasiriya, könnte neue Einblicke in eine der ältesten Zivilisationen
der Welt bieten. Vor mehr als 6000 Jahren ließen sich die Sumerer in
Mesopotamien nieder, einem Gebiet im heutigen Irak, das auch als Wiege der Zivilisation gilt. Dort erfanden sie ihre Schrift, das Rad, den Pflug, die Bewässerung, den 24-Stunden-Tag und gründeten die ersten Stadtstaaten.
Das jetzt entdeckte, 130 Meter lange und 40 Meter breite Hafenbecken
mit einem Fassungsvermögen von neun olympischen Schwimmbecken
könnte auch als riesiges Reservoir und als Becken zur Eindämmung von Flussüberschwemmungen gedient haben.
„Wir erhoffen uns neue Aufschlüsse über die engen Verbindungen zwischen den sumerischen Stadtstaaten, dem Delta der Flüsse Tigris und Euphrat und den umliegenden Sümpfen“, sagte Missionsleiter Franco D‘Agostino. Die Untersuchung
der Ruinen könnte auch dabei helfen, den großen Klima-Umbruch um 2200 vor Christus zu beleuchten. Dieser verursachte vermutlich eine große Dürre in Mesopotamien und führte das Ende der sumerischen Zivilisation herbei.
D‘Agostino glaubt, dass es in Abu Tbeirah noch viel zu entdecken gibt.
„Unsere Mission ist seit 2011 im Irak und unsere aktuelle fünfjährige
archäologische Genehmigung ist bis 2020 gültig. Ich gehe davon aus,
dass wir noch viele Jahre weitergraben werden.“
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1672069
Spanien: Fossil von winzigem Urvogel-Baby entdeckt
Kronen Zeitung, Red  06. März 2018 06:31 Uhr
Künstlerische Illustration: So könnte das Urvogel-Küken ausgesehen haben.
© University of Manchester
Einen außergewöhnlichen Fund haben Wissenschaftler in Spanien gemacht. Sie fanden ein fast vollständig erhaltenes Fossil eines 127 Millionen Jahre alten, nur knapp fünf Zentimeter großen Urvogel-Kükens, das Einblick in die evolutionäre Entwicklung früher Vogelarten gibt. Das frisch geschlüpfte Vögelchen sei sehr bald nach seiner Geburt gestorben, so die Forscher.
Das Mini-Küken habe in einer Zeit gelebt, als es noch Dinosaurier gab, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachblatt "Nature Communications". Der winzige Vogel gehört zur Gruppe der Enantiornithes und ist nach Angaben der Wissenschaftler eines der kleinsten prähistorischen Vogelfossile, die je entdeckt wurden.
Ein fast vollständig erhaltenes Fossil eines 127 Millionen Jahre alten Urvogel-Kükens.
© University of Manchester
Das kaum fünf Zentimeter große Küken habe zu Lebzeiten rund zehn Gramm gewogen. Seine weichen Knochen zeigten, dass es noch nicht flugfähig war. Aus der Knochenentwicklung lasse sich viel über die evolutionären Strategien der Vögel lernen, hieß es von den Forschern. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie viele Eigenschaften heute lebender Vögel schon vor über 100 Millionen Jahren entwickelt waren“, sagte Koautor Luis Chiappe vom Naturhistorischen Museum in Los Angeles.
Rückfragen & Kontakt: Kronen Zeitung - Krone Multimedia GmbH & Co KG
www.krone.at/1657521
   
 
Das Wetter in Wien
 
 

 
 
 
 
 
  Nachrichtenübersicht
    Nachrichten 2. Bezirk
    Nachrichten
    Polit.Tagesgeschehen
    Migrationspolitik
    Europapolitik
  Aktuelle Fahndungen
  Auto und Verkehr
  Gesundheit aktuell
  Lifestyle aktuell
  Space aktuell
  Technik aktuell
  Umwelt aktuell
  Urlaub aktuell
  Wissen aktuell
  Snorres Welt - Cartoons
  Die politische Karikatur
  Silberstein-Affäre 2017
  Politsager
  Flüchtlingskrise 2015
  Demografie Wien
  Nachrichtenarchiv:
  Umbau Praterstraße
  Europa/Naher Osten
  Wirtschaftsnachrichten
  Nachrichten 2. Bezirk
    Jänner - Juni 2017
    Jänner - Dez. 2016
    Nachrichten Wien 2016
  Polizeidienststellen
    EMPACT
  Kriminaltechnik
  Kriminalstatistik 2016
  Kriminalstatistik 2015
    Konfliktregelung
Bewährungshilfe
Soziale Arbeit
    Daten und Struktur
    Pfarre St. Nepomuk
Ärzte in Leopoldstadt
Nachtdienst-Apotheken
  Bildergalerien
    Wien Aussichten
    Schnappschüsse
    Bilder Leopoldstadt
300dpi Download
 
 
 
 
U-Bahnnetz Wien - Schnellverbindungen Wien  
 
Ärzte in Wien Leopoldstadt / 1020 / 2. Bezirk  
 
Dienstbereite Apotheken in Wien  
 
 
 
 
 
BMI-Sicherheits-App
Bundesministerium für Inneres
Polizei.AT ist die offizielle Polizei-App Österreichs. Neben brandaktuellen Nachrichten, Präventionstipps und Fahndungsausschreibungen bietet die App hilfreiche Informationen aus dem Bereich der Polizei.
 
Die App ist mit allen gängigen Betriebssystemen (ios, android und windows) kompatibel und steht in den App-Stores kostenlos zum Download zur Verfügung.
QR-Code für alle Betriebssysteme
 
 
Polizeidienststellen
Leopoldstadt
Für Notrufe gilt österreichweit die Telefonnummer 133 oder die europaweit einheitliche Notrufnummer 112.
Polizeiinspektion:
Seitenhafenstraße AGM
Tempelgasse 5a
Leopoldsgasse 18
Lassallestraße
Ausstellungsstraße 44
Die Polizeiinspektionen sind die Grundlage für die Vollziehung des Exekutivdienstes und das wesentlichste Organisationselement des Wachkörpers Bundespolizei. Sie fungieren als Bindeglieder zur Bevölkerung und den lokalen Behörden, Dienststellen und sonstigen Institutionen.
 
Strompolizei
Fachinspektion Handelskai
Wien ist Grenzkontrollstelle für die Großschifffahrt.
Sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder werden im grenzüberschreitenden Verkehr überprüft.
Einsatzeinheiten (EE)
Den Beamten von Einsatzeinheiten (kurz EE) obliegen alle Amtshandlungen mit höherem Gefährdungsgrad und Spezialeinsätze soweit dies nicht in den Zuständigkeitsbereich des Einsatzkommandos COBRA fällt.
 
 
 
 
 
 
 
 
Unabhängig von der Abgasmessung ist die Wichtigkeit der jährlichen Wartung, bei dieser werden durch Schmutz verlegte Abgaswege gereinigt und Sicherheitsventile überprüft!
 Eine Wartung, die gem. ÖVGW-Richtlinie G 81 durchgeführt wird, dauert je nach Verschmutzungsgrad mindestens eine Stunde.
HOTLINE
Tel: 0664/308 66 46
Notdienst rund um die Uhr
auch an Feiertagen und Wochenenden!
Service für Durchlauferhitzer, Gasheizöfen und Konvektoren. Thermenreparaturen bei allen gängigen Marken. Wir sind ein kleines Team mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Gasgerätetechnik. Vom einfachen Service bis zum kompliziertesten elektronischen Problem sind Sie bei uns in den besten Händen.
gasthermenservice schiefer KG
Margaretenstrasse 142, 1050 Wien
Tel: 0664/308 66 46
Thermenreparaturen bei allen in Wien gängigen Marken.
 Ein Termin für die Begutachtung und Erstellung eines Kostenvoranschlags für eine etwaige Reparatur ist kostenlos.
gasthermenservice.at
 
 
Online Apotheke
Barmherzigen Brüder
Qualität bei Arzneimitteln
seit 250 Jahren
Ab sofort können Arzneimittel, Medizinprodukte, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika sowie alternativmedizinische Produkte über den Online-Apotheken-Shop der Apotheke Linz bestellt werden.
Mit der bequemen Suchfunktion auf der Internetseite können Sie rasch interessante Produkte oder Themen finden. Zusätzlich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich telefonisch per
Hotline 0732 774 190
ausführlich, kostenlos und kompetent beraten zu lassen.
Die Online Apotheke der Barmherzigen Brüder bietet Ihnen eine große Auswahl an Arzneimitteln, Medizinprodukten, Nahrungsergänzungsmitten, alternativmedizinischen Produkten sowie Kosmetika, die Sie schnell, komfortabel und günstig 24 Stunden täglich zu sich nach Hause bestellen können.
apotheke
barmherzige-brueder.at
 
 
 
 
 
© design by gaube 2016
design by gaube